Hochheide in 2013 — Die alte SPD-Machtarroganz

18. Januar 2013

SPD-Relikte in Hochheide

Dass Hochheide viele Probleme hat ist seit etlichen Jahren eine Binsenweisheit, die nicht mal mehr die SPD-Apparatschiks aus dem Homberger Rathaus leugnen können.

Nun gab es gestern offensichtlich eine öffentliche Bürgerversammlung mit dem Oberbürgermeister und seinen Genossen Paschmann und Scherhag. Nach Informationen von Teilnehmern wurden dort Informationen sowie Versprechungen an die anwesenden Bürger gegeben. Das ist ja auch nicht weiter tragisch und wäre sogar zu begrüßen wenn nicht offenbar die Herren Link, Scherhag und Paschmann nicht ihre öffentlichen Ämter dazu benutzen würde parteipolitisch motivierte Selektion bei ihrem Publikum zu betreiben. Denn weder mir noch einen anderem Nicht-SPD-Mandatsträger wurde darüber informiert, geschweige denn eingeladen. Wenn es stimmt, dass es sich um eine offizielle städtische Veranstaltung gehandelt hat wäre es ein Skandal wie Amtsträger ihre Funktionen mißbrauchen um ihrer Partei Vorteile zu verschaffen.

Angeblich wurden neue Streetworkerstellen versprochen, die aber schon längst beschlossene Sache sind, ebenso wurde bekannt, dass das leere Hochhaus von Fromberger an der Friedrich-Ebet-Straße in Hochheide verkauft wurde und sich für die leere Marktschule in Hochheide kein Investor findet. Wichtige Informationen, die für alle engagierten Bürger und Mandatsträger wichtig sind. Aber um wieder die alte Machtarroganz ausleben zu können sind die SPD-Amtsträger im Rathaus nicht bereit trotz großer Aufgaben im Bezirk mit allen Beteiligten über Parteigrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Die Vergangenheit ist wieder zurückgekehrt.

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5 Antworten to “Hochheide in 2013 — Die alte SPD-Machtarroganz”

  1. synsas Says:

    Nun ja, Herr Grün, was soll man dazu noch sagen?!

    Beim Brainstorming kommen mir dazu direkt Begriffe wie Vorteilsnahme, Ausgrenzung, Link(isch), verlogen, selbstherrlich, rückgratlos und heuchlerisch in den Sinn.

    Ich bin selbst SPD-Mitglied, noch aus alter Ruhrpotttradition heraus- aber ganz ehrlich: So langsam weiß ich rein gar nicht mehr, was mich an diesen „Genossen“ noch hält; wahrscheinlich nur ein melancholischer Rückblick an längst vergangene, bessere Zeiten.
    Bis dato konnte ich mich nicht dazu aufraffen, dort auszutreten- wobei hiesiges Blog bei mir nun das Fass zum Überlaufen gebracht hat: Kommenden Montag werde ich mein Parteibuch dann endgültig abgeben.

    Meine Intention bei Eintritt in die SPD war ursprünglich gewesen, etwas zu verändern, zu bewegen, zu verbessern: Wenn ich dann jedoch diese Wendehälse sehe, welche sich bar jeder Verantwortung auch noch selbst feiern, dann ist das für mich schon Dschungelcamp-Niveau.

    Wenn ich nun so etwas lese, dass da lediglich Parteigenossen eingeladen waren, dann heißt das doch im Umkehrschluss, dass die keine anderen (Meinungen) dort vor Ort haben wollten, daraus folgere ich, dass man dort Angst vor der Wahrheit und Wirklichkeit hat und sich stattdessen lieber realitätsverlustig – selbst beweihräuchert.
    Ganz ehrlich, wer braucht solche Leute in der Politik, die ja nicht einmal Ihres eigenen Parteidogams gerecht werden: Nämlich BÜRGERNÄHE?

    Kein Mensch!

    Da kommt man sich ganz schön verraten und verkauft vor.

    Ich meine: Homberg- und ganz besonders Hochheide- braucht Menschen an der Spitze, die anpacken und das, was sie sagen auch versuchen- wenigstens v.e.r.s.u.c.h.e.n.!- um- oder besser noch durchzusetzen.
    Menschen, die noch mit Ihrem Herzen an unserem Hochheide hängen, die wollen, dass es besser wird, die mitgestalten wollen, die das Herz noch auf der Zunge und es ihnen nicht in die Hose gerutscht ist.

    Denn damit es besser besser wird, muss es zu allererst a.n.d.e.r.s. werden.

    Wir sprechen ja neuerdings immer wieder von bildungsfernen Schichten- damit man Worte wie arm, asozial und dumm nicht mehr in den Mund nehmen muss.
    Was unsere kommunale Politik anbelangt, da sehe ich ein stark durchwachsenes Geflecht von b.ü.r.g.e.r.f.e.r.n.e.n. Schichten- wobei o.g. „Prädikate“ hier oftmals bei vielen Volksvertretern zur Anwendung gebraucht werden könn(t)en.

    Es ist- wie leider so oft- doch sehr viel an der alten Binsenweisheit dran, die schon unsere Grosseltern verwandten: Wenn die (Parteien) erst mal an der Macht sind, dann sind sie doch eh alle gleich und wir denen so was von egal.

    Mit Grüssen aus dem „Exil“
    synsas

  2. ulrics Says:

    An wen wurde das Frombergerhaus denn verkauft?

    • rai30 Says:

      Das weiß ich leider auch nicht da ich ja nicht zur „Bürger“versammlung der SPD-Amtsträger eingeladen war. Gewisse Informationen werden eben nur unter Genossen weitergegeben. 😦

      • synsas Says:

        Da könnte ich mich ja denn doch glatt als „Schläfer“ der DAL bei meinen (Noch)Genossen einschmuggeln, wenn ich mal wieder in Duisburg bin, damit Ihr mehr Infos bekommt. *Scherz*

      • rai30 Says:

        Gegen hellwache Infos habe ich nichts einzuwenden.


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