Rot-ROT-Grün macht Duisburg kaputt!

Rot-ROT-Grün macht Duisburg kaputt!

Die Vergangenheit ist in Duisburg übermächtig: außer hirnrissigen Hindenburg-Anträgen und Postenvergaben nach altem Stil haben die falschen Moralapostel von SPD/Linke und Grüne nichts zu bieten!

Die Stadt hat trotz aller Beschönigungen der neuen SPD-Stadtspitze immer noch gewaltige Haushaltsprobleme, aber die linken Weltverbesserer haben nicht eine einzige Sparidee zu bieten. Stattdessen wurden gestern im Rat der Stadt Duisburg festgestellt, dass der tote Hindenburg gar kein Ehrenbürger der Stadt mehr ist weil er eben schon lange gestorben ist und damit auch die Ehrenbürgerschaft. Das mussten die historischen Moralapostel von SPD/Linke und Grünen natürlich per Antrag bekräftigen, die Stadt hat ja auch keine anderen Probleme. Demnächst werde ich auch per Antrag festellen lassen, dass Wolken am Himmel sind und der Rhein durch das Stadtgebiet fließt.

Zum Haushalt hat die Verwaltung übrigens auch keinen einzigen Sparvorschlag gemacht um die Millionen einzusparen, die an Mehrkosten auf die Stadt zugekommen sind. Wenn ich daran denke wie die SPD früher bei Adolf Sauerland ständig gemoppert hat weil sie meinte die Verwaltung müsste bessere Sparvorschläge vorlegen während sie jetzt mit einem SPD-Oberbürgermeister Link gar nichts vorschlägt wird klar wie verlogen und heuchlerisch die Duisburger SPD mit ihren linken Verbündeten ist.

Als Stadtdirektor würde übrigens der dienstälteste Dezernent im Rathaus, nämlich Reinhold Spaniel bestimmt. Der Mann war schon unter Krings in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts Sozialdezernent, das nennt sich in Duisburg „Neuanfang“. 😦

Und bei der Gedenkstätte für die Loveparade-Opfer auf dem Krieger-Gelände wurden die Bürger mit einem billigen wie nichtssagendem Pseudo-Antrag abgespeist indem die Hoffnung auf weitere Gespräche formuliert wurde, wohlwissend dass die Baupläne von Krieger längst entscheidungsreif sind und der Unternehmer sogar einen Rechtsanspruch auf die Genehmigung hat. Da versucht ein Oberbürgermeister mit seinen Genossen im Rat der Stadt die Bürger für blöd zu verkaufen. Politik ist eben auch ein Showgeschäft. Wie lange lassen sich die Bürger das wohl noch bieten???

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SPD-Relikte in Hochheide

Dass Hochheide viele Probleme hat ist seit etlichen Jahren eine Binsenweisheit, die nicht mal mehr die SPD-Apparatschiks aus dem Homberger Rathaus leugnen können.

Nun gab es gestern offensichtlich eine öffentliche Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister und seinen Genossen Paschmann und Scherhag. Nach Informationen von Teilnehmern wurden dort Informationen sowie Versprechungen an die anwesenden Bürger gegeben. Das ist ja auch nicht weiter tragisch und wäre sogar zu begrüßen wenn nicht offenbar die Herren Link, Scherhag und Paschmann nicht ihre öffentlichen Ämter dazu benutzen würde parteipolitisch motivierte Selektion bei ihrem Publikum zu betreiben. Denn weder mir noch einen anderem Nicht-SPD-Mandatsträger wurde darüber informiert, geschweige denn eingeladen. Wenn es stimmt, dass es sich um eine offizielle städtische Veranstaltung gehandelt hat wäre es ein Skandal wie Amtsträger ihre Funktionen mißbrauchen um ihrer Partei Vorteile zu verschaffen.

Angeblich wurden neue Streetworkerstellen versprochen, die aber schon längst beschlossene Sache sind, ebenso wurde bekannt, dass das leere Hochhaus von Fromberger an der Friedrich-Ebet-Straße in Hochheide verkauft wurde und sich für die leere Marktschule in Hochheide kein Investor findet. Wichtige Informationen, die für alle engagierten Bürger und Mandatsträger wichtig sind. Aber um wieder die alte Machtarroganz ausleben zu können sind die SPD-Amtsträger im Rathaus nicht bereit trotz großer Aufgaben im Bezirk mit allen Beteiligten über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Die Vergangenheit ist wieder zurückgekehrt.

Nuri Şahin kommt wieder!

12. Januar 2013

Nuri Şahin bei einer Autogrammstunde

Nuri Şahin bei einer Autogrammstunde am 05.12.2009

Es gibt auch noch ein paar gute Nachrichten: eine davon ist die, dass Nuri Şahin aus Madrid zurück nach Dortmund in die alte Heimat kommt.

Im Radio hörte ich wie er vom seinen alten BVB schwärmte und von der alten Heimat sprach. Denn in Dortmund ist er zuhause, und die Dortmunder freuen sich schon richtig ihn wieder bei sich zu haben. Natürlich auch weil er ein sehr guter Fußballspieler ist, aber hinter der gegenseitigen Zuneigung steckt auch sowas wie ein Gefühl des Zusammenhalts und ein modernes Heimatverständnis. Folgerichtig heißt es auch „Willkommen zuhause!“ auf der BVB-Homepage mit einem glücklich lächelnden Nuri Şahin zwischen zwei BVB-Vertretern. Insofern ist der Fußball schon seit über 100 Jahren ein sehr wichtiger traditioneller Integrationsfaktor im Ruhrgebiet.

In vielen großen Bundesligavereinen spielen inzwischen die Kinder und Enkel von Migranten recht erfolgreich mit, was wiederum Ansporn für andere Kinder und Jugendliche mit ausländischen Wurzeln ist sich über den Sport in unserer Gesellschaft hochzukämpfen. Das ist die wirklich gute Nachricht für mich.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass auch Mesut Özil bald wieder bei einem Bundesligaverein spielt.

12 Jahre…

12. Januar 2013

Gedenken an Sedat

Gedenken an Sedat

…sind vergangen seit in Hochheide der neunjährige Sedat Aydin grausam ermordet wurde und seine zerstückelte Leiche an einem Container in einem Koffer gefunden wurde.

In der ganzen Republik rief dieses Verbrechen Entsetzen und Trauer hervor. Viele Menschen waren geschockt und verlangten nach Maßnahmen. Die Politik, besonders auch die Lokalpolitik im Homberger Rathaus, hat sich schwer getan mit diesem Thema. Dankenswerterweise haben die Homberger Linken zusammen mit engagierten Hochheider Bürgern gestern abend in Hochheide an der Stelle an der Sedats Leichnam gefunden wurde eine kleine Gedenkveranstaltung durchgeführt. Als bekennender Parteiloser danke ich der Homberger Linken dafür, dass sie an diesem Thema hartnäckig drangeblieben ist und verhindert hat, dass Sedat Aydin in Vergessenheit gerät.

Meine Frau und mein Sohn nahmen an der Veranstaltung teil, ich selbst musste zur Arbeit sonst hätte ich auch gerne teilgenommen. Meine Frau sagte mir später am Telefon, dass außer der Linken und einigen Bürgern keine anderen Vertreter von Parteien zu sehen waren noch irgendwelche Offiziellen von Bezirk oder Stadt. Wenn das stimmt finde ich es erbärmlich wie wenig Taktgefühl und wieviel Ignoranz insbesondere im Bezirksamt vorhanden sind. Eine Hildegard Fischer hätte als Bezirksbürgermeisterin sicher mehr Fingerspitzengefühl gezeigt als ihr derzeitiger Nachfolger von der SPD, Paschmann, dessen Partei über viele Jahre alles tat um ein Gedenken an Sedat Aydin zu verhindern.

Dabei ist das Gedenken an Sedat Aydin und sein grausames Schicksal nicht bloßer Selbstzweck sondern auch eine Mahnung an uns alle für die Sicherheit und das Wohl der Kinder in unserer Gesellschaft zu sorgen. Das Bewußtsein, dass wir Verantwortung für unsere Kinder tragen wird duch solche Gedenken gefördert.

Ich und meine Frau haben gestern die Gelegenheit jedenfalls genutzt um unseren Sohn behutsam zu erklären was schlimmes passieren kann wenn man sich von fremden Leuten mit Geschenken irgendwohin locken lässt und dass man auch als Kind misstrauisch wie vorsichtig sein sollte wenn Erwachsene, die man nicht kennt Freunde sein wollen.

Zur Erinnerung der Artikel zur Enthüllung der Gedenktafel:

Danke Roland!

Licht und Schatten

Was bringt die Zukunft

Stürzt Hochheide völlig ab, oder ist die Lage besser als die Stimmung?

Am Wochenende war ich noch in Hochheide einkaufen und hatte nicht den Eindruck, dass es zu dramatischen Verschlechterungen im Stadtteil gekommen sei. Es sieht zwar wie schon seit langem nicht gerade glamourös aus aber man kann noch in die Läden gehen und die Warteschlangen vor den Kassen bei Kaufland sind noch genau so lang wie letztes Jahr.

Aber offensichtlich gibt es ein paar Leute im Stadtteil, die bei bestimmten Gelegenheiten auch schon mal austicken und mit einer Knarre durch die Gegend ballern wenn sie sich bedroht fühlen, und es gehört seit einigen Jahren wohl auch leider zum ortsüblichen Sylvesterbrauch Schaufensterscheiben zum Jahreswechsel einzuschlagen. Ein Brauch, der jetzt laut Medienberichten dazu führt, dass Geschäftsleute in Hochheide sich andere Orte suchen.

Glasbruch in Hochheide

Da war mal ein Schaufenster

Glasbruch in Hochheide

Glasbruch in Hochheide

Wenn also in wenigen Jahren nicht nur Wettbüros, Teestuben, illegale Glücksspieltreffs und leere Ladenlokale die örtliche Szenerie total beherrschen sollen muss jetzt möglichst schnell gehandelt werden um die paar Kriminellen im Stadtteil daran zu hindern weiter Schaden anzurichten. Wenn Menschen Angst haben auf die Straße zu gehen und Ladeninhaber aus dem Stadtteil fliehen wird es weiter bergab gehen. Ich will das nicht hinnehmen und hoffe, dass ich da nicht alleine stehe.

Glasbruch in Hochheide

Glasbruch in Hochheide

Neben sozialen Maßnahmen bin ich daher auch dafür an bestimmten Stellen in der Hochheider Ladenstadt und auf den Kreuzungen Moerser Straße/Ottostraße und Moerser Straße/Kirchstraße sowie an weiteren Punkten auch eine Kameraüberwachung zu installieren um Straftäter abzuschrecken und Straftaten besser aufzuklären. Natürlich ist einiges zu tun um das zu bewerkstelligen. Ich werde versuchen mit anderen politisch Handelnden aus der Bürgerschaft und Parteien gemeinsam aktiv zu werden. Mal sehen ob sich Mitstreiter in Hochheide finden lassen.

Die GEZ schlägt nun seit Jahresanfang in allen Häusern zu, der Inkassobetrieb für das von den großen Parteien kontrollierte Staatsfernsehen kennt selbst bei Sehbehinderten kein Erbarmen und kassiert alle ab um den Apparat der öffentlich-rechtlichen Sender mit seinen vielen Parteifunktionären und Verbandsvertretern zu finanzieren

Früher war ich ein Fan der politischen Magazine im Ersten und in den dritten Programmen, heute spielen sie kaum noch eine Rolle und die ständigen Volksmusikshows, Unterhaltungsabende wie die brav-biedernen Fernsehfilme mit Uschi Glas samt bekannter Schauspielkollegen möchte ich mir auch nicht antun. Warum also soll ich zwangsmäßig dafür zahlen? Was haben die ständigen Wiederholungen und Arztserien mit dem vielbeschworenen öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag zu tun? Wozu sollen die Programmverantwortlichen auch heute noch ein attraktives Programm im Ersten und den dritten Programmen anbieten wenn das Geld automatisch aus den Taschen der Bürger in ihre Kassen fließt?

Die „öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“ ARD und ZDF sind bekanntermaßen in ihren Strukturen von Parteifunktionären durchsetzt und alles andere als „unabhängig“. Selbst die Politmagazine und die Tagesschau sind heute unter parteipolitischer Kontrolle, und für Parteipropaganda, egal welcher Coleur, will ich nicht zahlen! Deswegen unterstütze ich eine Petition an den Bundestag die Zwangsgebühren für die staatlichen Sender WDR, NDR und Konsorten abzuschaffen und den Bürger entscheiden zu lassen was er sehen, hören und finanzieren will. Das Angebot an Medieninhalten ist heute groß genug, auch dank Internet und vielen unabhängigen Medienschaffenden. Das Modell des heutigen Staatsfunks stammt aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts als Medienangebote noch rar waren und die Menschen sich von der Obrigkeit in ihrer Wahrnehmung lenken ließen. Das sollte doch eigentlich schon längst überwunden sein. Heute gibt es eine große Auswahl an Sendern, Zeitungen und Onlineangeboten, da ist das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem mit seinen Zwangsgebühren eigentlich nicht mehr notwendig. Jedenfalls nicht so wie es heute aussieht! Auch wenn ein WDR-Chefredakteur sich vor kurzem nicht zu blöde war von einer „Demokratie-Abgabe“ und „gesellschaftlicher Solidarität“ zu schwadronieren um den Staatsfunk zu rechtfertigen.

Der GEZ-Kritiker Rene Ketterer Kleinsteuber hat dazu sehr zutreffend formuliert:

„Solidarität ist das Schlagwort – ein schönes Wort. Aber was bedeutet Solidarität in diesem Kontext? Solidarisch mit wem? Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Jahr 2013 wirklich wichtig für das Zusammenleben? Und wenn ja, so wichtig, dass man sich gleich 23 Fernseh- und 77 Radioprogramme für fast 8 Milliarden EUR im Jahr leisten muss? Hier bedeutet der Begriff der Solidarität etwas anderes: Frau WDR-Intendantin Monika Piel bekommt inkl. Aufwendungen für ihren Dienstwagen ein Grundgehalt von 330.000 EUR im Jahr, weitaus mehr als unsere Bundeskanzlerin und das aus Zwangsbeiträgen. Und wer zahlt diese Beiträge? Z. B. die allein erziehende Frisörin, die 200 Stunden im Monat auf den Füßen steht, um gerade einmal 700 EUR für ihren Unterhalt nach Hause zu bringen. Sie muss gleich 18 EUR Rundfunkbeitrag bezahlen, was 2,5% ihres Einkommens ausmacht (bei Frau Piel entspricht das 0,00045% ihres Gehalts!). Ist das die vielzitierte Solidarität?“

Die Petition ist unter https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen nachzulesen und bis 02.04.2013 zu unterzeichnen. Bis jetzt haben schon über 15.000 Bürger die Petition unterzeichnet, es werden sicher noch mehr. Die Diskussion um das Recht der Bürger selbst zu entscheiden ob sie das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem weiter gezwungermaßen finanzieren sollen oder nicht eine freiwillige Abgabe eher der heutigen Situation gerecht wird hat gerade erst richtig angefangen.

Weitere interessante Links zur Diskussion um die GEZ und das öffentlich-rechtliche Rundfunkszwangssystem:

http://online-boykott.de/de/
http://www.rundfunkgebuehrenzahler.de/
https://www.facebook.com/groups/GEZGIER2013/
http://www.gez-boykott.de//Forum/index.php
http://www.gez-abschaffen.de/
http://www.pc-gebuehr.de/
http://www.gez-abschaffen.de/Gefaengnis.htm#ZweiterFall
http://wir-alle-gegen-gez.de/
http://www.gez.de/

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