Rot-ROT-Grün in Duisburg: keine Ideen außer Hindenburg

22. Januar 2013

Rot-ROT-Grün macht Duisburg kaputt!

Rot-ROT-Grün macht Duisburg kaputt!

Die Vergangenheit ist in Duisburg übermächtig: außer hirnrissigen Hindenburg-Anträgen und Postenvergaben nach altem Stil haben die falschen Moralapostel von SPD/Linke und Grüne nichts zu bieten!

Die Stadt hat trotz aller Beschönigungen der neuen SPD-Stadtspitze immer noch gewaltige Haushaltsprobleme, aber die linken Weltverbesserer haben nicht eine einzige Sparidee zu bieten. Stattdessen wurden gestern im Rat der Stadt Duisburg festgestellt, dass der tote Hindenburg gar kein Ehrenbürger der Stadt mehr ist weil er eben schon lange gestorben ist und damit auch die Ehrenbürgerschaft. Das mussten die historischen Moralapostel von SPD/Linke und Grünen natürlich per Antrag bekräftigen, die Stadt hat ja auch keine anderen Probleme. Demnächst werde ich auch per Antrag festellen lassen, dass Wolken am Himmel sind und der Rhein durch das Stadtgebiet fließt.

Zum Haushalt hat die Verwaltung übrigens auch keinen einzigen Sparvorschlag gemacht um die Millionen einzusparen, die an Mehrkosten auf die Stadt zugekommen sind. Wenn ich daran denke wie die SPD früher bei Adolf Sauerland ständig gemoppert hat weil sie meinte die Verwaltung müsste bessere Sparvorschläge vorlegen während sie jetzt mit einem SPD-Oberbürgermeister Link gar nichts vorschlägt wird klar wie verlogen und heuchlerisch die Duisburger SPD mit ihren linken Verbündeten ist.

Als Stadtdirektor würde übrigens der dienstälteste Dezernent im Rathaus, nämlich Reinhold Spaniel bestimmt. Der Mann war schon unter Krings in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts Sozialdezernent, das nennt sich in Duisburg „Neuanfang“. 😦

Und bei der Gedenkstätte für die Loveparade-Opfer auf dem Krieger-Gelände wurden die Bürger mit einem billigen wie nichtssagendem Pseudo-Antrag abgespeist indem die Hoffnung auf weitere Gespräche formuliert wurde, wohlwissend dass die Baupläne von Krieger längst entscheidungsreif sind und der Unternehmer sogar einen Rechtsanspruch auf die Genehmigung hat. Da versucht ein Oberbürgermeister mit seinen Genossen im Rat der Stadt die Bürger für blöd zu verkaufen. Politik ist eben auch ein Showgeschäft. Wie lange lassen sich die Bürger das wohl noch bieten???

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2 Antworten to “Rot-ROT-Grün in Duisburg: keine Ideen außer Hindenburg”

  1. synsas Says:

    Als ich den Artikel zu Hindenburg und Ehrenbürgerschaft in der WAZ gelesen habe- die lese ich leider wirklich immer noch *peinlich*- da sind mir auch gleich mehrere Gedanken durch den Kopf geschossen. Keine guten.

    Da frage ich mich doch ganz ehrlich aus welchem Fundus diese rot-rot-grünen Blitzbirnen so etwas ausgegraben haben?!
    Zumal: Das muss schon eine ganz besondere Denker-Elite sein, die nach 68(!) Jahren den Zugang zu dem „geheimen Wissen“ gefunden hat, dass der (tote) Hindenburg ja irgendwas (was auch immer, dass wissen die meisten von denen wohl selbst nicht) mit dem dritten Reich zu gehabt hatte.
    Chapeau, rot-rot-grün!

    Das ist wirklich essentiell für die Stadt Duisburg.

    Mich wundert nur- nee, das stimmt eigentlich nicht, denn es wundert mich überhaupt nicht- dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, bspw August Thyssen die Ehrenbürgerschaft zu entziehen-obwohl der ja auch tot ist und der einzige Ehrenbürger, den wir noch haben Alt-OB Krings ist.
    Ähhhh, scheixxe, geht ja nicht: Die Thyssens leben ja noch und haben Kohle und da hängen Arbeitsplätze dran.

    Einfach mal auf Wiki schauen.

    Oder warum gibt es bspw eine Kruppstrasse?

    Ich zitiere mal aus Wiki:

    „Beziehungen zum Nationalsozialismus [Bearbeiten]
    Alfried Krupp von Bohlen und Halbach war bereits seit 1931 förderndes Mitglied der SS. Er war Mitglied des Nationalsozialistischen Fliegerkorps, in dem er zuletzt den Rang eines Standartenführers innehatte. Ab 1938 war er Mitglied in der NSDAP. 1937 wurde Alfried Krupp von Bohlen und Halbach – ebenso wie sein Vater – zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. Zudem war er Stellvertreter seines Vaters in dessen Funktion als Kuratoriumsvorsitzender der Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft. Er war Mitglied des Rüstungsrats beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion. Nach Kriegsbeginn war er für die Demontage von Betrieben in den besetzten Gebieten und deren Wiederaufbau im Deutschen Reich verantwortlich. Alfried wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz II. und I. Klasse ausgezeichnet.“

    Und hier:

    „Inhaftierung und Nürnberger Kriegsverbrecherprozess [Bearbeiten]
    Am 11. April 1945 wurde Krupp von Bohlen und Halbach von amerikanischen Truppen in der Villa Hügel unter Arrest gestellt und sein gesamtes Vermögen beschlagnahmt. Nachdem die Alliierten zunächst beabsichtigt hatten, seinen Vater im Rahmen des ersten Nürnberger Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher anzuklagen, was jedoch wegen dessen Gesundheitszustand unterblieb, klagten die Amerikaner Krupp von Bohlen und Halbach zusammen mit elf leitenden Mitarbeitern der Firma Krupp 1947 in einem gesonderten Verfahren (Fall X: Krupp-Prozess) an.

    Alfred Krupp während des Prozesses
    1948 wurde er wegen Sklavenarbeit (Einsatz von Zwangsarbeitern) und Plünderung von Wirtschaftsgütern im besetzten Ausland zu zwölf Jahren Haft und Einziehung seines gesamten Vermögens verurteilt. In der Anklageschrift wurde ihm auch die Planung eines Angriffskrieges und die damit verbundene Verschwörung vorgeworfen. Von dieser Schuld wurde er jedoch freigesprochen, da in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg sein Vater, und nicht er, die Geschicke der Firma leitete.“

    Das sind echte Verbrecher gewesen- aber diese Namen werden beibehalten.

    Na ja, warum schwierig, wenn´s auch einfach geht: Da nehmen wir uns doch lieber den ollen Hindenburg und zeigen der ganzen Welt (Wunschdenken), was wir doch für tolle Gutmenschen sind.

    Das ist eine ganz perfide Heuchlerei, was uns da aufgetischt wird.

    In diesem Tenor mischt dann natürlich auch noch die WAZ ganz gewaltig mit und proklamiert diesen Schwachsinn, als hätte rot-rot-grün hier den Stein der Weisen gefunden.

    Ich frage mich gerade, wie so etwas funktionieren kann, wie lange der Wähler diese Kakophonie an geistigem Müll noch erdulden wird?!

    Wenn ich mal mit meiner Lebensgefährtin Streit haben sollte, dann werde ich ihr bspw einfach sagen:

    “ Schatz, wir können zwar die die Rate fürs Haus nicht sofort bezahlen, aber dafür habe ich heute Staub gesaugt.“

    Mal gucken, ob dann alles wieder gut ist…

    In diesem Sinne

    synsas

    • rai30 Says:

      Zum Thema „Hindenburg“ gibt es noch ein kleines interessantes Detail:
      bei der Reichspräsidentenwahl 1932 wurde Hindenburg auch von der SPD unterstützt.


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