Die letzten Sonnentage…

31. Oktober 2011

Unsere Sonne

Unsere Sonne

Wir haben Ende Oktober und morgen fängt schon der November an, die letzten Tage im Spätherbst waren sonnig, und sie sind es sogar noch!

Unsere Sonne

Unser Heimatstern

Da lohnt es sich die letzten Sonnenstrahlen mit der Familie zu genießen und ins Freie zu gehen. Die Natur ist jetzt besonders schön wenn die Sonnenstrahlen auf das goldgelbe Laub der Bäume treffen und die klare kühle Luft einen weiten Blick in die Ferne ermöglicht. Bevor wieder die trüben Tage mit nasskaltem Wetter kommen werde ich mit meiner Familie nach draußen in die Natur gehen. Zum Spielen und Fotografieren!

Düsseldorf

Düsseldorf am Rhein

Goldener Herbst

Goldener Herbst

Advertisements

Das Leben ist so schön….

26. Oktober 2011

sicher

sicher?

…gefährlich! „Arbeitssicherheit steht immer an erster Stelle“ hört man als Arbeitnehmer immer wieder aus der Chefetage. Stets wird behauptet, dass alles getan wird damit der Arbeitnehmer sicher seine Arbeit tun kann.

Natürlich sieht die Wirklichkeit jenseits der schönen Worte aus der Chefetage etwas anders aus, und Sicherheit kollidiert im Arbeitsalltag auch schon mal mit dem Kostenargument. Da läuft der Wachmann ganz alleine und ohne irgendeine Absicherung durch mehr oder weniger gefährliches Gelände und bewacht ganz auf sich selbst gestellt Millionenwerte.

Zuletzt war ich vor einigen Tagen in einem großen Waren- und Logistikzentrum eingesetzt. Da lagern begehrte Waren wie riesige Plasmabildschirme, Tablet-PCs und alles andere was das Konsumentenherz so begehrt. Riesige meterhohe Regale voller Schätze, bewacht von einer kleinen Schar schlechtbezahlter Wachleute. Wenigstens, dachte ich, ist hier alles besonders gut gesichert. Schließlich ist das Gelände umzäunt und mit einer modernen Alarmanlage gesichert. Dummerweise ist der Zaun aber offen und während der Schicht erfuhr ich dann auch noch, dass bei einigen Türen der Alarm nicht funktioniert. Im Ernstfall können die Diebe also unbemerkt in die schöne Warenwelt eindringen um mich und meine Kollegen zu überraschen. Nach einem kleinen Raubzug würde die Weltfirma dann ihr Warenlager wahrscheinlich besser absichern wenn der Verlust von einigen Millionen Euros sich bemerkbar macht. Nur hätten ich und meine Kollegen vielleicht nicht mehr so viel davon, je nachdem wie brutal und rücksichtslos die Räuberbande gewesen wäre.

Ich frage mich nur warum da keine Gewerkschaft oder Berufsgenossenschaft sich mal meldet, das Warenlager der Welthandelsfirma ist ja nicht gerade klein und füllt sich von Tag zu Tag (dem Weihnachtsgeschäft sei Dank) mit immer mehr Waren. Irgendwann wird eventuell auch die eine oder andere Diebesbande darauf aufmerksam. Hoffentlich sind bis dahin auch die kleinen Sicherheitslücken geschlossen worden. Denn Geiz ist nicht immer geil!

Im Duisburger Rathaus gesehen

Im Duisburger Rathaus gesehen

Gerade habe ich bei „derWesten.de“, also dem Onlineforum des WAZ-Konzerns, gelesen, dass sich einzelne Leute damit brüsten bis zu 10 mal bei der „Abwahlinitiative“ gegen den Oberbürgermeister unterschrieben zu haben.

Zehn Unterschriften, die also alle ungültig werden dürften falls das auffällt. Und selbst habe ich ja auch gesehen wie einer der Aktivisten auf der Kö selber zweimal unterschrieb und noch irgendwelche Eintragungen in der Liste veränderte. Wenn das häufig vorgekommen ist, und dafür gibt es viele Hinweise, müsste ein Großteil der gestern im Rathaus angekarrten Unterschriftenlisten schlichtweg ungültig sein. Dann wäre der ganze Medienrummel für eine große politisch motivierte Fälscheraktion veranstaltet worden.

Was wird die WAZ als Hauptsponsor der „Abwahlinitiative“ neben SPD und Linken dann wohl machen wenn im Dezember die Bombe platzt und das Wahlamt offiziell die Anzahl der ungültigen Unterschriften bekannt gibt. Wenn zudem dann auch noch Strafverfahren wegen Betrug und Fälschung fällig werden müssen die Propagandamedien des WAZ-Konzerns sich fragen lassen ob sie bei ihrer medialen Jagd auf den Oberbürgermeister nicht jedes Maß verloren haben und so alle Hinweise auf die fragwürdigen Methoden der Unterschriftensammler nicht wahrhaben wollten. Denn die Öffentlichkeit wurde vom WAZ-Konzern ziemlich eindeutig sehr unvollständig informiert, um nicht zu sagen regelrecht getäuscht mit den täglichen Jubelmeldungen über erst 30.000, 40.000, 50.000, 60.000 und dann fast 80.000 Unterschriften obwohl sich damals schon manch einer fragte wie das hinkommen kann wenn an den Ständen der Unterschriftensammler kaum was los ist.

Im Dezember wird jedenfalls die Stunde der Wahrheit schlagen, und dann werden die Freunde von WAZ, SPD und Linke erklären müssen wie weit sie mit den rechtlich fragwürdigen (um nicht zu sagen illegalen) Methoden einiger Unterschriftensammler vertraut waren!

06.11.2011, 08:30 Uhr: Ich möchte hier jetzt vorschlagen, dass wir die zum Teil sehr leidenschaftliche Diskussion um diesen Themenkomplex für einige Zeit stoppen, da es weder neue Erkenntnisse gibt noch festeht wieviele Duisburger Bürger wirklich gegen den Oberbürgermeister eingestellt sind und wieviele Unterschriften gefälscht oder ungültig sind weil Leute aus anderen Städten mitunterschrieben haben oder einzelne Vereinsvorsitzende einfach ihre ganze Mitgliedschaft eigenhändig in die Listen selbst eingetragen haben. Ich wette darüber können wir auch im Dezember sehr intensiv und leidenschaftlich weiter diskutieren. Aber bis dahin unterbreche ich jetzt diese Diskussion hier!

gez. rai30 —–

Mediales Theater im Rathaus

18. Oktober 2011

Im Duisburger Rathaus gesehen

Im Duisburger Rathaus gesehen

Gestern war die große theaterreife Aufführung der Übergabe der Unterschriftenlisten im Duisburger Rathaus. Schon bei der Suche nach einem Parkplatz ganz am Anfang wurde klar, dass es einen medialen Massenansturm auf das Rathaus geben würde.

Medienbelagerung

Im Ratssaal drängten sich dann die Medienvertreter sowie ein paar Dutzend Politaktivisten der sogenannten „Abwahlinitiative“ vor dem Podium sowie auf den Zuschauertribünen. Viele Ratsleute gingen nach draußen als die Anführer der Anti-Sauerland-Kampagne ihre Fensterreden hielten und sich von ihren Leuten rhythmisch im Takt beklatschen ließen. Eine fast schon bizarre Szenerie mit einstudierter Dramaturgie für die Kameras der TV-Sender. Die Reden waren natürlich der Rundumschlag in denen der Oberbürgermeister praktisch für alles Unglück in dieser Welt verantwortlich gemacht wurde. Diese Inszenierung wollten sich viele, darunter auch ich nicht antun. Während aber viele rausgingen blieb ich und trank demonstrativ ganz entspannt meinen Kaffee und sah mir die schönen Glasfenster mit den bunten Wappen im Ratssaal an.

Als der ganze Reigen endlich vorbei war musste die SPD mit ihren Verbündeten von der Linken und den Grünen natürlich auch noch einen total hohlen Antrag durchsetzen in dem die Stadt aufgefordert wird beim Abwahlverfahren alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Demnächst sollte ich auch mal Anträge stellen in denen einfach nur Gesetzesinhalte zitiert werden. Was tut man nicht alles für effektive Öffentlichkeitsarbeit!

Über die eigentlichen wichtigen Themen wird natürlich in den Medien so gut wie gar nichts geschrieben: eine strenge Baumschutzsatzung, die den Bürgern verbietet wie sie ihre Gärten gestalten wollen wenn mittelgroße Bäume darin stehen, oder die Wiedereinführung der Ghettoschulen, sprich die Schulbezirksgrenzen, die den Eltern vorschreiben auf welche Schule sie ihre Kinder schicken sollen was natürlich in Stadtteilen wie Marxloh oder Hochfeld dafür sorgen wird, dass das Wohnghetto auch in den Schulen fortgesetzt wird. Aber das kümmert weder die rot-rot-grünen Ideologen noch deren Propagandamedien des WAZ-Konzerns, und so merkt auch der Bürger nichts von diesen Themen! Bis sie ihm auf die Füße fallen.

Aber dafür hat die SPD heute zwei Ratsleute im Wahlprüfungsausschuss durch zwei hauptamtliche SPD-Funktionäre ersetzt, die dann wahrscheinlich alles tun werden um auch ungültige Unterschriften gültig zu machen, schließlich ist Duisburg eine „SPD-Stadt“ wie es so schön in internen Strategiepapieren heißt, und ein Oberbürgermeister mit CDU-Parteibuch kann niemals erlaubt werden.

Ratssitzung mit Showeinlage

17. Oktober 2011

Gerade konnte ich im ZDF-Morgenmagazin schon die Ankündigung der Showveranstaltung vor der heutigen Ratssitzung sehen. Dann werden unter großer medialer Beachtung die Unterschriftenlisten eingereicht, die die linken Parteifunktionäre entweder selbst ausgefüllt haben, oder haben ausfüllen lassen.

Bis Dezember werden wir dann erfahren wieviele der Unterschriften auch wirklich von Duisburger Bürgern stammen. Dass es, wie im Fernsehen verkündet angeblich 76.000 sein sollen bezweifle ich sehr. Aber davon mal ab gibt es heute im Rat der Stadt auch viel wichtigere Themen, die die Medien auch mal besser begleiten sollten. GEBAG, Haushaltskonsolidierung, Misswirtschaft durch SPD-Apparatschiks in öffentlichen Ämtern oder die Beschneidung der Elternrechte durch die linken Ideologen auf Landesebene, die mit ihrer Wiedereinführung der Schulbezirksgrenzen wieder die Ghettoschulen in manchen Stadtteilen forcieren werden und und und….

Ich weiß schon jetzt, dass darüber kaum eine Zeitung morgen schreiben wird. Stattdessen wird wieder einmal die große Show der sogenannten „Abwahlinitiative“ zelebriert werden. Als Kommunalpolitiker bin ich einfach nur verwundert welchen Raum diese kleine Gruppe von Politaktivisten in der Berichterstattung einnehmen kann. Denn eigentlich sollten diese Leute, deren Anhänger letztes Jahr noch heimlich im Schutze der Dunkelheit „Rattenhaus“ vor der Rathaustreppe aufmalten eigentlich ins zuständige Wahlamt mit ihren dubiosen Unterschriftenlisten geschickt werden.

Ich hoffe nur, dass die Ratssitzung nicht allzu sehr durch die Medienshow der Unterschriftensammler verzögert wird denn es gibt einiges zu entscheiden. Ich bin ja schon jetzt gespannt mit welchen faulen Ausreden die rot-rot-grünen Bürgertäuscher wieder einmal alle Einsparungen verhindern werden obwohl selbst die grüne Regierungspräsidentin dazu auffordert die Liste der freiwilligen Leistungen, die meine Fraktion durchgesetzt hat, abzuarbeiten um nach Sparmöglichkeiten zu suchen.

Morgen werde ich über die Ratssitzung berichten!

Sommerherbstwochenende

16. Oktober 2011

Sonnenherbst

Sonniger Herbst

Gestern nacht fror ich noch bitterlich bei Minusgraden während meiner Nachtschicht, aber heute war schon fast wieder Sommer!

Goldenes Blätterdach

Goldenes Blätterdach

Als ob der Herbst eine kleine Entschädigung für den nicht wirklich stattgefundenen Sommer wäre scheint doch immer wieder mal die Sonne und bringt die goldenen Baumkronen in unserer Siedlung so richtig zum Leuchten. Schade nur, dass ich heute den halben Tag verpennt habe weil ich noch die Nachtschicht in den Knochen hatte. Morgen wird der halbe Tag für die Ratssitzung draufgehen, aber den Dienstag könnte ich was unternehmen, vorausgesetzt die Sonne hält bis dahin durch. Schließlich will ich mit Sohn und Kamera noch durch die Gegend ziehen. In hektischen Zeiten wie diesen braucht man einfach auch mal etwas Entspannung und Ruhe in der Natur!

Rosen im Herbst

Rosen im Herbst

Freitag, der vierzehnte!

14. Oktober 2011

Trübe Aussichten

Trübe Aussichten!

Zwei schwarze Katzen haben mich heute morgen um halb vier bei der Arbeit daran erinnert, dass wir Freitag, den vierzehnten haben.

Bei kaltem Wetter, kurz nach meinem vierten Kontrollgang sah ich die vermeintlichen Unglücksbringer an meinem Wachobjekt vorbeischleichen. Zum Glück fühle ich mich aber nicht unglücklich, auch wenn ich bei der Arbeit fror, schlecht verdiene und mein fast 20 Jahre alter Honda es wohl nicht mehr lange machen wird. Aber was solls, mein Arbeitsvertrag läuft ja sowieso zum Jahresende aus und meine Arbeitssuche kommt eh nur schleppend voran.

Also warte ich auf ein Wunder und überlege wie meine Zukunft als Prekarianer oder Hungerlöhner aussehen könnte. Ob arbeitslos oder nicht macht vom Geld her kaum einen Unterschied, und wenn nichts geht muss ich eben in anderen Landesteilen nach einem besseren Job suchen. Wobei das ohne Auto auch schwer werden könnte, aber wer sagt denn dass das Leben einfach ist. Seit 2002 schlage ich mich nun mit Hungerlohnjobs durch und denke jetzt auch ernsthaft daran nach Süddeutschland, falls keine Besserung in Sicht ist, zu ziehen wo der Arbeitsmarkt etwas besser aussieht. Nächstes Jahr werden ich und meine Familie diese Entscheidung vielleicht treffen müssen. Oder ich habe Glück und die zwei schwarzen Katzen heute morgen waren Glücksbringer, die mir einen baldigen gutbezahlten Arbeitsplatz in der Umgebung ankündigten.

Am Ende dieser 60-Stunden-Arbeitswoche werde ich auf jeden Fall die Freizeit für intensive Bewerbungen nutzen sowie für eine Vorbereitung auf die Ratssitzung am Montag. Immerhin soll dieses Wochenende schönes sonniges Wetter sein, das ist auch eine Form von Glück.

%d Bloggern gefällt das: