SPD/Linke und Grüne haben gestern im Rat der Stadt auch bewiesen wie scharf sie auf öffentliche Kohle sind: Sitzungsgelder und Subventionen sind ihnen lieb und teuer!

Unsere Fraktion ist ja der Ansicht, dass auch Kommunalpolitiker sparen sollten wenn vom Bürger erwartet wird, dass er akzeptiert wenn städtische Leistungen gekürzt werden. Deswegen brachten wir auch folgerichtig einen Antrag ein die Sitzungsgelder für Ratsfrauen und -herren zu streichen und dafür die Pauschale leicht anzuheben. So wie letztes Jahr schon einmal vorgeschlagen!

Dieser Vorschlag löste aber bei SPD und Linken einen lauten Proteststurm im Ratssaal aus. Als unser Fraktionsvorsitzender unseren Antrag vorstellte kamen jede Menge Zwischenrufe aus den Reihen von SPD und Linken, die ein seltsames Denkschema offenbarten. Da hieß es dann allen Ernstes „dann kommt niemand mehr“(!), als ob es nur darum ginge Sitzungsgelder abzugreifen. Obwohl wenn man sieht, dass bei der SPD 80% der Fraktion aus Taubstummen zu bestehen scheint und es sogar Fraktionsmitglieder bei der SPD gibt, die noch nie im Rat den Mund aufgemacht haben wundert mich das nicht.

Ein Kollege aus einer anderen Fraktion meinte dann auch nur „es gibt viele SGJ´s hier“, SGJ steht übrigens für „Sitzungsgeldjäger“. Es ist eben für manchen Ratskollegen schwer selbst mal auf vielleicht hundert EURO an Sitzungsgeldern im Monat zu verzichten und sich dann mit einer Pauschale von etwas über fünfhundert EURO zu begnügen. Da hört der Sparwille schnell auf!

Der Vorschlag unserer Fraktion hätte unserer Stadt im Jahr übrigens über 80.000 EURO an Sitzungsgeldern gespart, vorsichtig geschätzt!

Gestern erst durfte ich wieder im Rat der Stadt erleben wie Machtarroganz aussieht und wie SPD, Grüne und Linke in Duisburg glauben sie könnten sich die Stadt untereinander aufteilen!

Die SPD-gesteuerten lokalen Propagandamedien des WAZ-Konzerns werden natürlich nicht darüber berichten wie fragwürdig SPD, Linke und Grüne schon die Posten in unserer Stadt untereinander aufteilen und die Linke im Duisburger Rathaus ganz unverholen über ihren Fraktionsvorsitzenden Dierkes erklären lässt sie hätte ein „Zugriffsrecht“ auf den freiwerdenden Posten des Baudezernenten! Dabei ist längst schon durchgesickert, dass SPD, Linke und Grüne alle Positionen in der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften unter ihren Parteifunktionären verteilen werden, auf unsere Kosten natürlich!

Unsere DWG-Fraktion hat klar Position gegen diese Parteibuchwirtschaft bezogen und sich nicht von den üblichen politischen Lagergrenzen leiten lassen.

Aber SPD, Grüne und Linke haben gestern abend gezeigt wie sehr sie in ihrem beschränkten Lagergrenzen gefangen sind: so haben gestern ausgerechnet die linken Fraktionen ganz offen gegen den Integrationsrat als gewähltes Gremium der Migranten in unserer Stadt Stellung bezogen und versuchen nun per Ratsbeschluss die gewählten Vertreter der Duisburger Bürger mit Migrationshintergrund zu zwingen Kandidaten zur ihrer eigenen Landesvertretung, dem Landesintegrationsrat, zu entsenden, die Rot-ROT-Grün genehm sind. Offensichtlich wollen SPD, Grüne und Linke in Duisburg den Migranten vorschreiben wer sie auf Landesebene vertreten darf. Bevormundung statt Integration, und Abkassieren statt Sparen, so sieht die Politik der Ratsmehrheit in Duisburg aus. Wir alle werden die Zeche dafür zahlen!

Kultur und Geld

26. März 2011

Gestern habe ich mir das zweifelhafte Vergnügen angetan den Kulturausschuss zu besuchen und dabei die Diskussionen zu den Themen „Mahnmal für die Opfer der Loveparade-Tragödie“ und „Kulturzentrale Hundertmeister“ mitzuverfolgen!

Der Saal war auch gut gefüllt da die Bezirksvertretung Mitte ebenfalls mit von der Partie war, eine gemeinsame Sondersitzung nannte sich das. Die CDU beantragte als erstes auch die Zustände im „Hundertmeister“ auch in öffentlicher Sitzung zu behandeln während ein junger Mann einen Brief des Vorstandes von Hundertmeister e. V. verteilte. Der Antrag wurde angenommen.

Aber zuerst wurde das Mahnmal für die Opfer der Loveparade-Tragödie vorgestellt. Vom Entwurf waren alle angetan und so wurde auch alles einstimmig abgesegnet. Zumal die Kosten und die Realisierung des Mahnmals von ThyssenKrupp und einer anderen Firma gestemmt werden. Der Standort ist auch in der Nähe des Katastrophenortes auf der Karl-Lehr-Straße und der jetzige umstrittene Gedenkkubus wird dafür aufgegeben.

Als aber das Thema „Hundertmeister“ aufkam war es mit der Einigkeit erstmal vorbei denn die CDU nutzte natürlich die Gelegenheit der SPD einen einzuschenken angesichts des Finanzchaos beim „HundertMeister“ mit seiner schwer durchschaubaren Konstruktion von Zuschüssen, Mietzins, Spendenbescheinigungen etc. Denn dieses Chaos wurde noch zu Zeiten der SPD-Herrschaft angerichtet und mit Beteiligung der alten SPD-Mächtigen, die sogar ihren Nachwuchs mit teuren Posten versorgten. Nun ist der Hundertmeister pleite, trotz gutgehender Gastronomie sowie beträchtlicher städtischer Zuschüsse, und ein Schuldenberg bleibt zurück den zumindestens indirekt auch die Stadt über ihre Wohnungsbaugesellschaft GEBAG abbekommt. Danke, liebe Duisburger SPD!

Der SPD fiel gestern auch nicht viel mehr ein als ständig darum zu bitten doch „keine Vergangenheitsbewältigung zu betreiben“ und „nach vorne zu schauen„. Und die Verwaltung soll mal einen guten Vorschlag ausarbeiten. Bei den Grünen, die sich in der Vergangenheit gerne als Schutzpatrone für das Hundertmeister gerierten sah es ähnlich aus. Dass sie und ihre Verbündeten von der SPD der Stadt mit den von ihnen zu verantwortenden zahlreichen Mauscheleien und Abmachungen bei der Gründung des Hundertmeister vor 15 Jahren einen beträchtlichen finanziellen Schaden eingebrockt haben mochten sie natürlich nicht einräumen. Und ihre publizistischen Helfer vom WAZ-Konzern werden natürlich auch nicht darüber schreiben.

So kriegen die Bürger kaum mit was für Altlasten aus der Zeit der SPD-Herrschaft noch heute die Stadt schädigen. Da gäbe es noch so viele Beispiele (ESD, Städtische Kliniken, Werkstatt für Menschen mit Behinderungen) aufzuzeigen wie verantwortungslos mit öffentlichen Geldern umgegangen wird. Leider wird darüber ein Mantel des Schweigens gelegt, und wenn was dazu geschrieben wird werden wichtige Infos weggelassen. Damit der Bürger nicht merkt, dass bis heute die SPD-Apparatschiks in der Verwaltung und vielen städtischen Betrieben immer noch das Sagen haben. Es ist zu befürchten, dass nun wo die SPD mit Hilfe ihrer Verbündeten von Linken und Grünen auch im Rat der Stadt wieder die Mehrheit bekommt umso dreister Parteibuchwirtschaft betrieben werden wird!

Als ich gestern abend im Radio Nachrichten hörte war ich richtig erschrocken von einer Schießerei in Rheinhausen vor einer Moschee zu hören!

Natürlich hatte ich Angst, dass es was mit den Freunden „meiner“ Moschee zu tun haben könnte. Zum Glück war das aber nicht der Fall. Die Freunde klärten mich auf, dass die Schießerei vor der Moschee auf der Annastraße, also 300 Meter gegenüber auf der anderen Seite des Hochemmericher Marktes stattfand, und es sich angeblich um eine Auseinandersetzung unter PKK-Leuten gehandelt haben soll.

Die Moschee auf der Annastraße soll auch nur zufällig zum Schauplatz geworden sein weil wohl Beteiligte der bewaffneten Auseinandersetzung versuchten in das Gebäude der Moschee einzudringen um dort Zuflucht zu suchen. Die Moscheeleitung steht übrigens der SPD nahe, und die PKK ist wohl eindeutig ein linksradikales Problem.

Nicht dass jetzt wieder ganz schlaue Leute versuchen die türkischen Kulturvereine damit in Verbindung zu bringen!

Von wegen „im grünen Bereich“: die Duisburger Stadtwerke sind nicht nur ziemlich teuer, sie verkaufen auch noch Atomstrom ziemlich teuer!

Ob das nun an den vielen SPD-Funktionären liegt die dort beschäftigt sind oder den vielen anderen Ausgaben lässt sich nur schwer feststellen. Ich weiß aber, dass ich keine Lust habe überteuerten Atomstrom zu kaufen wenn ich wesentlich günstiger echten Ökostrom bei anderen Stadtwerken bekommen kann! Bis zu 300 Euro im Jahr lassen sich so sparen!!!

Ich habe mir ja schon lange überlegt den teuren Stadtwerkestrom aus Duisburg abzubestellen, jetzt werde ich es machen. Da kann ich mit gutem Gewissen Geld sparen und auch noch was für die Energiewende tun wenn ich garantierten Ökostrom beziehe und so der Atomkraft den Rücken kehre!

Auch wenn die Stadtwerke in der Region Sponsoring betreiben und viele Aufträge an kleine Firmen vergeben so sehe ich es nicht ein für dieses Unternehmen mit seinem Wasserkopf an der Spitze und den vielen Parteifunktionären auf allen Ebenen Geld zu bezahlen. Zudem habe ich auch noch gehört, dass die Duisburger Stadtwerke angeblich nur wenige Migranten beschäftigen und vielen Jugendlichen mit Migrationshintergrund trotz guter Qualifikation sofort Absagen schicken wenn sie sich dort um einen Ausbildungsplatz bewerben. Dazu werde ich auch noch tätig werden, denn das sollte in unserer Stadt mit seinen vielen Einwohnern internationaler Herkunft selbstverständlich sein, dass auch Bewerber mit Migrationshintergrund bei den Stadtwerken einen Ausbildungsplatz bekommen!


Screenshot: Homepage der Stadtwerke Flensburg GmbH (www.stadtwerke-flensburg.de)

Wie dem auch sei es gibt andere Stadtwerke, die wesentlich günstiger reinen Ökostrom anbieten und auch unabhängig von den großen Energiemonopolisten sind. Die Stadtwerke Flensburg zum Beispiel sind günstig, da werde ich wahrscheinlich hin wechseln, alternativ könnte ich mich auch für die Stadtwerke Trier entscheiden. Und ich empfehle allen das Gleiche zu tun, denn den teueren Pöstchenversorgungsladen in Duisburg kann man anders nicht mehr beeinflussen! Bei Seiten wie Check 24 oder Verivox lassen sich auch jede Menge andere günstige Anbieter finden, darunter viele Stadtwerke!

Jeden Tag könnte ich Millionär werden, wenn ich nur den vielen eMails vertrauen würde, die ständig hohe Geldsummen offerieren. Und in diesen traurigen Tagen wäre das auch ein kleiner Lichtblick!

Aber neben dem Geld finde ich auch die Geschichten, die einem da völlig unbekannte Menschen aus aller Welt erzählen sehr interessant. Auch wenn ich danach immer noch nicht verstehe wieso man Millionensummen bei völlig unkannten Zeitgenossen deponieren sollte!

Aber wer Interesse hat, hier der Originaltext:

Good Day From Iraq

Email:JasonCampbellxxxxxxxxxxx

I am Sgt Jason Campbell an American Combat Soldier group of 50,000, 00
combatant, left behind in Iraq for advisory and assistance to Iraq Forces after
the Handing over to Iraq Peach Keeping Force, During my services i was been able
to secure Twenty Million Dollar($20 million U.S Dollars) which i have already
Deposited with a Diplomatic Company for security and Safety Purpose, I want to
hand over this funds to a Trust Worth Person that we help me keep it till I am
back from the Camp in Baghdad Iraq Sept 2011, Since Our Final Troops is leaving
Iraq 2011.If you are Interested in this Offer kindly contact me Via my Private

Email:JasonCampbellxxxxxxxx

You will find the story of this money on the web address below. After we have
summated the remaining part http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/2967029.stm

Please kindly keep this transaction Confidential because I am still serving in
the Military camp in Baghdad Iraq.

Sgt Jason Campbell

Also wer versuchen möchte 20 Millionen US-Dollar aus dem Irak zu bekommen möge sich bei mir melden. Ich selbst verzichte 😉

Beten und abschalten

13. März 2011

Bildquelle: 利用者:KEI via http://ja.wikipedia.org/wiki/%E5%88%A9%E7%94%A8%E8%80%85:KEI

Bittere Ironie der Geschichte: fast 25 Jahre nach Tschernobyl erlebt die Welt eine Atomkatastrophe, die noch weitreichender und tödlicher sein könnte als das durch Schlampereien und technische Mängel in der damaligen Sowjetunion verursachte Unglück!


Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:FukushimaCity05.jpg

Aber diesmal können Atomkraftbefürworter nicht darauf verweisen, dass so etwas in den technisch-hochentwickelten deutschen Atommeilern niemals passieren könnte. Denn Japan ist selbst eines der technisch-hochentwickelsten Länder mit hohen Sicherheitsstandards. Doch gegen die Urgewalten der Natur hat das auch nicht geholfen, und gerade höre ich in den Nachrichten, dass mit 10.000 Toten gerechnet wird sowie einer bereits eingetretenen Kernschmelze, also dem sogenannten „GAU“! Der Traum von der billigen Energie in großen Mengen hat sich in einem Alptraum der atomaren Apokalypse verwandelt! In Japan hilft jetzt nur noch beten, dass es nicht noch schlimmer wird.

Es dürfte angesichts dieser Katastrophe in einem modernen hochentwickelten Atomreaktor völlig außer Frage stehen, dass die sogenannte „Kernenergie“ auch bei allen Sicherheitsmaßnahmen nicht verantwortbar ist. Eine Technologie, die ein Gebiet bei einer Katastrophe für viele tausend Jahre unbewohnbar macht und die Krebsrate bei Menschen explodieren lässt darf nicht weiter betrieben werden.

Auch wenn große Energiemonopolisten wie RWE, E.ON, Vattenfall und EnBw es nicht wollen: die Politik muss endlich Schluss machen mit der Atomkraft. Schon jetzt weiß niemand wohin mit dem jahrtausendelang strahlenden Atommüll, und Japan zeigt, dass selbst hochmoderne „sichere“ Atommeiler in Wirklichkeit eine nicht zu verantwortende Gefahr sind!

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