Sonntags in den Zoo

31. Juli 2011

Delfine in Duisburg

Sonntags gehen viele Familien in den Zoo! Heute bin ich auch dieser Eingebung gefolgt und mit Benny zusammen für einige Stunden in den Duisburger Zoo gegangen!

Im Delfinarium

Natürlich gab es das volle Programm mit Delfinen, Tigern und Affen. Benny wollte soviel wie möglich sehen. Und für 18 EURO Eintritt (trotz Familienkarte immer noch teuer!) darf man auch was erwarten. Und beim Betrachten der vielen exotischen Tiere konnte ich auch einige Fotos schießen, was den hohen Eintrittspreis wieder erträglicher machte. Zudem scheint der Preis für die Eintrittskarte auch nicht wirklich abschreckend zu wirken, der Zoo war voll und vor allem das Delfinarium heute gut besucht. Delfine sind eben Sympathieträger, deswegen hat Benny auch darauf bestanden zwei Delfine mit nach Hause zu nehmen, natürlich nur in Plüschform zum Kuscheln und in die Unterschriftenliste an die Internationale Walfangkommission zum Schutz der Delfine haben wir uns ebenfalls eingetragen.

Tiger im Gebüsch

Bis zum Abend sind wir durch den Zoo geschlendert, zurück auf dem Parkplatz konnte ich dann noch sehen, dass dort offensichtlich das „älteste Gewerbe der Welt“ ausgeübt wird. Aber das ist schon Mülheimer Gebiet, also lässt sich das nicht als Vorwurf gegen Duisburg verwenden.

Klassengesellschaft

29. Juli 2011

Die letzten Tage habe ich von einem Kollegen erfahren, dass er mit nur 140 Arbeitsstunden im Monat abgespeist wird, was einen Monatslohn von unter 900 EURO bedeuten würde.

Gleichzeitig habe ich auch in den Nachrichten gehört, dass in den Zeitungsredaktionen bald ein Streik wegen drohender Kürzungen beim 13. Monatsgehalt und eine Kürzung beim Einstiegsgehalt von knapp 3000 EURO(!) ausgerufen werden könnte. Von der gleichen Gewerkschaft, die in meiner Branche den Supertarifvertrag unterschrieben hat, der viele Kollegen mit unter 1000 EURO Monatslohn bedenkt und der auch für mich und meine Kollegen weder ein 13. Gehalt noch sowas wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld vorsieht. Die knapp 3000 EURO für Berufanfänger bei der Zeitung sind einen Streik wert, aber die unter dem Existenzminimum liegenden Löhne in der Sicherheitsbranche sind den werten Kollegen von „ver.di“ ziemlich gleich!

Offensichtlich sind Niedriglöhner auch für die Gewerkschaft nur Arbeitnehmer zweiter Klasse. Seit ich im Jahr 2000, auf Anraten des Betriebsrates übrigens, meinen gutbezahlten Job im Bergbau gegen eine Abfindung und Umschulung aufgegeben habe kenne ich die Arbeitswelt nur noch aus der Sicht eines unterbezahlten Arbeitnehmers zweiter Klasse, da nützen mir nur nebenbei bemerkt auch meine ganzen beruflichen Qualifikationen nichts. Und egal in welchem Betrieb ich als Leiharbeiter oder später als Sicherheitsfachkraft eingesetzt war: überall konnte ich die riesigen Lohnunterschiede zwischen den Kollegen aus dem Betrieb und mir und meinen Kollegen von der Unternehmerfirma sehen. Da arbeitete der Schlosser von der Stammbelegschaft des Betriebes für 20 EURO die Stunde während mein Kollege, der selbst als Schlosser mindestens genauso qualifiziert war, für die gleichen Arbeiten mit unter 10 EURO die Stunde bezahlt wurde. Auch in anderen Bereichen waren Lohnunterschiede von 100% (!) gar nicht selten. Mir fiel aber noch nie auf, dass die Gewerkschaften im alltäglichen Arbeitsleben irgendwie was gegen diese unterschiedliche Bezahlung unternommen hätten. Auch von den Betriebsräten, die es in einigen Sicherheitsunternehmen gibt ist mir nicht bekannt, dass sie sich ernsthaft für Verbesserungen der Arbeitsbedingungen eingesetzt hätten. So gibt es heute so miese Arbeitsverträge, mit dem Segen von Gewerkschaft und Betriebsräten, die dem Arbeitnehmer keinerlei Lohnsicherheit bieten, so dass man nie weiß was im nächsten Monat auf dem Lohnzettel stehen wird!

Aber im öffentlichen Dienst oder bei Zeitungen sowie anderen Bereichen mit guter Bezahlung wird schnell mit Streik gedroht um fast 3000 EURO Einstiegsgehalt oder Stundenlöhne von über 20 EURO sowie 13. oder 14. Monatsgehalt durchzusetzen. Sich mal mehr für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen im Sicherheitsgewerbe einzusetzen ist den feinen Kollegen aus dem Gewerkschaftsapparat wohl nicht so wichtig. Da stört man sich auch nicht daran, dass der schlechtverdienende Kollege in der Kantine mehr bezahlen und jeden Monat um seinen spärlichen Lohn bangen muss.

„Zwei von denen rausschmeißen damit einer von uns bleiben kann…“

Stattdessen setzen sich Betriebsräte in großen Firmen eher dafür ein, den Fremdfirmenmitarbeiter aus dem Betrieb zu kegeln und somit arbeitslos zu machen um die hochbezahlten Arbeitsplätze der Stammbelegschaft zu schützen. Das zeigt was viele Gewerkschaftsfunktionäre mit „Solidarität“ wirklich meinen, nämlich die Interessensvertretung der gutbezahlten privilegierten Arbeitnehmer. „Solidarität“ mit Niedrigverdienern könnte ja auch mal bedeuten sich mehr für eine Anhebung der Löhne im Niedriglohnbereich einzusetzen oder Manteltarifverträge mit besseren Arbeitsbedingungen festzuschreiben anstatt Streiks für Luxuslöhne zu führen.

Zum selben Thema —> „Ich bin auch nur ausgeliehen…“

Kleingeld

Gerade habe ich in den Nachrichten gehört, dass die Zeitungsjournalisten streiken wollen um ihre Gehälter vor Kürzungen zu schützen!

Als Arbeitnehmer bin ich natürlich mit anderen Kollegen solidarisch wenn diese um ihren Lebensunterhalt kämpfen. Aber als ich hörte, dass Journalisten schon mit ihrem Einstiegsgehalt fast 3000 EURO Monatsgehalt haben und davon sogar 13,75 Monatsgehälter bekommen habe ich jedes Gefühl von Solidarität verloren und stattdessen die Einsicht gewonnen, dass manche Kollegen gar nicht wissen wie gut es ihnen geht und wie die Realität auf dem heutigen Arbeitsmarkt aussieht. Mein Kollege, der für ca. 1100 EURO(!) im Monat im WAZ-Verlagshaus an der Pforte arbeitet wäre froh wenn er auch nur die Hälfte des Geldes bekäme, dass Berufsanfänger in den Redaktionen des WAZ-Konzerns bekommen, von den schlechten Bedingungen in seinem Arbeitsvertrag mal gar nicht zu sprechen.

Die großartigen Kollegen von der Gewerkschaft ver.di, die sich so gerne in der Rolle des Revolutionärs gefallen sollten vielleicht mal darüber nachdenken ob sie nicht erst für diejenigen mehr tun, die nun wirklich für wenig Geld arbeiten müssen anstatt für die privilegierten Gutverdiener in den Verlagshäusern einen Streik auszurufen, die nebenbei bemerkt gerade bei der WAZ/NRZ vor allem mehr durch Parteipropaganda als durch guten Journalismus aufgefallen sind!

Die Sicherheitsleute werden von ver.di jedenfalls mit einem ziemlich armseligen Tarifvertrag bedacht in dem es weder ein 13. Monatsgehalt bzw. „Weihnachtsgeld“ gibt noch so etwas wie Urlaubsgeld!

Schauinsland-Arena

Sonntag, der 24. Juli 2011: es ist kalt, der Himmel trüb und der Regen hält fast den ganzen Tag an!

Karl-Lehr-Tunnel am 24.07.2011 um 06:20 Uhr

Morgens nach der Nachtschicht fuhr ich zum Karl-Lehr-Tunnel um einen Blick auf die aufgemalten Schattenumrisse an den Tunnelwänden zu werfen und auch in aller Ruhe das Mahnmal für die Opfer der Loveparade-Katastrophe anzusehen. Im Tunnel waren auch lange Reihen an Grablichtern aufgestellt worden was interessant aussah und gut mit den weiß-gemalten Umrissen kontrastierte.

Schattenumrisse

Karl-Lehr-Tunnel am 24.07.2011 um 06:20 Uhr

Am Nachmittag war ich dann auch in der Schauinsland-Arena bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer der Loveparade-Katastrophe. Die Arena war ungefähr zu einem knappen Viertel gefüllt, ich würde auf etwas über 2000 Leute tippen, die da waren. Die Veranstaltung selbst war sehr besinnlich und glich einem großen ökumenischen Gottesdienst. Es kamen Vertreter der Kirchen, der Polizei, der Notfallseelsorger und natürlich einige Angehörige der Opfer zu Wort. Nur von der Stadt redete keiner, das fand ich kleinlich oder zumindestens doch unglücklich, schließlich haben auch Feuerwehr und Ordnungsamt auf der Loveparade durchaus ihre Arbeit getan. Eine Polizeivertreterin konnte auch mit einer Rede vor das Publikum treten, und die Polizei hat letztes Jahr auch nicht fehlerfrei gearbeitet. Irgendwie hatte das einen bitteren Beigeschmack. Das kalte Wetter mit strömenden Regen hat auch seinen Beitrag zur düsteren Stimmung beigetragen, und ich hatte auch den Eindruck, dass viele Besucher mit der Veranstaltung nicht zufrieden waren da sich viele Plätze im Stadion schon vorzeitig leerten.

Gegen 16:35 Uhr war das Stadion auch schon fast leer und alle eilten in der nassen Kälte schnell zum Parkplatz.

Norwegen

Am Freitagabend glaubten noch viele mediengeprüfte Experten Al-Kaida oder irgendwelche anderen islamistischen Organisationen würden hinter den blutigen Terroranschlägen in Oslo stecken!

Jetzt zeigt sich, dass Fanatismus und Hass gegen Andersgläubige sowie Migranten durchaus auch in modernen Demokratien und westlichen Musterstaaten wie zum Beispiel Norwegen möglich sind und zu abscheulichen Verbrechen führen können! Einen Terroristen der sich selbst „christlich“ und „konservativ“ nennt hätten viele sicher bis gestern für unmöglich gehalten.

Aber die Arbeit der norwegischen Polizei zeigt ein immer deutlicheres Gesicht: der 32 Jahre alte Anders B. Breivik war ein in der westlichen Wertegemeinschaft verankerter Mensch, der aber trotzdem von rassistischen Motiven sowie seinen Hass auf den Islam zu seinen blutigen Verbrechen verleitet wurde. Hätte der Mann hier gelebt wäre er wahrscheinlich bei „ProNRW“ oder anderen rechten Gruppierungen aktiv geworden. So war er in Norwegen in der rechten Szene aktiv und muss sich einen ziemlichen Hass auf alles in seinen Augen fremde angeeignet haben, der vorgestern zu einem unglaublichen Blutrausch führte und ihn sogar dazu brachte kaltblütig 85 Jugendliche zu erschießen, die einfach nur im Sommerlager der norwegischen Arbeiterjugend campen wollten.

Angesichts des Entsetzens über die Terroranschläge von Oslo und Utøya müssen wir uns alle fragen was wir tun können um jedwede Form von Hass, Extremismus und Rassismus einzudämmen, denn die politischen Hintergründe des Attentäters von Oslo finden sich auch in unserem Land. Und wer weiß ob nicht auch hier Gleichgesinnte von Anders B. Breivik herumlaufen, die ebenfalls bereit sind Menschen umzubringen, die nicht in ihr Bild eines „christlichen“ Landes hineinpassen wobei ich auch hier genau wie bei islamistischen Gewalttätern sicher bin, dass der Glaube nicht solche Bluttaten rechtfertigt und von Verbrechern als Vorwand für ihre Menschenverachtung missbraucht wird.

Norwegen

Ein Bombenanschlag im Lande des Friedensnobelpreises war wohl das Letzte womit irgendein Sicherheitsexperte rechnen konnte.

Wer immer auch die Täter waren, die Spekulationen reichen von Libyen über al-Kaida bis hin zu „false flag“-Operation, nichts rechtfertigt solch ein Verbrechen. Ich hoffe nur, dass die Täter bald dingfest gemacht werden und es nicht die Verrückten sind, die glauben sie könnten eine Religion als Vorwand für Terror und Gewalt missbrauchen!

Fast zeitgleich eine Schießerei mit inzwischen 20 Toten zeigt auch, dass eine größere Organisation hinter diesen mörderischen Aktionen stecken muss.

Den Norwegern kann ich nur mein Beileid aussprechen!

Sommerwetter?

21. Juli 2011

Regentropfen

Regentropfen

„Wann wird es mal wieder richtig Sommer?“ hatte ein gewisser Rudi Carell schon 1975 geträllert, und auch heute stellt sich die gleiche Frage!

Da hat man mal zwei Tage frei, und das Wetter bietet nur Kälte und Regen an! Das passt zwar gut zur Stimmung in der Stadt sollte aber auf Dauer nicht so bleiben. Schließlich will ich mit dem wilden Sohnemann auch mal an die Natur und die freie Zeit bis zu seiner Einschulung im September auch für gemeinsame Unternehmungen nutzen. Zuhause in der Bude kommt jedenfalls keine Stimmung auf!

Und die Nachrichten aus der Türkei wo jetzt eine richtige Affenhitze herrschen soll heitern da auch nicht auf.

Menschenjagd in Duisburg

18. Juli 2011

Hassplakat in Duisburg am Karl-Lehr-Tunnel

Hassplakat in Duisburg am Karl-Lehr-Tunnel fotografiert

Seit fast einem Jahr erleben wir in Duisburg den Hass und die persönlichen Angriffe einiger Parteiaktivisten von SPD und Linken auf den Duisburger OB!

Im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg fotografiert

Im Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg fotografiert

Von asozialen Pöblern unter Beifall der SPD-Propagandablätter WAZ/NRZ tätlich angegriffen, täglich mit aggressiven Hetzartikeln in den gleichen Blättern konfrontiert und durch eine rot-rot-grüne Ratsmehrheit, manchmal ist es auch eine rot-rot-gelbe, in der Arbeit als Oberbürgermeister behindert: der Mensch Adolf Sauerland muss einem schon leid tun. Obwohl bis heute nicht von der Staatsanwaltschaft angeklagt und sogar ohne Ermittlungsverfahren wird er von SPD-nahen Partei- und Verbandsfunktionären, die sich als Bürgerinitiative tarnen, als Alleinschuldiger der Loveparade-Katastrophe vom letzten Jahr diffamiert. Seit einigen Wochen lassen auch die WAZ-Medien jede Zurückhaltung weg und bringen ständig Anti-Sauerland-Artikel im Stundentakt online und drucken ungeprüft Jubelmeldungen der Sauerland-Gegner, die mit übertriebenen Zahlen von Unterschriften davon ablenken, dass die meisten Bürger in dieser Stadt gar kein Interesse an der SPD/Linke/WAZ-Menschenjagd auf den Duisburger Oberbürgermeister haben.

Ebenso soll die Dauer-Kampagne gegen einen einzelnen Entscheidungsträger wohl auch darüber hinwegtäuschen, dass viele Entscheidungsträger von Stadt, Land und „Ruhr 2010“ die Loveparade in Duisburg haben wollten und alles taten um diese zu ermöglichen. Aber über Frau Kraft oder Herrn Jäger spricht niemand, die sind ja auch von der SPD und tun heute so als ob sie selbst niemals was mit der Geschichte zu tun gehabt hätten. Die Landesregierung taucht in der Medienberichterstattung gar nicht auf wenn es um die Loveparade geht. Sind die Medien zu faul mal alle Hintergründe zu recherchieren oder macht es einfach zu großen Spaß einen Menschen, der Oberbürgermeister ist medial abzuurteilen und zum Abschuss freizugeben?! Als politisch Handelnder bin ich immer noch erschrocken wie rücksichtslos und menschenverachtend sich Medienorgane verhalten können, daran werde ich mich nie gewöhnen!

Der Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg

Der Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg

Den Opfern der Katastrophe wird auf diese Weise auch noch die zweifelhafte Ehre zuteil für machtpolitische Kampagnen von Parteien wie der SPD und der Linken benutzt zu werden. Ich glaube nicht, dass das ihrem Andenken dient, geschweige denn der Aufklärung aller Ursachen, die zur Katastrophe führten! Es sieht eher so aus als sollte der Öffentlichkeit ein Alleinschuldiger präsentiert werden damit sich gewisse Leute aus der Landesregierung vor der Verantwortung drücken können!

P. S.: Die Denkweise der Aktiven der sogenannten „Abwahlinitiative“ habe ich heute bei einer Facebook-Diskussion zu spüren bekommen. Nach meinem Hinweis, dass diese Initiative wohl kaum wie behauptet „parteiunabhängig“ sein kann wenn bestimmte Parteien sie offiziell unterstützen und Parteifunktionäre an ihren Ständen die Unterschriften sammeln wurde ich in die Nähe von Nazis gerückt. So sieht das Demokratieverständnis dieser angeblich unabhängigen Leute aus, die rein zufällig aber alle einer Partei angehören!

Ein fairer Bericht aus der FAZ

Ein fairer Bericht aus der FAZ!

Heute morgen habe ich an der Tanke eine FAZ gekauft und mir natürlich aufmerksam das Interview mit dem Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland durchgelesen!

Das Interview wie auch der Bericht dazu sind kritisch und fair zugleich, also etwas was man bei den hiesigen SPD-Propagandablättern des WAZ-Konzerns völlig vergeblich sucht! Es werden Fragen nach Verantwortung und Konsequenzen nach der Loveparade-Katastrophe gestellt, die der Duisburger OB auch direkt beantwortet und wo er selbstkritisch Fehler einräumt. Interessant ist auch das Eingetändniss von Adolf Sauerland schon mehrfach ernsthaft an Aufgabe gedacht zu haben angesichts der zum Teil bis heute andauernden Hetzkampagnen von Gruppierungen, politischen Parteien und einigen Medien.

Die FAZ ist für mich ein gutes Beispiel für seriösen Journalismus, der auch bei kontroversen Themen auf Sachlichkeit und Fairness achtet. Ich hoffe, dass auch in Duisburg mehr Menschen die Hetzblätter des WAZ-Konzerns mal liegen lassen und sich trauen eine dickere, teuere aber dafür gute Zeitung zu kaufen und zu lesen. Dann könnten sie auch den Unterschied zwischen einer echten Zeitung und den inoffiziellen Parteipropagandablättern des WAZ-Konzerns erkennen und unserer Stadt würde vielleicht so manche SPD-gelenkte Stimmungskampagne erspart!

Seit anderthalb Wochen bin ich wieder in Duisburg und habe auch schon einige Sitzungen im Rathaus hinter mich gebracht. Vor wenigen Stunden liefen mir auch der OB und der Innenminister Jäger am Rathaus über den Weg, die beiden hatten wohl heute abend ein Treffen.

Worüber die beiden auch immer miteinander gesprochen haben könnten, es ging mit Sicherheit auch um das derzeitige politische Klima in der Stadt, das von der SPD/Linken und ihren verbündeten Organisationen wie DGB, Ver.di, IG Metall, AWO und Konsorten sowie den eigenen Propagandaorganen des WAZ-Konzerns gründlich vergiftet wurde! Das ist eben die hässliche Seite der Machtpolitik bei der es normal ist wenn auf der „westen.de“ ständig Hasskommentare stehen und der OB auf einem Foto ketchupverschmiert dargestellt wird. Wenn SPD/Linke und WAZ/NRZ einen OB stürzen wollen gibt es keine menschliche Rücksichtnahme!

Am Montag habe ich eine denkwürdige Ratssitzung miterleben dürfen in der die Medien sich voll und ganz nur um die Erklärung des Oberbürgermeisters zur Loveparade-Katastrophe kümmerten und viele wichtige Themen kaum oder gar nicht beachteten. GEBAG, Krieger-Möbelhaus, Fakir-Baykurt-Preis, Haushaltsausgaben und und und…..
Alles tritt hinter dem anstehenden Jahrestag der Loveparade-Katastrophe zurück. Dabei muss Duisburg endlich auch mal anfangen seine Haushaltsprobleme zu lösen, nur leider ist die rot-rot-grüne Ratsmehrheit bis heute nicht bereit auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen und verlangt stattdessen, dass die Verwaltung Vorschläge unterbreiten soll wo gekürzt werden muss. Ein Armutszeugniss für die Politik, die nicht gestalten will sondern nur abnickt was ihr andere vorlegen. Die Angst dem Bürger zu sagen, dass eben nicht alles so bleiben kann wie früher wenn die Stadt pleite ist muss bei Rot-Rot-Grün ziemlich groß sein, so groß, dass selbst die Aufstellung aller freiwilligen Ausgaben (DS-Nr. 11-1086), die meine Fraktion verlangt hatte heftig kritisiert wurde! Kann es sein, dass die Öffentlichkeit nicht sehen soll was die Stadt alles ausgibt, ohne gesetzliche Verpflichtung, um Verbände, Vereine oder die Duisburger Philharmoniker zu bezuschussen. Dabei finden sich dann zum Beispiel auch mietfreie Überlassung von diversen städtischen Gebäuden an die AWO, oder Gelder für politische Jugendorganisationen, also die Parteijugend von SPD, CDU und anderen. Überhaupt fließt viel Geld für Dinge, die nicht unbedingt städtische Aufgaben sind, nämlich rund 106 Millionen EURO! Leider wollen aber SPD/Linke und Grüne jede Diskussion darüber verhindern, und ihre Propagandaorgane WAZ/NRZ berichten natürlich auch nicht darüber!

Im Duisburger Rathaus treiben vor allem SPD und Linke Dauerwahlkampf anstatt konstruktive Kommunalpolitik zu betreiben. Es ist im Rathaus auch ein offenes Geheimnis, dass diese Parteien gerade dabei sind möglichst viele Posten für ihre Funktionäre bei den städtischen Gesellschaften zu schaffen, auf Kosten der Bürger selbstverständlich, und so wird zur Zeit alles politisch mögliche getan um Geschäftsführer- und Vorstandspositionen abzugreifen. Dank Ratsmehrheit und publizistischer Unterstützung durch den WAZ-Konzern merken das leider nur die Bürger nicht obwohl sie dafür zahlen dürfen, stattdessen lenkt die mediale Menschenjagd auf den Duisburger Oberbürgermeister von den wahren Problemen der Stadt ab. Ich finde es traurig zu sehen wie einfach sich viele manipulieren lassen.

%d Bloggern gefällt das: