Von „Kommunisten“ und „Nazis“

18. Juni 2010

Gestern durfte ich notgedrungen als Vertreter an einer Sitzung des Schulausschusses im Duisburger Ratssaal teilnehmen.

So habe ich zwar das „interfraktionelle Gespräch“ zur geplanten Altreifenverwertung im Homberger Rathaus verpasst, aber da wäre ich sowieso rausgeworfen worden weil ein kleiner arroganter Sonnenkönig meint er könne alleine bestimmen welche gewählten Volksvertreter in der Bezirksvertretung mitmachen dürfen. Der Bezirk ist nun mal mit einer hölzernen Figur wie Paschmann ziemlich bestraft!

Aber auch im Duisburger Rathaus ist die Fähigkeit zur sachlichen Zusammenarbeit eher unterentwickelt: im Schulausschuss gifteten sich CDU, SPD und Linke heftigst an und traktierten sich und die wenigen Zuhörer mit Begriffen wie „Kommunisten“ und „Nazis„.

Nach der Sitzung hat mir dann der CDU-Sprecher auch noch mitgeteilt, dass nun öfters die „Kommunisten“ und die SPD, die ja mit den „Linksradikalen“ gemeinsame Sache macht verbal attackiert werden sollen! In der nächsten Ratssitzung wird das dann wohl so weitergehen: wenn die CDU auf die SPD schimpft, die sich „im Würgegriff der Kommunisten“ befindet werden die Linken im Gegenzug der CDU unterstellen was mit „Nazis“ zu tun zu haben.

Allerdings fragt sich wohl keiner der politischen Gladiatoren ob das den Bürger die Bohne interessiert wenn die ideologischen Schlachten im Rathaus geschlagen werden während es mit der Stadt finanziell bergab geht und wahrscheinlich bald zuwenig Schulbücher für die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt zur Verfügung stehen werden!

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8 Antworten to “Von „Kommunisten“ und „Nazis“”

  1. Easy Says:

    Tja die Nazikeule hilft halt immer!

    Man darf ja hier im Blog auch nicht darauf hinweisen, dass die DAL vor der letzten Wahl ja auch gemeinsxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    —– Hier hilft keine „Nazikeule“, denn Verleumdungen und Falschbehauptungen lösche ich nun konsequent!

    rai30 ———–

    • Bremme Says:

      In Hochheide herrscht Gries und Gram. Sollten wir Hochheide, das Territorium von Easy Gandalf und Soldatin auf dem Liegerad umbenennen?

      Hochbusch klingt nicht gut. Eher ist das doch reiner Grambusch statt hohe Heide !!!

      Easy, Gandalf, Soldatin, Hochheide, Liegerad, dick, Halbglatze, reiner Grambusch. Das erimmert doch sehr an Rainer Grambusch von der Kirchstraße in Hochheide. Die ganze Diskussion hatten wir doch schon vor zwei Jahren bei „Forum für Homberg“ in derwesten.de.

      Die DaL und ihr Ratsherr müssen sich überlegen, wie auch einheimische Migranten in Hochheide integriert werden können. Vielleicht ist Rainer Grambusch von der Kirchstraße in Hochheide dazu bereit?!

    • Easy Says:

      „Easy“-Kommentare werden hier von nun an nicht mehr geduldet!!!

      rai30


  2. […] in Politik und Verwaltung. Sie prägten das Bild von Duisburg und Ruhrgebiet in der Nation: „Das Ruhrgebiet ist […]


  3. […] der AKL verbirgt sich ein absurdes Sammelsurium von Trotzkisten, ALT-DKP-Kadern und autoritären […]

    • rai30 Says:

      Die Kommunistische Plattform scheint da tonangebend zu sein was die Unterzeichner angeht.
      Den Text des Aufrufes der „Antikapitalistischen Linken“ finde ich nicht so radikal!


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