Die Konferenz der Parteifunktionäre

13. Januar 2012

Mikro

Reden!

Gestern war eine Pressekonferenz der sogenannten „Bürgerinitiative“, die den Oberbürgermeister stürzen möchte. Im Netz habe ich mir dazu den Videoclip angesehen. Natürlich waren fast ausschließlich linke Parteifunktionäre am Reden!

Den Anfang machte der Herr Theo Steegmann, früher Betriebsrat bei Krupp und natürlich auch langjähriges SPD-Mitglied. Ich habe ihn oft genug auf Parteitagen gesehen. Und auch gestern redete er fast die ganze Zeit, im Videoclip redet er praktisch 90% der Zeit.

Neben ihm sitzt der frühere SPD-Ratsherr Hartmut Pietsch, der auch heute noch zu den Strippenziehern in der Duisburger SPD gehört, er redet auch lange und spielt gerne den allwissenden Experten.

Dann sitzen da auch noch der SPD-Landtagsabgeordnete Bischoff, in seiner Rolle als DGB-Vorsitzender, der Linke-Ratsherr Thomas Keuer, der DGB-Funktionär und natürlich auch SPD´ler Ulrich Rieger, der ver.di-Vertreter und langjähriger Personalratsvorsitzende Heinz Lauer (natürlich ist auch der SPD-Mitglied). Das ganze Podium besteht fast ausschließlich aus SPD/Linke-Mitgliedern, soviel zur Überparteilichkeit. Die einzige nicht SPD/Linke-Angehörige ist Frau Fitzek von den Grünen, die früher für die Grünen im Stadtrat saß.

Die Inhalte der Reden waren ziemlich dünn und aus der Vergangenheit schon bekannt. Angeblich hat man kaum Geld für die Kampagne zur Verfügung, aber für Flyer, Buttons, Plakate und geheizte Zelte für wochenlangen Dauereinsatz ist doch genug Geld vorhanden. Woher das Geld kommt kann man sich schon denken, die Besetzung des Podiums mit SPD-Leuten ist da schon ein deutlicher Hinweis!

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Eine Antwort to “Die Konferenz der Parteifunktionäre”

  1. mercadee Says:

    Natürlich ist auch heute Vollbeschäftigung möglich, von Anklam über Hof und Kaiserslautern bis Friesland. Kämpfen Sie mit gegen die irren Auswüchse der Globalisierung, gegen die irren Agrarsubventionen und gegen die permanente Akkumulation des Kapitals, durch Ihren Kampf für den prosperierenden Mittelstand mit Sitz und Willensbildung in Ihrer Kommune! Gründen Sie Kommunalwerke Phoenix für Arbeitsplätze und Lehrstellen, führen Sie steuerfreies Regionalgeld ein, damit die Leute, die etwas leisten wollen, wieder legal und würdig an der Wirtschaft teilnehmen können. Kommunalgeld ist Notgeld, aber es ist Notstand in Deutschland! Die Wirtschaft darf nicht nur für die Aktionäre da sein, sie ist auch für die Verbraucher, vor allem aber für die Arbeitnehmer da! Das Recht auf Arbeit ist ein Menschenrecht! Im Nachhaltigkeitsgesetz steht, wie das geht mit Regionalgeld und Regionalökonomie.


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