„Rechtswidriges Handeln“

22. Oktober 2012

Dass manche SPD-Apparatschiks in der Duisburger Stadtverwaltung auch vor rechtswidrigem Verhalten nicht zurückschrecken um Parteiinteressen durchzusetzen ist in unserer Stadt leider nicht allzu ungewöhnlich und wurde nun sogar von der Kommunalaufsicht bestätigt.

Ahmet Siegel, Harald Lenders und Rudolf Kley

Ahmet Siegel, Harald Lenders und Rudolf Kley

Die Oberbürgermeisterwahl war wieder so ein Beispiel für unverschämte Parteibuchpolitik von gewissen Apparatschiks mit SPD-Parteibuch im Kopf und politischen Direktiven in der Tasche. Da entschied ein SPD-Parteibuchdenker mit Doktortitel bei der Volkshochschule einfach zur Kandidatenvorstellung nur ausgesuchte Kandidaten einzuladen und viele unabhängige Anwärter auf das OB-Amt einfach auszuschließen. Herr Ahmet-Peter Siegel ließ sich das nicht gefallen und beschwerte sich über dieses parteiische Verhalten der Duisburger SPD-Apparatschiks mit spätem Erfolg.

Bemerkenswert war die Begründung des öffentlich finanzierten Parteisoldaten und Diener des jetzigen OB Link: die parteilosen Kandidaten hätten ja keine Chance gehabt und nur die Kandidaten der gespaltenen BI „Neuanfang“ (einige davon sind interessanterweise auch SPD-Parteisoldaten) hätten einen Anspruch neben den Parteileuten auf dem Podium Platz zu nehmen. Gelenkte Demokratie wie im früheren Ostblock kommt einem da eher in den Sinn. Dass einfache Bürger ohne Parteiauftrag sich um das Amt des Oberbürgermeisters bewerben ist für viele Funktionäre und Verwaltungsapparatschiks in Duisburg bis heute wohl undenkbar.

Nebenbei bemerkt: die DAL war da gerechter und lud Anfang Juni diesen Jahres fast alle Kandidaten zur öffentlichen Podiumsdiskussion nach Hochfeld ein, auch SPD und Linke, obwohl die uns und unsere Vereine immer gerne verleumden.

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2 Antworten to “„Rechtswidriges Handeln“”

  1. Roberto Says:

    „Nebenbei bemerkt: die DAL war da gerechter und lud Anfang Juni diesen Jahres fast alle Kandidaten zur öffentlichen Podiumsdiskussion nach Hochfeld ein,…“ und deshalb seid Ihr in meinen Augen genauso mies wie die Etablierten. Entweder lade ich alle ein oder keinen und mache nicht nach persönlichem Gusto irgendwelche Ausnahmen.
    Und noch ein kleiner Seitenhieb: hier in diesem Blog herrscht Meinungsfreiheit, wenn die Meinung passt, nicht wahr?

    • rai30 Says:

      Hier stehen fast immer auch kontroverse Meinungen, wenn nicht nur gestänkert wird, was ein bestimmter anonymer Typ unter wechselnden Pseudonymen immer wieder gerne tut.

      Sie wollen also die totale Meinugsfreiheit. Allerdings frage ich mich ob Sie wirklich der Ansicht sind wir sollten auch rechtsradikale Kandidaten und andere Leute, die üble Volksverhetzung betreiben zu DAL-Veranstaltungen einladen??? Da muss ich Sie enttäuschen, wir wollen keine NPD oder „ProNRW“-Hetzer in unseren Veranstaltungen sehen. Ansonsten sind bei uns alle eingeladen ihre Ideen und Vorstellungen einzubringen.


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