DGB=SPD

17. August 2010

Gerade habe ich auf dem Heimweg im Autoradio den Duisburger DGB-Vorsitzenden Bischoff gehört wie er den Oberbürgermeister zum Rücktritt aufgefordert hat.

Nun wissen wir alle welches seit Wochen diskutierte Thema da als Rücktrittsgrund herhalten soll. Aber als Arbeitnehmer frage ich mich auch ob eine Gewerkschaft oder ein Gewerkschaftsbund sich wirklich für kommunalpolitische Angelegenheiten hergeben muss wenn Arbeitnehmerinteressen überhaupt nicht tangiert sind?!

Natürlich spielt das in Wirklichkeit keine Rolle denn der DGB-Vorsitzende ist ja auch gleichzeitig SPD-Landtagsabgeordneter und seit vielen Jahren auch parteipolitisch engagiert. Nur warum verschweigt er das im Interview mit Radio Duisburg und erweckt den Eindruck er würde als Gewerkschafter reden. Beim Mieterbund sieht es genauso aus, Funktionäre, die gleichzeitig auch parteipolitische Gründe für ihre Position haben benutzen ihre Verbände um der Öffentlichkeit vorzutäuschen es gäbe eine breite Mehrheit für ihre Verlautbarungen. Die bürokratischen Apparate der Verbände manipulieren so in Zusammenarbeit mit den SPD-Propagandamedien des WAZ-Konzerns die Bürger. Oder sie versuchen es, denn laut WAZ(!)-Umfrage möchte die Mehrheit der Befragten, dass Adolf Sauerland Oberbürgermeister bleibt!

Und dem Kollegen Bischoff kann ich nur sagen, dass er nicht für die Arbeitnehmer sprechen kann wenn es um Themen geht, die nichts mit Arbeitnehmerinteressen zu tun haben!

19 Antworten to “DGB=SPD”

  1. Rainer Unfug Says:

    Was ist denn das für eine WAZ-Umfrage?

    Ach ja der WAZ kann man sowieso nicht trauen, frag mal den jakobswege!

    • rai30 Says:

      Die WAZ-Umfrage befindet sich auf der „derwesten.de“ und jeder kann mitstimmen.

      Erstaunlich finde ich, dass trotz des negativen Dauerfeuers der WAZ-Medien gegen Adolf Sauerland dort die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer für Adolf Sauerland als Oberbürgermeister votiert!

  2. Martin Says:

    und jetzt wird fleissig abgemahnt …. also doch was zu verbergen .. unser Adolf http://www.ruhrbarone.de/sauerland-verklagt-blog-xtranews/

    • rai30 Says:

      Die Anhänge sind nicht-öffentlich weil eben auch personenbezogene Daten enthalten sind. Die Stadt handelt also korrekt. Nur der Zwischenbericht war für die Öffentlichkeit bestimmt.

      • Rainer Unfug Says:

        Wenn die personenbezogenen Daten geschwärzt sind können die Unterlagen dann ja wieder veröffentlicht werden?

        Der Zwischenbericht ist wertlos, da steht ja auch drin das es nur ein erster Aufschlag ist und sich alles noch ändern kann. Also den Zwischenbericht kann man ungelesen in die Tonne treten!

      • rai30 Says:

        Wenn die Unterlagen für die Ermittlungen wichtig sind, und das ist wohl anzunehmen, könnte das problematisch sein die der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

        Außerdem wäre es auch nicht im Sinne der Information wenn alle Namen geschwärzt wären, denn es spielt ja eine gewisse Rolle wer bei den vielen internen Sitzungen der Arbeitsgruppen wirklich Bedenken oder gar Ablehnung gegen das Sicherheitskonzept geäußert hat.

        Das müsste alles geschwärzt werden und wir wären nicht schlauer wie vorher.

        Der Zwischenbericht ist übrigens sehr interessant zu lesen. Ich glaube nicht, dass eine renomierte Anwaltskanzlei, die europaweit tätig ist irgendwelche Unwahrheiten darein schreiben würde. Da wäre dann der Ruf schnell ruiniert und lukrative Aufträge in Gefahr!

      • Rainer Unfug Says:

        Die Namen zu wissen macht doch keinen Sinn, es geht ja darum wie das Verhalten der Beteiligten war!

        In dem Zwischenbericht steht übrigens „wir übernehmen keine Verantwortung für diesen Bericht, da er nicht vollständig ist“
        Das sagt doch alles!

        „Da wäre dann der Ruf schnell ruiniert und lukrative Aufträge in Gefahr!“
        Die Aufträge kommen doch vom OB, oder? Ein Schelm wer böses dabei denkt!

      • rai30 Says:

        Völliger Quatsch, die Kanzlei bekommt ihre Aufträge aus ganz Europa. Duisburg spielt bei denen keine große Rolle!

        Und in einem vorläufigen Zwischenbericht kann man noch nicht endgültige Aussagen treffen! Das steht da übrigens auch drin.

        Ich bin ja eher überrascht, dass die Polizei schon jetzt weiß, dass sie keinerlei Verantwortung trägt. Die haben sich ganz schnell verdrückt, und die Medien spielen mit!

        Aber damit schließe ich jetzt das Thema „Loveparade“ vorläufig ab und möchte auch erstmal keine Kommentare, die sich darauf beziehen!

  3. Martin Says:

    Klar müssen die geschützt werden … so wie die Opfer es wurden.

    Rate doch mal wer im Falle eines Erfolges der Loveparade sich gelobt hätte… sich ins Rampenlicht gestellt hätte dabei über alle 4 Arschbacken gegrinst hätte, kurz gesagt sich feiern lassen hätte.

    Tja und jetzt haben sie nicht den mum sich an die Rampe zustellen, verkriechen sich, verstecken sich hinter Paragrafen… echte Feiglinge.

    Wenn man eine Münze will, bekommt man immer beide Seiten.

    Das mit Adolfs Pension, sorry, Pech gehabt, hatten die Opfer und deren Angehörigen auch, nur haben die Wahlmöglichkeiten.

    Alle die im Rat dafür gestimmt haben, und sich nicht mal informiert haben was ist das für ein Gelände, was für Besucher kommen denn da überhaupt hin und wie, sollte echt mal in sich gehen und überlegen ob sie überhaupt in so ein Rathaus gehören.

    Warum ist denn überhaupt die LP auf dieses Gelände gekommen und warum hat man das abgezäunt. Weil a die Innenstadt schön sauber bleiben sollte und b die Stadt kein Geld hat diese dann wieder sauber zu machen.
    Glaub wenn da das Publikum in der Art von dem auf Wacken gekommen wäre, und das wäre passiert. …. Armes altes Rathaus sag ich nur

    • rai30 Says:

      @ Martin

      Alle fragen sich wie es zu der Katastrophe kommen konnte! Und jeder bereut es jetzt den Beschluss zur Loveparade in Duisburg getroffen zu haben.

      Deswegen setze ich auch auf Klärung aller Fragen bezüglich der Ursachen. Aber das heißt nicht, dass alle Unterlagen und Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sondern den Ermittlungsbehörden vorbehalten bleiben.

      Es muss auch nicht jeder städtische Mitarbeiter ins öffentliche Rampenlicht gezerrt werden.

      Wichtig ist, dass die Sachverhalte geklärt werden.

      • Rainer Unfug Says:

        „Aber das heißt nicht, dass alle Unterlagen und Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sondern den Ermittlungsbehörden vorbehalten bleiben.“

        Der OB ist aber nicht die Ermittlungsbehörde, weshalb kann er die Dokumente denn dann an seine befreundete Anwaltskanzlei geben?

      • rai30 Says:

        Anwälte haben eine Schweigepflicht! Die Öffentlichkeit nicht!

      • asc Says:

        —– Das Thema „Loveparade“ ruht erstmal bis zum 05.09.2010. Dann werde ich dazu wieder was schreiben und mein Verhalten für die Sondersitzung des Stadtrates erläutern!

        Bis dahin bitte ich um Geduld!

        rai30 —–

      • Rainer Unfug Says:

        Kann ich den Link noch einmal sehen?
        Der war interessant, aber leider habe ich keinen Bookmark gesetzt.
        Danke!


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  5. […] und Oberbürgermeisterkandidat bei den Namensnennungen in dem NRZ Artikel und bei der Lesermeinung. Jeder vierte sieht auch verachtenswerte politische Züge bei Thomas Mahlberg (CDU […]


  6. […] von den SPD-Landtagsabgeordneten Gisela Walsken, Sören Link, Rainer Bischoff und Ralf Jäger. Die Systemfuzzies aus dem Vierten Reich des Regionalsozialismus ducken sich weg, wenn Duisburg […]


  7. […] Institution die SPD Duisburg und die hat ihren Landtagsabgeordneten Rainer Bischoff nicht im Griff. Rainer Bischoff (SPD Duisburg) will das Kraftwerk Uerdingen. Großdemo gegen Kraftwerk Krefeld […]

  8. asc Says:

    Einfach mal nach „lawblog“ googeln …


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