Auf der Beecker Kirmes

30. August 2011

Im großen Ballon

Wassertreten im großen Ballon!

Gerade sind wir von der Beecker Kirmes nach Hause gekommen!

Auf der Kirmes

Auf der Kirmes

Richtig voll war es nicht, und das Riesenrad habe ich auch vermisst. Wenigstens war das Angebot für Kinder und Jugendliche attraktiv, Karussells und Autoscooter waren nicht vollkommen leer und die Buden mit den Spielereien wie Plastikentenangeln wurden wohl auch gut angenommen. Mir völlig neu war das Wassertreten in einem aufgeblasenen riesigen transparenten Gummiball, daran hatte Benny seine wahre Freude!

Benny hat Spaß im Ballon!

Benny hat Spaß im Ballon!

Seit heute morgen hatten er und die Kinder aus der Nachbarschaft fleißig Geld, Bonbons und kleine Geschenke im Viertel eingesammelt, unser Nachbar war schon richtig gestresst weil ständig an seiner Tür dutzende Kinder klingelten. Heute war eben ein Feiertag für Kinder, der erste Tag des Zuckerfestes.

Deswegen haben wir heute auch die Gelegenheit genutzt um den letzten Tag der Beecker Kirmes für einen kleinen Familienausflug zu nutzen, und wenn man mal von dem Parkchaos in Beeck absieht war das ein vergnüglicher Abend bei dem gerade Benny sein Vergnügen hatte.

Heute ist der Ramazan vorbei und das Zuckerfest beginnt. Gestern hatte die DAL noch zum letzten gemeinsamen Fastenbrechen nach Rheinhausen eingeladen!

Als DAL-Vorsitzender durfte ich die rund 60 Gäste aus Politik und befreundeten Organisationen in unserem Rheinhauser Verein begrüßen, und in lockerer Atmosphäre wurde dann zusammen nach dem Ezan gegessen und anregende Gespräche geführt. Der OB konnte zwar wegen des Geburtstages seiner Mutter gestern nicht kommen, dafür war er aber auch schon in den letzten Tagen bei anderen befreundeten Vereinen zum Fastenbrechen zu Gast. Mein Eindruck ist der, dass immer mehr Vertreter des gesellschaftlichen Lebens an solchen Veranstaltungen der Moschee- und Kulturvereine teilnehmen.
Das Fastenbrechen im Ramazan wird über kurz oder lang auch in diesem Lande zu einem festen Brauchtum werden!

Heute früh, also in wenigen Stunden geht das Morgengebet los, zu meiner Schande werde ich es als notorischer Langschläfer und langjähriger Nachtschichtler wohl verpassen. Dafür wird Benny morgen sicher früh aufstehen und mit anderen Kindern zusammen die Nachbarschaft nach Bonbons und Geldgeschenken abgrasen!

Bis Donnerstag wird das Zuckerfest, auf türkisch als „Seker Bayram“ bekannt, andauern und jeder, der in der Moschee oder in Geschäften und Einrichtungen, die Muslimen gehören vorbeischaut könnte Süßigkeiten angeboten kriegen. Die Kinder fühlen sich so wie andere zu Weihnachten weil Eltern und Verwandte ihnen Geschenke machen. Für drei Tage ist jetzt Schlemmerzeit als Ausgleich für einen Monat der Entbehrungen.

Sommersturm

18. August 2011

455645564

Das war keine gute Idee am Abend noch mal was einkaufen zu gehen: auf dem Weg nach Hause kam der Sturm!

sturmschaden

hzrezerzerzer678678678678

Die Feuerwehrsirenen sind ständig zu hören und auf den Straßen liegt ordentlich Kleinholz. Hoffentlich komme ich gleich ohne große Hindernisse zur Arbeit…….

Einheitswährung

Copyright: Europäische Zentralbank

Eigentlich mag ich ja den Euro! Kein Umtausch mehr beim Einkaufen in Venlo, einfacher Preisvergleich zwischen den meisten europäischen Ländern und das gute Gefühl eine Währung in der Tasche zu haben, die es locker mit dem Dollar aufnimmt und internationales Renommee besitzt!

Seit gestern aber eine ominöse „Wirtschaftsregierung“ in Brüssel erwähnt wurde und die Nachrichtenagenturen verkünden, dass es bald sowas wie eine zentrale Kontrolle aller nationalen Haushalte der 17 Staaten in denen der EURO gilt geben soll lässt meine Begeisterung für die europäische Währung ziemlich nach. Irgendwelche Eurokraten in Brüssel, die keine demokratische Legitimation haben sollen unabhängige Länder kontrollieren und deren Parlamenten vorschreiben wieviel Geld sie ausgeben dürfen. Zudem sollen auch noch alle 17 nationalen Verfassungen auf diesen verschärften EURO-Kurs getrimmt werden. Nationale Souveränität ist dann in der EU allenfalls noch Theorie!

Da passt es dann auch, dass es möglicherweise künftig keine staatlichen Anlagepapiere der einzelnen Staaten geben soll sondern alle nur noch EURO-Anleihen, sogenannte „Eurobonds“, rausgeben dürfen. Dann zahlen wir dauerhaft die Schuldenmacherei anderer Staaten und müssen uns auch noch einer wie auch immer zusammengesetzten „Wirtschaftsregierung“ in Brüssel unterwerfen. Dann kann man auch gleich einen europäischen Zentralstaat ausrufen und die unabhängigen Nationalstaaten begraben.

Jetzt verstehe ich wieso Großbritannien oder die meisten skandinavischen Länder vom EURO nichts wissen wollen. Die können ihre Währungspolitik immer noch selbst entscheiden und müssen nicht für die Schulden anderer blechen. Bis auf Großbritannien geht es den EURO-Verweigerern wirtschaftlich sogar ganz gut während die reichen EURO-Länder, also wir und die Niederländer sowie Frankreich von den Schulden Griechenlands, Spaniens und anderen runtergezogen werden. Da hat uns unsere politische Klasse in Berlin und Brüssel in einem ziemlichen Schlamassel reingeritten, der nicht nur teuer wird sondern auch noch unsere Unabhängigkeit kosten könnte.

D-Mark

Eine Erinnerung aus besseren Zeiten!

Bei solchen Aussichten fällt es mir nicht schwer mir wieder die D-Mark zurück zu wünschen!

Oldtimer mit Stern

Oldtimer mit Stern

Ein Wochenende in den Ferien bietet auch in Duisburg durchaus Abwechslung an.

In Hochheide gibt es eine Minikirmes, die selbst schon Dorfniveau unterschreitet, und Duisburg hatte einen großen Trödelmarkt, der sich „Antikmarkt“ nannte anzubieten. Der „Antikmarkt“ bot als Attraktion unter anderem Oldtimer von Mercedes, BMW und anderen legendären Automarken!

Der gute Stern

Ein traditionelles Statussymbol

Bennys Wunschauto

Der Wagen gefällt Benny

Die Oldtimer waren ein echter Augenschmaus, Autos aus einer Zeit als Qualität und unverwechselbares Design noch was galten. Der Rest des „Antikmarktes“ war da eher langweilig.

Auf der Kirmes

Benny freut sich

Da gefiel Benny die kleine Minikirmes in Hochheide schon besser: ein Autoscooter, ein paar Wurfbuden und ein besseres Karussell reichten für ihn als Attraktion vollkommen aus. Ich selbst finde die Kirmes in Hochheide ja absolut ärmlich und noch unterhalb dem Niveau einer Dorfkirmes gelegen, aber für Kinder reicht sie aus!

Heuschrecken in Hochheide

10. August 2011

Heuschrecke in Hochheide

Eine Heuschrecke in Hochheide

Eine Heuschrecke mitten in der Hochheider Ladenstadt, und im Schatten der Weißen Riesen!

Nun könnte ich hier einen Artikel über böse Spekulanten, einen gewissen Müntefering, leere Ladenlokale, Kaufland, bettelnde Bulgaren an Supermarkteingängen oder die immer weiter verwahrlosenden „Weißen Riesen“ in Hochheide schreiben. Aber das ist mir einfach zu negativ, stattdessen finde ich es viel schöner, dass ich die obige Heuschrecke heute beim Einkaufen zufällig mitten auf dem Gehweg entdeckte bevor jemand auf sie drauftrampeln konnte, meine Frau war so geistesgegenwärtig nach meiner Fotosession das mittelgroße Insekt ins Gebüsch zu scheuchen.

Um es weiter positiv auszuführen: Homberg, die Stadt im Grünen hat neben allen Problemen auch jede Menge Natur direkt vor der Haustür. Am Wochenende ist dann auch wieder Kirmes in Hochheide und Benny freut sich schon darauf. Hochheide ist eben auch ein schöner Stadtteil in dem es viel zu tun gibt!

Mit knurrendem Magen…

4. August 2011

…schreibe ich gerade diesen Artikel, denn es ist Ramazan und ich muss noch gute zwei Stunden warten bis zum Iftar (Fastenbrechen)!

Seit Anfang der Woche heißt es nun Zurückhaltung und Selbstbeherrschung üben. Was angesichts der vielen Verlockungen im Kühlschrank und der Werbung im Fernsehen nicht immer leicht fällt. Dieses Jahr fällt der Fastenmonat auch noch mitten in den Hochsommer und in die Urlaubszeit wo man sonst gerne grillt, ein paar kühle Getränke genießt und Eiscreme schleckt. Daran denke ich jetzt aber lieber nicht, denn ich muss wie schon gesagt noch über zwei Stunden aushalten.

Dafür freue ich mich über die ersten Iftar-Einladungen von Freunden sowie befreundeten Organisationen und beschäftige mich mit der Vorbereitung des Iftar der DAL am Monatsende. Der islamische Fastenmonat ist neben dem Fasten auch eine gute Gelegenheit um Freunde und Familie zu treffen was das Gemeinschaftsgefühl stärkt und für viele anregende Gespräche sorgt. Nebenbei kann ich so auch den Kontakt zur Basis in den befreundeten Vereinen verbessern.

Ich gebe aber auch zu, dass ich das Fasten auch zu meinem eigenen Wohlbefinden nutzen möchte indem ich versuche etwas abzunehmen. Die Sucht nach viel Essen und vor allem Süßigkeiten kann ich hoffentlich so in den Griff kriegen. Dann hätte der Fastenmonat meiner Gesundheit jetzt gut getan und ich würde auch in Zukunft weniger essen und dafür bewußter leben.

Aber trotzdem freue ich mich schon auf das Zuckerfest im September!

%d Bloggern gefällt das: