SPD-Relikte in Hochheide

Dass Hochheide viele Probleme hat ist seit etlichen Jahren eine Binsenweisheit, die nicht mal mehr die SPD-Apparatschiks aus dem Homberger Rathaus leugnen können.

Nun gab es gestern offensichtlich eine öffentliche Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister und seinen Genossen Paschmann und Scherhag. Nach Informationen von Teilnehmern wurden dort Informationen sowie Versprechungen an die anwesenden Bürger gegeben. Das ist ja auch nicht weiter tragisch und wäre sogar zu begrüßen wenn nicht offenbar die Herren Link, Scherhag und Paschmann nicht ihre öffentlichen Ämter dazu benutzen würde parteipolitisch motivierte Selektion bei ihrem Publikum zu betreiben. Denn weder mir noch einen anderem Nicht-SPD-Mandatsträger wurde darüber informiert, geschweige denn eingeladen. Wenn es stimmt, dass es sich um eine offizielle städtische Veranstaltung gehandelt hat wäre es ein Skandal wie Amtsträger ihre Funktionen mißbrauchen um ihrer Partei Vorteile zu verschaffen.

Angeblich wurden neue Streetworkerstellen versprochen, die aber schon längst beschlossene Sache sind, ebenso wurde bekannt, dass das leere Hochhaus von Fromberger an der Friedrich-Ebet-Straße in Hochheide verkauft wurde und sich für die leere Marktschule in Hochheide kein Investor findet. Wichtige Informationen, die für alle engagierten Bürger und Mandatsträger wichtig sind. Aber um wieder die alte Machtarroganz ausleben zu können sind die SPD-Amtsträger im Rathaus nicht bereit trotz großer Aufgaben im Bezirk mit allen Beteiligten über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Die Vergangenheit ist wieder zurückgekehrt.

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