Kurz mal weg!

21. Juni 2010

Altstadt von Safranbolu

Dringende Angelegenheiten zwingen mich für einige Tage in die Türkei um mich dort um das Haus zu kümmern, dass mein Vater mir hinterlassen hat!

Rechnungen und Grundsteuer sind zu zahlen sowie Reparaturen zu erledigen. Da das Haus auch leersteht muss ich auch noch schnellstens einen zuverlässigen Mieter finden. Also Urlaub habe ich keinen!!!

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6 Antworten to “Kurz mal weg!”


  1. […] trifft Istanbul 2010 Von jakobswege Hallo Duisburg, Merhaba Istanbul’ heißt es an Ruhr und Bosporus bei einer Veranstaltung, die die beiden […]

  2. jakobswege Says:

    vor fünf Jahren:

    >blockquote>Vom Scheitern einer Wohn-Utopie

    IMMOBILIEN / Als der Mittelstand sich noch in den Weißen Riesen wohl fühlte. Die Rheinpreussensiedler können heute triumphieren.

    Die „Weiße Riesen“ genannten Hochhäuser an der Otto Straße und Hanielstraße in Hochheide gelten aus heutiger Sicht als Bausünden. Ende der 60-er, Anfang der 70-er Jahre jedoch galt die Aussicht auf komfortables Wohnen im Hochhaus mit Zentralheizung, großem Bad, Balkon und Tiefgarage als die Utopie des modernen Wohnens. In die Weißen Riesen zogen nach dem Bau MSV-Spieler und Besserverdiener ein.

    Im Laufe der 80-er Jahre wandte sich der Mittelstand als eigentliche Zielgruppe vom Konzept des Wohnens im Hochhaus ab. Wer es sich leisten konnte, wollte nun das Eigenheim in Stadtrandlage. Weil sich immer weniger solvente Mieter fanden, wurden die Wohnungen nach und nach an sozial schwächere Familien vermietet – der Niedergang der Weißen Riesen begann.

    Die Bezirksvertretung und Verwaltung hat diese Erkenntnis nicht geleugnet. In einer Ausstellung „Tatort Stadt“ in der Glückaufhalle hatte Experten beispielsweise Ideen erstellt, wie man diesem städtebaulichen Sündenfall gestalterisch begegnen könnte. Heute scheint klar, dass das Problem mit Kreativität allein nicht zu beheben ist.

    Triumphieren können die Siedler der Rheinpreussensiedlung. Die Siedler erinnern am Samstag, 2. Juli, ab 15 Uhr mit einem großen Fest an den Kampf gegen den Abriss ab Mai 1975. Durch unter anderem Mahnwachen und Hungerstreiks konnten die Siedler damals verhindern, dass südlich der Moerser Straße Hochhäuser im Stile der Ottostraße gebaut wurden. cig

    27.06.2005 NRZ

  3. jakobswege Says:

    NRZ – 28.08.2006

    Lebensqualität könnte steigen

    STADTPLANUNG. Viertel der „Weißen Riesen“ wird zum Umbaugebiet erklärt. Moderationsverfahren soll Eigentümer, Anwohner und Politiker an einen Tisch bringen, um neues Konzept zu erarbeiten.
    Der Weg zum Abriss der „Weißen Riesen“ in Homberg-Hochheide ist ein Stück freier: Die Homberger Bezirksvertretung verabschiedete jetzt einstimmig die Umwandlung des Viertels zwischen Moerser, Lauer-, Husemann- und Kirchstraße in ein Stadtumbaugebiet. Das ist Voraussetzung für die Teilnahme am Förderprogramm „Umbau West“, in dessen Rahmen Bundesgelder die Neugestaltung der ganzen Ecke ermöglichen sollen. Wenn der Stadtrat im September ebenfalls sein okay gibt – was als sicher gilt – kann das „Moderationsverfahren“ beginnen.

    Die Hochhäuser wurden Anfang der 70er Jahre auf den Gelände der Rheinpreußen-Zechensiedlung gebaut. Zwar gab es massiven Bürgerprotest, doch der Homberger Stadtrat hielt dem Baulöwen Josef Kun den Rücken frei. Inzwischen ist der kleine erhaltene Teil der Rheinpreußen-Siedlung eines der begehrtesten Wohngebiete Duisburgs, während die Hochhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft zum sozialen Brennpunkt wurden: Vollbelegung gab es in den letzten zehn Jahren nur, wenn etwa für Flüchtlinge kurzfristig Wohnraum benötigt wurde und das Sozialamt die Miete zahlte. Seit 2003 stehen zwei Häuser sogar völlig leer – das Bauordnungsamt sah sich wegen Einsturzgefahr gezwungen, die Gebäude räumen und die Eingänge zumauern zu lassen.

    Die unmittelbare Nähe von Problemviertel und gesunden Wohnstrukturen ist es auch, die Hochheide laut Gutachten für das Förderprogramm interessant macht: Mit überschaubaren Maßnahmen auf einem begrenzten Areal, so die Hoffnung, ließe sich die Lebensqualität des ganzen Stadtteils nachhaltig verbessern.

    Zustimmung erforderlich

    Am Abriss der Hochhäuser führt dabei vermutlich kein Weg vorbei. Die Eigentümer zur Zustimmung zu bewegen, ist ein Ziel des Moderationsverfahrens. Dabei sollen Politik, Anwohner und eben die Eigentümer an einen Tisch gebracht werden und mit einem externen Planungsbüro ein Um- oder Neubaukonzept für das Gebiet beschließen. (mao)


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