Die Hetzjagd des WAZ-Konzerns in Duisburg

13. September 2011

Schuld an allem

Der Sündenbock für alles

Heute ist Rechnungsprüfungsausschuss im Duisburger Rathaus, und es stehen sehr interessante Themen auf der Tagesordnung!

Da kommen heute unter anderem die Verfehlungen einer städtischen Führungsperson mit SPD-Parteibuch zur Sprache, Namen nenne ich nicht, die ziemlich dreist mit öffentlichen Geldern umging und sich ganz unverschämt auf Kosten der Stadt einige Annehmlichkeiten eigenmächtig genehmigte. Nebenbei handelt es sich um eine Person, die früher mit einem Amtsleiter liiert war und die ich zu meinen SPD-Zeiten noch bei Seminaren des SPD-Ortsvereins häufiger antraf!

In Duisburg ist das angesichts von über 50 Jahren SPD-Herrschaft wohl nicht weiter überraschend, aber die Dreistigkeit mit der die SPD-Propagandaorgane des WAZ-Konzerns versuchen die Verfehlungen von gewissen SPD-Apparatschiks dem Duisburger Oberbürgermeister anzulasten ist ziemlich atemberaubend wie unverschämt. Leute, die eindeutig aus Zeiten stammen als die Duisburger SPD in allen Ämtern ihre Parteisoldaten sowie deren Ehepartner und nähere Verwandte mit gutdotierten Posten versorgten sollen nun ein Beleg für die Verfehlungen des CDU-Oberbürgermeisters der Stadt sein. Wahrscheinlich ist er auch schuld daran, dass die SPD fast 57 Jahre lang in Duisburg selbst Hausmeisterposten nur mit treuen Parteisoldaten besetzt hat
.

In Zeiten einer SPD/WAZ gesponserten sogenannten „Abwahlinitiative“ gehören solche öffentlichen Manipulationsversuche wohl zum üblichen politischen Geschäft um die alte SPD-Herrschaft im Duisburger Rathaus so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Ich bedauere es sehr, dass ich nicht mehr schreiben kann da ich zur Verschwiegenheit verpflichtet bin, sonst könnte ich den ganzen SPD-Sumpf aus Bereicherungen und Korruption hier mal offenlegen. So aber müssen sich viele Bürger, die noch die SPD-Parteipropagandamedien des WAZ-Konzerns nutzen mit deren Falschdarstellungen begnügen. So entgeht ihnen auch die Tatsache, dass die allermeisten Verantwortlichen im Duisburger Rathaus immer noch ein SPD-Parteibuch in der Tasche haben was mit ein Grund dafür sein dürfte warum praktisch alles was im Rathaus geplant wird auch sofort den SPD-gesteuerten WAZ-Medien zugespielt wird. Wenn Dezernenten mit rotem Parteibuch ihre Geliebten wichtige städtische Posten anvertrauen bekommen das die Bürger eben nicht mit.

Nur wenn die SPD-Parteisoldaten in der Verwaltung richtig Mist bauen wird gerne medial vom SPD-gesteuerten WAZ-Konzern darauf hingewiesen wie schlecht doch der Oberbürgermeister die Stadtverwaltung führt und dass nur er alleine an der Misere in unserer Stadt schuld sein kann. Die hasserfüllten Kommentare bei der „westen.de“ dürfen dann auch online, also weltweit, die schlimmsten Unterstellungen und Beleidigungen verbreiten, die selbst vor der Familie des Oberbürgermeisters nicht halt machen. Schließlich wollen die schreibenden Parteifunktionäre in der „SPD-Stadt“ Duisburg wieder einen der ihren an der Stadtspitze sehen, egal mit welchen Mitteln.

Deswegen werden die inoffiziellen SPD-Parteiblätter WAZ/NRZ in Duisburg uns auch bis Mitte Oktober weiter täglich mit mindestens drei Loveparade-Artikeln „beglücken“ sowie eifrig intensivste Werbung für eine Initiative von als unabhängigen Bürgern getarnten Parteiaktivisten machen. Ich frage mich nur ob die Bürger sich von solchen platten wie massiven Täuschungsversuchen wirklich hinters Licht führen lassen!!!

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16 Antworten to “Die Hetzjagd des WAZ-Konzerns in Duisburg”

  1. Negationmark Says:

    Neinzeichen nach Loveparade – Duisburg mit DU-DU-Finger gegen OB Sauerland…

    Erst richtet sich der ausgestreckte Zeigefinger auf den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und dann steil nach oben, pendelt nach links und rechts, schnell hin und her. Der DU-DU-Finger ist eine uralte Geste und ein Neinzeichen – im Englische…

    • rai30 Says:

      Wie wäre es denn wenn sich der ausgestreckte Zeigefinger mal auf die vielen „fähigen“ SPD-Apparatschiks in der Verwaltung und den städtischen Gesellschaften richten würde???!!!
      Die sitzen schon dank ihres roten Parteibuchs seit Zieling-Zeiten auf ihren Plätzen und verursachen nicht selten ordentlichen Schaden (siehe ESD) für die Stadt!
      Das ist doch ein schlechter Scherz den CDU-Oberbürgermeister für die SPD-Pöstchenwirtschaft der letzten 50 Jahre verantwortlich zu machen!

  2. Duisburger Says:

    Ich vermisse hier einen Bericht über das Gutachten?!
    Hat das einen besonderen Grund?

    Ich bin mal gespannt wie die SPD sich jetzt im Rat positioniert!
    Ich denke die werden das unterstützen, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!

    Wie steht denn die DAL zu diesem Gutachten und dem Preis?

    • rai30 Says:

      Welches Gutachten? Gutachten kann die Verwaltung als Teil ihres laufenden Geschäfts in Auftrag geben wenn es not wendig ist und nicht bestimmte Summen überschritten werden!

      • Duisburger Says:

        Ich spreche von dem Gutachten, welches die Verwaltung zur loveparde angefordert hat. Die Summe für dieses Gutachten lag doch außerhalb der erlaubten Summe!

        Ich bin da mal auf die SPD gespannt, wie die sich verhält im Rat!

        Ich finde es wirklich merkwürdig, dass Sie Herr Grün hier nicht wissen von welchem Gutachten die Rede ist!

      • rai30 Says:

        Man kann sich auch mal die Mühe machen seine Fragen klar zu stellen wenn man eine Antwort erwartet! Und wer nur den Propagandamüll der WAZ-Medien glaubt kann natürlich nur so unsinnige Schlussfolgerungen ziehen wie Sie, Herr Anonymous!
        Die Verwaltung hat genau das richtige getan als sie das Rechtsgutachten zur Loveparade-Katastrophe in Auftrag gab. Denn wenn man mit einem millionenschweren Rechtsstreit rechnen muss wäre es ziemlich fahrlässig gewesen nicht juristischen Expertenrat einzuholen und das eigene Verwaltungshandeln von unabhängigen Verwaltungsrechtsexperten untersuchen zu lassen. Das hat ja übrigens auch der Landesinnenminister getan und sich ein Gutachten schreiben zu lassen was sogar angeblich noch teuerer war als dass der Duisburger Stadtverwaltung.

        Das einzig kritikwürdige an der ganzen Geschichte ist die Budgetüberschreitung des Rechtsamtes und die völlig verspätete Buchung der Kosten. Dazu werden einige Fragen zu stellen und zu beantworten sein!

      • Duisburger Says:

        Da haben Sie ja den Skandal genau erkannt!

        Nicht das Gutachten ist der Skandal, sondern, dass die Verwaltung ein Gutachten in Auftrag gibt, welches sie auf Grund der Höhe gar nicht in Auftrag geben darf!

        Ich bin gespannt, ob die SPD einknickt und für das Gutachten stimmt!

      • rai30 Says:

        So ist es nicht! Die fehlerhafte und völlig verspätete Buchung ist der Fehler!!!
        Wie teuer das Gutachten werden würde wusste die Verwaltung wahrscheinlich gar nicht. Zudem fand die ganze Geschichte in den Sommerferien 2010 statt als fast alle Verantwortlichen im Urlaub waren und nach der Katastrophe schnell gehandelt werden musste.

        So ist das nun mal bei Rechtsfragen, man weiß nie genau wie teuer der Anwalt am Ende sein wird!

      • Duisburger Says:

        Also die DAL ist für einen Freifahrtschein für alle Gutachten, da man ja nicht sagen kann wie teuer die werden? Oder besser noch keine Kostenbegrenzung wenn es schnell gehen muss?

        Ich hoffe dieses mal mal wieder auf die SPD, dass die SPD dieses mal nicht einknickt und somit die Auftraggeber persönlich das Gutachten bezahlen müssen!

      • rai30 Says:

        So ein Schwachsinn! Bei der Lopa-Katastrophe musste ganz dringend gehandelt werden um die rechtlichen Folgen schnell abschätzen zu können und das eigene Verwaltungshandeln von Experten analysieren zu lassen. Jeder kann sich denken, dass die Kosten im Voraus schwer abzuschätzen waren wenn man bedenkt wieviele Ämter und andere Institutionen an der Veranstaltung beteiligt waren. Das Rechtsamt mit seinem sehr korrekt handelnden Leiter hatte nicht mit solchen Kosten gerechnet.
        Jeder der mal einen komplizierten Rechtsstreit hatte kann nachvollziehen, dass sich die Kosten nie sicher im Voraus berechnen lassen!

  3. A-Obi Haesen Says:

    SPD-Mitglieder aus Moers rufen zum Boykott der zur WAZ-Gruppe gehörenden NRZ auf.

    NRZ: Genossen rufen zum Zeitungsboykott auf, 9. Aug. 2011, Ruhrbarone
    http://www.ruhrbarone.de/nrz-genossen-rufen-zum-zeitungsboykott-auf/

    • rai30 Says:

      Das sieht wie eine Moerser Sondergeschichte aus wo wohl einzelne lokale SPD-Politiker Probleme mit der dortigen Lokalredaktion haben. In Duisburg wäre sowas leider unmöglich. Jeder der die Berichterstattung der WAZ/NRZ in Duisburg mitverfolgt kann ziemlich leicht erkennen, dass die Duisburger WAZ/NRZ eine nahezu reine SPD-Propagandamaschinerie ist!

  4. Hasen Ceobi Says:

    http://www.wz-newsline.de/home/panorama/specials/tragoedie-auf-der-loveparade/warum-wir-einen-suendenbock-brauchen-1.174959

    aus Westdeutsche Zeitung vom 8. Aug. 2010

    Der biblische Sündenbock muss die ganze Last allein schultern

    „Der Sündenbock ist also eigentlich unschuldig. Die Gemeinschaft bürdet ihm jedoch die Schuld auf, um sich moralisch zu reinigen“, erklärt der Theologe Hans-Peter Großhans von der Universität Münster. Dieser Mechanismus sei auch bei der Schulddebatte um die Loveparade-Katastrophe zu beobachten. „Da wird ein Schuldiger gesucht, obwohl die Schuld gar nicht geklärt ist. Die Gesellschaft braucht aber ein Opfer, um selbst psychologisch entlastet zu werden.“

    Soziologe Frithjof Hager von der Freien Universität Berlin erklärt es so: „Nach einem Unglück muss irgendjemand verantwortlich sein. Das entspricht unserem gesellschaftlichen Selbstverständnis.“ Doch in Duisburg war ein Großteil der Entscheidungen auf viele Menschen verteilt, die Verantwortlichkeit lässt sich daher nicht einem einzigen zurechnen. „Das passiert aber trotzdem. Weil wir nicht fähig sind, in Beziehungen zu denken, reduzieren wir die Verantwortung auf eine Person. Dadurch können wir das Problem lösen, und müssen uns nicht jeden Tag mit der Schuldfrage quälen.“

    siehe dazu auch: http://www.welt.de/vermischtes/article8872734/Warum-wir-einen-Suendenbock-brauchen.html

    Das wird auch bei DerWesten Duisburg von WAZ und NRZ erwähnt, allerdings nur von einem Kommentator: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Loveparade-Gedenkfeier-nur-900-duerfen-im-Tunnel-trauern-id4895066.html#1806386

    War der Unterbezirksvorsitzende Ralf Jäger (SPD Duisburg) über die Zwangsversetzung der „ungefügigen“ XXXXXXXXXXXXX des XXXXXXXXXXX informiert, weil sie nicht die Loveparade-Anträge unterschreiben wollte? Personalangelegenheiten in der Stadtverwaltung Duisburg werden mit sehr kritischen Blicken der Parteien verfolgt.

    Hat der Stadtentwicklungsdezernent Jürgen Dressler (SPD) mit Ralf Jäger gesprochen, bevor er in einer Aktennotiz zum Sicherheitskonzept der Loveparade vermerkte: „Ich lehne jede Verantwortung ab!“

    Für ein Duisburger Sünden-Zweigespann müsste man den Jäger zum Bock machen.

    • rai30 Says:

      Es gab noch ein paar Beteiligte mehr. Ich empfehle mal den Abschlussbericht der Stadt zur Loveparade-Katastrophe zu lesen und in die Anhänge zu gucken wer da alles bei den Vorbereitungen beteiligt war!

  5. negationmark Says:

    WAZ-Gruppe vor Eigentümerwechsel?

    http://www.medienmoral-nrw.de/2011/08/waz-gruppe-vor-eigentumerwechsel/

    Ob das auch Einfluss auf die alten SPD-Parteimietfinger bei der WAZ Mediengruppe hat? Ihre Berichterstattung hat Duisburg kaputt geschrieben. Die Wirklichkeit wurde brutal verbogen.

    • rai30 Says:

      Die WAZ/NRZ hat nur dann eine Chance auf Überleben wenn sie endlich parteiunabhängig und bürgernah berichtet. Solche Schweinereien wie die Verleumdung von kritischen Bürgern bei Themen wie der Sportplatz Haesen-Bebauung oder den Zuständen in Hochheide darf es nicht mehr geben. Und die Redakteure sollten langsam begreifen, dass sie nicht nach Parteiauftrag zu schreiben haben.

      Wenn eine „Zeitung“ nur noch zum überdimensionierten Parteiflugblatt verkommt hat sie keine Existenzberechtigung!


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