Pleiten, Pech und Pannen — hoffentlich wird 2011 besser!

31. Dezember 2010

Nicht alles war schlecht, aber leider war auch vieles nicht gut!

Obwohl Anfang des Jahres die Demagogen und Islamhasser von „ProNRW“ auf sich aufmerksam machten will ich mal mit den positiven Dingen beginnen:
ich habe Arbeit und verdiene Geld, wenn auch nicht allzuviel! Meine alte japanische Reisschüssel ist wieder über den TÜV gekommen. Die Familie ist wohlauf und Benny tobt immer wilder herum.

Politisch kann ich sagen geht es mit der Fraktionsarbeit ganz ordentlich voran. Natürlich gibt es auch Verbesserungsbedarf, aber im Großen und Ganzen läuft es gut. Bald bekommt Duisburg wohl auch zwei Megamöbelmärkte, die hoffentlich der Wirtschaft vor Ort positive Anstöße geben und viele Arbeitsplätze in unsere Stadt bringen.

Aber leider gibt es auch viel weniger Gutes im Jahr 2010 festzuhalten: ein von einer unvernünftigen rot-rot-grünen Ratsmehrheit durchgesetzter unseriöser Haushalt, der nun sogar von einer grünen Regierungspräsidentin abgelehnt wurde! Ein leider immer schlechter werdendes Klima im Duisburger Rathaus zwischen den Parteien sowie einer seit geraumer Zeit nur destruktiv agierender Duisburger SPD, und natürlich die Loveparade-Katastrophe mit ihren verheerenden Folgen für die Stadt.

Die Katastrophe ist bis heute nicht wirklich aufgeklärt, aber die SPD/Linke benutzt zusammen mit ihren Propagandamedien WAZ/NRZ und Radio Duisburg dieses schlimme Ereigniss leider nur für machtpolitische Taktik. Den blamablen Auftritt eines Jürgen C. Brandt in der Sondersitzung des Rates der Stadt am 6. September werde ich nie vergessen wo er nicht in der Lage war auch nur eine Nachfrage zu stellen als der städtische Bericht zur Loveparade vorgelegt wurde und er nur Allgemeinplätze aus dem Mund herausbekam während alle anderen Fraktionen umfangreiche Fragenkataloge ausgearbeitet hatten. Ich selbst habe mir auch nach der Katastrophe vorgenommen viel kritischer mit zukünftigen Planungen umzugehen, denn ich glaube, dass der gesamte Rat der Stadt viel zu wenig über das Sicherheits- und Veranstaltungskonzept der Loveparade nachgedacht hat. Kein Ratsmitglied hat meiner Erinnerung nach jemals danach gefragt!

Andere Probleme hat die Stadt aber auch genug da ja ohne genehmigten Haushalt alles in der Schwebe hängt und niemand sicher sein kann ob Geld für alle Aufgaben zur Verfügung steht. Es sieht also wieder so aus wie zu Beginn des Jahres 2010: alle freiwilligen Einrichtungen der Stadt, also Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen sind in Gefahr. Wie wir damit umgehen und wo der Haushaltsentwurf am 17. Januar 2011 Streichungen ansetzen wird werden wir dann sehen. Wahrscheinlich werden dann wieder alle aufschreien und darüber klagen, dass nicht genug Geld vorhanden ist. Während aber natürlich nirgendwo gespart werden soll!

Die Versprechungen der neuen Landesregierung aus SPD und Grünen mit der Linkspartei als inoffizieller Partner haben sich bisher nur als heiße Luft herausgestellt, die Stadt wird mit ziemlicher Sicherheit sogar wesentlich weniger Geld für ihre Aufgaben bekommen als noch 2010 ganz entgegen der schönen Versprechungen aus dem Landtagswahlkampf!
Angesichts solcher Ausblicke fällt es da auch nicht leicht optimistisch ins neue Jahr zu blicken. Ich versuche es trotzdem und hoffe, dass der wirtschaftliche Aufschwung sowohl für mich selbst als auch für die Stadt spürbar wird. Immerhin scheint es wirklich wieder mehr freie Stellen zu geben, und meine Firma hat zur Zeit auch genug Aufträge.

Es gibt also noch ein bischen Hoffnung!

P. S.: Natürlich ist dieser kleine Rückblick nicht vollständig. Aber jetzt auch noch über den Integrationsrat oder die Bezirksvertretung und die vielen Versuche der SPD mich zu diskreditieren zu schreiben wäre einfach zu umfangreich geworden!

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2 Antworten to “Pleiten, Pech und Pannen — hoffentlich wird 2011 besser!”

  1. haesener Says:

    Wegen persönlicher Angriffe auf mich dulde ich keine Kommentare dieses Herrn in meinem Blog!

    gez. rai30

    • rai30 Says:

      Werter Haesener,

      bei aller verständlichen Verärgerung: nicht alle Fehler und Schwierigkeiten in Duisburg liegen im Verantwortungsbereich der Stadtverwaltung!
      Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat Duisburg ebenso getroffen wie alle anderen Städte auch, marode Brücken haben was mit Versäumnissen der Vergangenheit zu tun, und auch die Loveparade-Katastrophe muss erst aufgeklärt werden bevor man bestimmen kann wer von den Verantwortlichen Konsequenzen zu ziehen hat! Nebenbei bemerkt war die Loveparade keine städtische Veranstaltung. Dass die Stadt alles unternimmt um Aufklärung zu betreiben ist nebenbei bemerkt nichts verwerfliches. Dazu braucht man aber auch unabhängige Rechtsvertretungen. Ich fand das Gutachten jedenfalls erhellend. Und selbst ein Brandt konnte keine einzige Frage dazu stellen!

      Im Übrigen greift die DAL gerne Bürgeranregungen auf, aber mit mir willst du ja anscheinend nicht reden.

      Die DAL beteiligt sich gerne an bürgerschaftlichen Veranstaltungen wenn man uns lässt!


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