Wann ist man zu alt?!

12. Oktober 2010

Gerade habe ich in den Fernsehnachrichten erfahren, dass eine Arbeitnehmerin vor dem Arbeitsgericht erfolgreich gegen ein Universitätsklinikum geklagt hat, dass ihre Bewerbung ablehnte weil sie wohl mit 49 Jahren als zu alt galt!

Ich freue mich für die Frau und frage mich auch schon seit langem warum so viele Arbeitgeber glauben man seie zu alt für einen Arbeitsplatz sobald man sich dem fünfzigsten Lebensjahr nähert und die vierzig überschritten hat. Da fällt mir mein eigenes Erlebnis mit einem Arbeiterverleiher, auch Zeitarbeitsunternehmen genannt, ein, der vor Jahren zu mir meinte „…was wollen Sie denn? Sie sind doch schon bald vierzig, und dann will Sie keiner mehr!…“, so als Motivation auch einen Job für 6,50 EURO die Stunde anzunehmen. Zum Glück habe ich mich nicht davon einschüchtern lassen und habe trotzdem einen besser bezahlten Arbeitsplatz gefunden. Aber der Umgang der Firmen mit „älteren“ Arbeitnehmern hat sich wahrscheinlich nicht gebessert.

Vor Jahren erzählte mir auch ein Abteilungsleiter bei Thyssen, dass die Chefetage angeblich allen Abteilungsleitern über 50 horrende Abfindungen angeboten haben soll damit sie ihre Arbeitsplätze freiwillig räumen. Wieso macht ein Weltkonzern so etwas? Zählen Erfahrung und jahrzehntelange Loyalität heute so wenig, oder ist das immer noch der Irrglaube, dass die Jugend alles besser kann, der die Verantwortlichen in den Chefetagen zu so einem hirnrissigen Verhalten verleitet?!

Dabei gibt es sicher genug Beispiele dafür, dass auch Menschen über vierzig, fünfzig oder gar über sechzig noch sehr produktiv und zuverlässiger als manch junger Schnösel arbeiten können. Ich habe jedenfalls als früherer Projektleiter häufig die Erfahrung gemacht, dass die älteren Kollegen fleißiger und engagierter arbeiteten als manch junger, der sein Handy auch während der Arbeit nie aus der Hand legte!

Hoffentlich lernt die Wirtschaft mal langsam umzudenken!

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11 Antworten to “Wann ist man zu alt?!”


  1. […] unbestätigten Berichten war Dirk Smaczny, SPD-OV-Hochemmerich über diesen politischen Bombenanschlag eines frustrierten Parteifunktionärs […]

    • Rheinhauser Says:

      Zitat aus dem oberen Kommentar

      „Das Ruhrgebiet ruft HILFE: „Wir wollen die fünffältige Moral! Erik Peper (WAZ), rette Dich wer kann!“ Und dieser schwule Redationsleiter der NRZ Duisburg muss endlich weg. Der ist echt in seiner Einseitigkeit total pervers! So was ist nicht mehr normal schwul, wie es heißt. “

      Jakobswege wieder auf seinem Kreuzzug gegen Homosexuelle! Anonym kann man ja hier wirklich alles schreiben!


  2. […] Doc „will keinen schwulen Redaktionsleiter NRZ Duisburg” Skandal in der NRZ Duisburg. Neanderthal-Journalist Götz Middeldorf outet sich. … bald mehr im Blog. Duisburgs Kämmerer […]


  3. […] gut informierten Einwohnerkreisen wurde die Doppelstrategie der Prämigration Duisburg bekannt: Einnerseits – Der Kampf für Duisburg und andererseits – täglich drei Teile wegwerfen, […]

    • Bernd Says:

      „Vielleicht ist in der Tat nicht auszuschließen, dass die jahrzehntelang politisch korrekte Berichterstattung des Blattes gegen die inzwischen weit vielfältigere Meinung in der Öffentlichkeit dort auch hausintern nicht mehr lange geduldet werden wird.“

      Ist mit politisch korrekte Berichterstattung die Angabe von Herkunft bei Straftaten gemeint? Damit hatte die WAZ ja auch immer Probleme, die durften ja angeblich die Herkunft von Straftätern nicht nennen.

      • jakobswege Says:

        @ Bernd

        Kannst Du ein bisschen erläuern was Du meinst?

        Ok – bei aller Vorsicht! Man ist ja nie sicher vor den heimlichen Schienbeintritten der herrschenden Politik und Verwaltung.

      • Tenrix Says:

        Was ist denn mit Dir los, Jakobswege? Steht etwa der leibhaftige Bezirksbürgermeister Paschmann (SPD) hinter Dir?

        Hast Du auch eine verdeckte Botschaft von ihm bekommen, der HOMBERG BIG BOSS will mal mit Dir reden?

      • Bernd Says:

        @ jakobswege

        Ein schlauer Mann hat mir mal auf meine Frage folgende Antwort gegeben: „Schau dir den Kommentar noch einmal an, warte 14 Tage und wenn dann noch Fragen sind frag noch einmal!“

      • rai30 Says:

        Ein schlauer Mann hat mir mal gesagt bevor man dümmliche Sachen schreibt, die weltweit jeder lesen kann sollte man erst nachdenken und sich fragen ob man nichts beseres zu tun hat.


  4. […] unbestätigten, aber glaubhaften Berichten war Dirk Smaczny, SPD-OV-Hochemmerich über diesen politischen Bombenanschlag eines frustrierten Duisburger […]


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