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Falsche Versprechungen

Duisburg im November des Jahres 2012: ein blasser Parteisoldat und seine Genossen führen das Regiment im Rathaus und setzen überall ihre Vasallen in wichtige Ämter und Chefpositionen ein. Auf Kosten der Bürger, und trotz leerer Kassen

Aber nicht nur die Millionen Euro, die gerade verschwendet werden zeigen wie schlecht unsere Stadt vom neuen Oberbürgermeister und seinen Genossen geführt wird. Auch die nun aus früheren Zeiten sattsam bekannte Arroganz gegenüber den Bürgern spricht Bände. Da versucht man trotz Gerichtsurteil weiterhin höhere Müllgebühren einzukassieren und lehnt Anträge mit linker Mehrheit ab den Bürgern zuviel abgeknüpfte Gebühren zurückzuzahlen. Schließlich müssen die teuren neuen Chefposten bei den städtischen Wirtschaftsbetrieben auch bezahlt werden. Bei den Stadtwerken wird ein Vorstandschef geschasst und mit einer hohen millionenschweren Abfindung weggeschickt während die Strompreise drastisch erhöht werden, und im Rathaus selbst werden einfach neue Stellen in den Amtsleitungen geschaffen um Verwaltungsleute mit dem „richtigen“ Parteibuch befördern zu können während in vielen Ämtern die Stellen vor Ort eingespart werden müssen.

Aber wie instinktlos und unfähig die neue Stadtspitze mit dem neuen blassen Oberbürgermeister ist zeigt sich auch daran, dass zu Veranstaltungen zum Gedenken an die Deportation jüdischer Kinder während der Nazizeit die jüdische Gemeinde verspätet in letzter Minute eingeladen wird, und auch heute bei einer symbolischen Baumpflanzung am Hauptbahnhof zum Gedenken an die Opfer der Loveparade-Katastrophe sind die Hinterbliebenen der Opfer einfach erstmal „vergessen“ worden. Erst Interventionen aus der Bürgerschaft führten zu Einladungen in letzter Minute, wiedereinmal.

Bei Bürgerbegehren und kritischen Bürgermeinungen in öffentlichen Diskussionsveranstaltungen verliert der Oberbürgermeister auch schon mal die Nerven und greift kritische Bürger persönlich an. Kurzum, der „Neuanfang“ ist in Duisburg geradewegs zur Rückkehr der alten SPD-Herrschaft inklusive der alten bürgerfeindlichen Arroganz verkommen.

In nur vier Monaten haben der SPD-Oberbürgermeister und seine Genossen es geschafft alle ihre Verbündeten zu verprellen, außer der Linken, die den bürgerfeindlichen Kurs der SPD mitträgt. Hoffentlich merken sich das die Bürger und erkennen in Zukunft besser was von linken SPD-Versprechungen zu halten ist.

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