Gesundheit, Herr Bezirksbürgermeister!

6. November 2010


Screenshot vom Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg

Die letzte Bezirksvertretungssitzung in Homberg war interessant und weckte Hoffnungen! Der langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende und heimliche Herrscher von Homberg, Grindberg, geht endlich, und der Bezirksbürgermeister Paschmann erklärt, dass er gesund ist!

Während der Noch-Fraktionsvorsitzende Grindberg ja schon seit vielen Jahren aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig geschrieben ist und deswegen aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist als Lehrer Kinder zu unterrichten, aber gleichzeitig stundenlange politische Sitzungen im Homberger Rathaus dirigieren kann musste der Bezirksbürgermeister schon mehrere Krankenhaus- und Arzttermine wahrnehmen und sogar eine Zeitlang seine Pflichten als Bezirksbürgermeister weiterdelegieren.

Aber nun geht der rüstige Grindberg, weil er nach eigener Aussage nicht mehr gebraucht wird, und der Bezirksbürgermeister macht weiter weil er jetzt nach eigenen Angaben wieder gesund sein soll.

Klingt merkwürdig, und ist es auch! Denn Grindberg ist seit vielen Jahren schon aus gesundheitlichen Gründen als Lehrer und früherer Schulleiter dienstunfähig geschrieben und leitet gleichzeitig die politische Bühne im Bezirk, während der neugewählte Bezirksbürgermeister bei seinen Auftritten auf mich nicht gerade einen fitten Eindruck machte. Ganz im Gegensatz zu einem Grindberg, der immer schon sportlich fit wirkte, trotz seiner Dienstunfähigkeit.

Nun will ich aber als Laie nicht die Urteilsfähigkeit der Ärzte anzweifeln: vielleicht ist der Waldläufer ja wirklich schwer krank, und der Rentner trotz seiner verordneten regelmäßigen Medikamentendosis kerngesund! Was mich nur wundert ist der Umstand, dass der eine souverän genug ist Berichte über seinen Gesundheitszustand in diversen Blogs und Internetforen zu dulden und kritische Stimmen darüber zu ertragen während der andere meint in der Bezirksvertretung seinen Kritikern mit „juristischen Schritten“ ankommen zu müssen.

Zum Glück ist das hier aber ein freies Land, und sich Gedanken über den Gesundheitszustand eines Amtsträgers zu machen kann eigentlich kein strafbares Delikt sein. Und deswegen stelle ich hier ausdrücklich fest, dass der Bezirksbürgermeister auf mich und andere keinen gesunden Eindruck machte. Bei einem öffentlichen Auftritt vor wenigen Monaten von Herrn Paschmann in Homberg war ich sogar erschrocken über seinen offensichtlichen Zustand. Auch andere Leute sahen das so!

Deswegen wünsche ich dem Bezirksbürgermeister Paschmann auch trotz aller politischen Differenzen von hier aus Gesundheit und etwas mehr Verständnis für Werte wie Meinungsfreiheit und Toleranz!

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27 Antworten to “Gesundheit, Herr Bezirksbürgermeister!”

  1. jakobswege Says:

    Ich denke, hier sind bei der Einschätzung der Situation viele Missverständnisse aufgetreten.

    Es gibt einfach eine unterschiedliche Schau der Wirklichkeit, wenn mann nur online derwesten.de oder die gedruckte Tageszeitung liest.

    Auf dem Zeitungspapier wurde schon vor Monaten über „wochenlange Krankenhausaufenthalte“ von Paschmann (SPD Duisburg) berichtet. Diese Information gelangte über die Blogs online.

    Wird jetzt hier die Liste über Paschmanns Krankenhausaufenthalte seit 2008 bis zu seiner Genesung und Abschlussuntersuchung im Sept. 2010 bekannt?

  2. von Gerdt Says:

    Das Stadtteil-Blogging ist durchaus fleißig und innovativ. Es wäre zu prüfen, wie einst der Begriff „Rentenhai“ entstand – hier in Homberg, unserer schönen Stadt im Grünen.

    Es gibt immer mehr Stimmen, die sagen:“Es ist nicht mehr schön hier!“ Dazu hat ein gewisser Rentenhai beigetragen.

    • Faxstraße Says:

      Einen Hausarzt in Duisburg muss man wirklich einmal fragen, ob er weiß, wo es echt lang geht. Der hätte sich manchen Stress ersparen können: Unterschreiben, fertig! Rentenhaie nerven auch gewaltig Arzthelferinnen in Duisburg.

      Tipps für beamtete Rentenhaie in Duisburg mit einem Parteibuch ab Gehaltsstufe A14:

      Ihr Doktor bockt und will keinen Antrag auf Frühpensionierung au sstellen?

      Schieben Sie doch einfach einen Zettel mit der Adresse des Gesundheitsamt Duisburg über den Tisch mit der Bemerkung: „Ach, Ihre Hausarztpraxis ist so schön. Das wird bestimmt das Gesundheitsamt interessieren. Die Verbesserungsvorschläge nach dem Gesundheitsamtsbesuch können auch ihren Bossen von der KVNO mitgeteilt werden! Mal ehrlich. Wir haben doch alle einen Innovationsstau!“

      Und dann geschieht das Wunder von Duisburg.

      Der Hochheider Rentenhai hat gewisse Hürden locker übersprungen. Er ist ein echter sportlicher Kämpfer. Hätte er mal seine persönlichen Fähigkeiten 20 Jahre für Homberg, die Stadt im Grünen eingesetzt. Direkt nach seiner langen krankheitsbedingten Schulunfähigkeit hatte er nach Eintreffen des Rentenbescheids ein politisches Mandat übernommen. Jetzt ist er 64 Jahre alt.

      • Dr Says:

        Jetzt schreibt sich die DaL/DWG hier die Finger wund um sich gegenseitig ‚Steilpässe‘ zu geben?

      • rai30 Says:

        Steilpässe??? Wir spielen keinen Fußball!

        Aber auch anonymen „Dr“s wünsche ich Gesundheit, genauso wie Bezirksbürgermeistern mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme!

      • Qualle Says:

        > Jetzt schreibt sich die DaL/DWG hier die Finger wund

        Ja, um den Niedergang des Ruhrgebiets durch das alte Gesöcks eines Madenwerks von Systemfuttzies zu stoppen, braucht es heftige Anstrengungen.

        Der Bürgerverein Haesen und Gerdt hat ganz verzweifelt aufgegeben. Es werden immer weniger im Kampf gegen das Vierte Reich des Regionalsozialismus. Die meisten machen stumm den MIGGER.

        Ob Rentenhai oder morscher Knochenwackler in Homberg: Das „Hier ist nicht mehr schön!“ muss beendet werden.

        Wenn Chefredakteure des Reviers in ihren Kommentare über Sozialparasiten im Rahmen von Hartz IV schimpfen, muss der Begriff im erweiterten Geltungsbereich auch auf Politiker angewandt werden dürfen – hier bei uns in Homberg, der Stadt im Grünen.

        Rettet den Bürgerverein Haesen im Kampf gegen diese Systemfuzzies. Der Bürgerverein Haesen und Gerdt darf nicht aufgeben.

        Im Hombger Bürgernetz (HBN) und Homberger Werbering (HWR) haben viele die Brocken im Kampf gegen das alte Gesöcks hingeschmissen. Der wortbrüchige Bezirksbürgermeister Paschmann (SPD Duisburg) gehört dazu. HAU AB, DU ALTER LÜXXXX !

        —- Bitte nicht zu heftig und persönlich werden in der Kritik! Ansonsten kann ich mich inhaltlich der Kritik voll anschließen!

        rai30 —-

  3. Dr Says:

    Danke!
    Selbstverständlich wünsche ich der versammelten DAL/DWG auch alles Gute!

    • Levo Says:

      Ich finde die Diskussion total kopflastig. Über die Rattenplage aus Hochheide, der einstigen Hochburg einer gewissen Volkspartei, hat selbst der WDR-Videotext vor drei Tagen berichtet.

      Regt Euch nicht so auf, die alten Ratten werden immer mehr. Da kann man nichts machen, das ist halt so. Ich finde, der Bürgerverein macht das richtig. Ändern kann man eh nichts.

      • rai30 Says:

        Die „gewisse Volkspartei“ ist leider immer noch viel zu mächtig in dieser Stadt.

        Deswegen schaffen es auch gewisse Fraktionsvorsitzende sich als Schulleiter dienstunfähig schreiben zu lassen während sie in Bezirksvertretungen stundenlange Sitzungen dirigieren können!

      • jakobswege Says:

        Es muss sich etwas ändern. So geht es nicht weiter. Alle engagierten Bürger steigen aus. Das ist schlimm und muss Konsequenzen haben.

  4. Voelkel Says:

    So manches wie das hier besprochen wird gefällt mir echt nicht. Aber ein Kern von Wahrheit ist dabei.

    Die Freundin meiner Frau ist Arzthelferin und weiß wie das damals bei der Frühpensionierung abgelaufen ist. Ich will nur eins sagen. Übel, wirklich übel.

  5. Dax Homberg Says:

    Wie in jedem Dax-Konzern müssen auch im Stadtteil Hochheide Köpfe rollen. Der Hochheider Hans Joachim Paschmann (SPD Duisburg) hat versagt. Er ist der Bezirksbürgermeister der LXXXX, des Wortbruchs und politischen Betrugs.

    „Ganz normal“, sagen die 12 Prozent der Deutschen bei dem ZDF-Polit-Barometer zur SPD. Der Rest hat kein Vertrauen mehr in diese eigensüchtigen Vertreter der SPD. (CDU und Grüne je 22 Prozent).

    Paschmann ist politisch tot. Der hat den größten Teil der Bevölkerung gegen sich. Der Bezirksbürgermeister Hans joachim Paschmann (SPD Duisburg) muss zurücktreten. SOFORT !!!

    Wie in den korrupten Konzernen bereichern sich selbst Kommunalpolitiker weiterhin. Das sind die eigensüchtigen Geier bei Banken und Politik. Paschmann macht Homberg kaputt.

  6. Doro Says:

    Damit sollte man sich mal näher befassen. Danke.

    • rai30 Says:

      Der Vergleich mit Mobbing ist unpassend wenn es um mächtige Bezirkspolitiker geht. Mobbing richtet sich gegen machtlose einzelne Menschen, die keinen Einfluss und keine Macht haben!

      Die über 50 Jahre regierenden SPD-Apparatschiks im Bezirk kann der einzelne Bürger (oder Blogger) schlecht mobben. Umgekehrt ist das leider eher möglich.

      Deswegen haben auch viele Blogger in den letzten Jahren aufgegeben!


  7. […] alten Schrauber und Dreher an publizistischen Konzepten bleiben außen vor. Das hat keinen Zweck! Jetzt ist Schluss mit der Unidirektionalität seit den Anfangszeiten des […]

  8. Forma Says:

    Wer verübte das Ketchup-Attentat auf Duisburgs OB-Sauerland? Das Interview mit dem Attentäter bei Ruhrbarone

    Bündnis 90/Die Grünen

    Duisburg, Bezirksvertretung Rheinhausen

    Die ListenkandidatInnen für die für die Wahl zur Bezirksvertretung Bezirksvertretung Duisburg-Rheinhausen

    http://grueneduisburg.de/index.php?id=bv_rheinhausen

    • Dr Says:

      Die Grünen in Duisburg kehren zu Ihren Wurzeln zurück – Steine werfen etc.

      • Riforma Says:

        Die Grünen Duisburg-Rheinhausen fallen bei den Wahlkandidaten mit einem hohen Anteil von Leistungsempfängern auf. Angefangen von der Fam. Leiße bis …

        ARD Videotext heute

        Bertelmann-Studie: Bildung senkt Kriminalität

        Bessere Bildung könnte die Zahl der Verbrechen in Deutschland stark vermindern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Den Wirtschaftswissenschaftlern Horst Entorf und Philip Sieger ist es eigenen Angaben zufolge erstmals gelungen, für Deutschland einen kausalen Zusammenhang zwischen mangelnder Bildung und Kriminalität nachzuweisen.

        Gewalt- und Eigentumsdelikte, so fanden die Forscher heraus, würden deutlich sinken, wenn sich die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss halbieren ließe.

      • rai30 Says:

        Das würde ich jetzt nicht den Grünen anlasten was da in Rheinhausen passierte.

        Der Angreifer auf den OB war doch ein bekannter asozialer Pöbler, der auch schon in der Vergangenheit durch üble unflätige Angriffe auffiel und schon mehrfach vor Gericht stand!

        Wieso nehmen die Grünen solche Leute nur als Mitglieder und Kandidaten auf???

      • Dr Says:

        Das ist aber eine sehr gewagte These!!!

        Da ergeben sich Rückschlüsse, die nicht gewollt sind, denn schaut man den Lagebericht zur Integration der Bundesregierung an, würde das ja bedeuten, dass Migrantengruppen mit einer niedrigen Bildung extrem hoch bei der Kriminalitätsstatistik vertreten sind?!

        Das ist doch Blödsinn!

      • Dr Says:

        @ Rai30

        Sicher muss man das den Grünen anpassten, denn du fragst ja selbst auch warum die solche Leute aufnehmen! Wenn die solche Leute aufnehmen haben die Grünen auch die Verantwortung dafür! Wer denn sonst?

        Ich bin ja mal gespannt, ob die Grünen sich jetzt von dem Typen distanzieren!

        Ist das eigentlich der Typ, der in allen möglichen Foren der WAZ Schreibverbot hat?


  9. […] Das Stadtteil-Blogging diskutiert das Thema in Rai30′s Weblog sowie in den Kommentaren zu Gesundheit, Herr Bezirksbürgermeister Paschmann! […]

  10. aha office Says:

    So ein bisschen Rot auf der weißen Weste steht dem Bezirksbürgermeister Paschmann bestimmt gut.

    Rai, schreib doch mal was über http://www.Polizei_Duisburg_hilflos._Nachahmer_planen_neuen_ Food-Terror_nach_Ketchup-Attacke.de

    Bis dahin hat die Polizei Duisburg auch gelernt, bei den Tätern von Anschlägen Drogenteste zu machen – wetten.


  11. Das Ende der Volkspartei SPD…

    Niedergeschlagenheit zeigt ein Trend der SPD – Mitgliederentwicklung. Depressiv kehren die Genossen aus den Wochenend-Seminaren zurück. Der SPD (sog. Sozial-Demokratische Partei Deutschland) droht die Auflösung. Das lässt eine Projektion der Mitg…


  12. Das Ende der Partei – Das große Parteisterben bei SPD Duisburg und CDU Duisburg…

    http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/west/2009/6/8/news-122185629/detail.html Nach der Wahl ist vor der Wahl NRZ Duisburg West, 08.06.2009, I ngo B laz ejews ki, Mat t hias Oe lk rug Was die Parteien aus den Ergebnissen für die nächsten…


  13. Windkraftanlage im Essenberger Bruch…

    Hi Oli. 50 Jahre politischer Grobschnitt. Von den Weißen Riesen in Hochheide bis zum Windrad im Essenberger Bruch ist es die gleiche politische Einfältigkeit im Vierten Reich des Regionalsozialismus, meint Müller (DaL). „So lange die Wohnbebauung von d…


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