„Wir haben Zugriffsrecht…“ — Teil 2: SPD/Linke und Grüne wollen nicht auf Geld verzichten!

29. März 2011

SPD/Linke und Grüne haben gestern im Rat der Stadt auch bewiesen wie scharf sie auf öffentliche Kohle sind: Sitzungsgelder und Subventionen sind ihnen lieb und teuer!

Unsere Fraktion ist ja der Ansicht, dass auch Kommunalpolitiker sparen sollten wenn vom Bürger erwartet wird, dass er akzeptiert wenn städtische Leistungen gekürzt werden. Deswegen brachten wir auch folgerichtig einen Antrag ein die Sitzungsgelder für Ratsfrauen und -herren zu streichen und dafür die Pauschale leicht anzuheben. So wie letztes Jahr schon einmal vorgeschlagen!

Dieser Vorschlag löste aber bei SPD und Linken einen lauten Proteststurm im Ratssaal aus. Als unser Fraktionsvorsitzender unseren Antrag vorstellte kamen jede Menge Zwischenrufe aus den Reihen von SPD und Linken, die ein seltsames Denkschema offenbarten. Da hieß es dann allen Ernstes „dann kommt niemand mehr“(!), als ob es nur darum ginge Sitzungsgelder abzugreifen. Obwohl wenn man sieht, dass bei der SPD 80% der Fraktion aus Taubstummen zu bestehen scheint und es sogar Fraktionsmitglieder bei der SPD gibt, die noch nie im Rat den Mund aufgemacht haben wundert mich das nicht.

Ein Kollege aus einer anderen Fraktion meinte dann auch nur „es gibt viele SGJ´s hier“, SGJ steht übrigens für „Sitzungsgeldjäger“. Es ist eben für manchen Ratskollegen schwer selbst mal auf vielleicht hundert EURO an Sitzungsgeldern im Monat zu verzichten und sich dann mit einer Pauschale von etwas über fünfhundert EURO zu begnügen. Da hört der Sparwille schnell auf!

Der Vorschlag unserer Fraktion hätte unserer Stadt im Jahr übrigens über 80.000 EURO an Sitzungsgeldern gespart, vorsichtig geschätzt!

2 Antworten to “„Wir haben Zugriffsrecht…“ — Teil 2: SPD/Linke und Grüne wollen nicht auf Geld verzichten!”

  1. jakobswege Says:

    Rainer, vergiss es! Das Ruhrgebiet ist endlos durch ein Madenwerk von Systemfuzzies verprollt. Da ändert sich nicht.

    Ich plane den MIGGER. Andere wollen auch weg, können aber (noch) nicht. Der Wunsch sitzt ganz tief und fest in der Bevölkerung – selbst bei der Mäggie von den Linken Duisburg.

    Ich hab genug von der Proll-Town Duisburg als einem Madenwerk von Systemfuzzies der Parteihochburg. Pfui, Spucke, Schuhe und Schäh auf die politischen und administrativen eingeborenen Voll Prolls von Homberg, Duisburg und Ruhrgebiet.

    • jakobswege Says:

      Liebe Bürger,

      schlaft weiter: „Homberg ist nicht mehr schön!“

      Schlaft weiter. Es kommt noch mehr davon“


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