Eine Fahne vor dem Duisburger Rathaus

Eine Fahne vor dem Duisburger Rathaus

Heute war wieder mal eine Sitzung des Integrationsrates der Stadt Duisburg, eine wiedereinmal nicht ganz erfreuliche Veranstaltung…

…das Konzept für das neue kommunale Integrationszentrum wurde mit großer Mehrheit beschlossen, aber die SPD, Grünen und Linken wie ihre Verbündeten haben heute wieder alles getan um einen besseren muttersprachlichen Unterricht in Duisburg zu verhindern. Die Muttersprachen der Migranten sollen offensichtlich zurückgedrängt werden. Auch wurde versucht ein Beschluss der letzten Sondersitzung des Integrationsrates zum kommunalen Integrationszentrum zu hintertreiben der die Ablehnung von Rassismus und Islamfeindlichkeit im Konzept des Integrationszentrums besiegeln sollte. Wieso nur versuchte die SPD zu verhindern, dass Rassismus und Islamfeindlichkeit eindeutig und unmissverständlich abgelehnt werden?

Überhaupt zeigt sich die SPD überhaupt nicht migrantenfreundlich wenn es ums reale Leben jenseits der schönen Sonntags- und Wahlkampfreden geht denn bei den neuen Auszubildenden im letzten Jahr wurden von 385 Bewerbern mit Migrationshintergrund nur 6 (in Worten: sechs) auch tatsächlich eingestellt. Kein einziger im gehobenen Dienst übrigens, trotz bestandenen Tests. Die Tests wollte man uns auch nicht vorlegen weil sie irgendwie total geheim sind obwohl schon einige hundert Leute diese Tests als Bewerber kennengelernt haben. Eine total unsinnig wirkende Geheimniskrämerei, die scheinbar verhindern soll, dass die Politik die Testergebnisse auch wirksam kontrollieren kann.

Immerhin haben bei diesem Thema auch die Grünen und Linken kritische Anmerkungen gemacht, aber einen Beschluss die Tests der Politik gegenüber offenzulegen wollten sie dann doch nicht treffen. Die politischen Vertreter sollen also weiterhin die Version des Personalamtes ungeprüft glauben, dass die Bewerber mit Migrationshintergrund zu über 90 % zu dumm für die Verwaltung unserer Stadt sind. Seltsamerweise können die gleichen Bewerber aber in anderen Firmen einen Job finden.

Ich bin seit heute soweit der Verwaltung dieser Stadt nicht mehr über den Weg zu trauen. Wenn man als Ratsherr der Stadt nicht mal die Prüfbogen für die Bewerber um einen städtischen Ausbildungsplatz kontrollieren darf muss ich wohl davon ausgehen, dass die Bürokraten dieser Stadt machen können was sie wollen indem sie sich mit fadenscheinigen Argumenten jeder effektiven Kontrolle entziehen.

Beim Thema Armutszuwanderung aus Südosteuropa kamen außer schönen Worten auch keine wirklichen Lösungswege heraus. Die 18,7 Millionen EURO die die Stadt mindestens benötigen wird um die Kosten für die Maßnahmen der rumänischen und bulgarischen Armutsflüchtlinge sowie deren Kinder abdecken zu können sind bis heute nicht in Sicht trotz einer langen Rede von Bürgermeister Kocalar, der glaubt, dass der Deutsche Städtetag für Gelder aus Brüssel und Berlin sorgen wird. Nicht wenige Mitglieder des Integrationsrates schüttelten ungläubig ihre Köpfe angesichts dieser Naivität.

Um eins nicht zu vergessen: es gelang den Antrag auf Durchführung einer Gedenkveranstaltung anlässlich des rassistischen Brandanschlags von Solingen vor 20 Jahren einstimmig zu beschließen. Wenigstens darin bestand Einigkeit.

Zukunft

Für ein Miteinander und eine gemeinsame Zukunft

Heute gab es in Rheinhausen auf dem Hochemmericher Markt ein schönes wie erfolgreiches internationales Kinderfest mit tausenden Besuchern.

Besucher auf dem Hochemmericher Markt

Beliebtes Kinderfest

Am Vormittag sah es noch nicht danach aus: mit Verspätung konnte das Fest mit wenigen dutzend Besuchern um 11 Uhr losgehen. Die Hüpfburgen konnten zur großen Enttäuschung der wartenden Kinder nicht pünktlich in Betrieb gehen und auch der Aufbau der anderen Stände verzögerte sich etwas. Aber ab 12 Uhr waren alle Probleme gelöst und der Hochemmericher Marktplatz füllte sich erst mit Kindern und deren Eltern und dann auch mit zahlreichen anderen Besuchern, die der Bühnenmusik lauschten sowie die kulinarischen Angebote nutzten.

Adana

Adana Kebab vom Grill mit ordentlich viel Rauch

Folkloregruppe

Folkloregruppe

Die Veranstalter, drei große Moscheevereine (Türk Kültür Ocagi, DiTiB und IGMG) mit ihren aktiven Mitgliedern haben heute ein ordentliches Programm geboten; ganz im Sinne des „23 Nisan“, also des Feiertages für die Kinder und die Völkerverständigung. Die verschiedenen griechischen, spanischen und türkischen Folkloregruppen wie auch die irische Tanzgruppe begeisterten die Besucher. Die Kinder wurden zum großen Fotoshooting mit deutschen, türkischen und europäischen Fähnchen vor die Bühne gerufen während die Erwachsenen neben den Pressevertretern zahlreiche Fotos machten. Die Stimmung auf dem Hochemmericher Markt war einfach großartig. Das beeindruckte den türkischen Generalkonsul so sehr, dass er dieses Fest von allen Festen die er bis jetzt besuchte als das beste Kinderfest lobte.

Leider ließ sich von der Stadtspitze trotz Einladung niemand blicken. Weder der Oberbürgermeister, der laut einem der Moscheevorsitzenden mündlich zugesagt hatte, noch einer seiner drei Stellvertreter (Bürgermeister) kamen zum Fest. Die Moscheegemeinden haben das aufmerksam registriert und werden das auch nicht so schnell vergessen.

Aber auch ohne Bürgermeister war das ein erfolgreiches Fest, ab 14 Uhr wurde der Marktplatz dermaßen voll, dass es schwerfiel sich seinen Weg durch das Gedränge zu bahnen. Die Sitzbänke waren schon lange besetzt. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, nur die immer länger werdenden Warteschlangen vor den Imbißständen mit Döner, Adana Kebab etc. trübten bei manchem die Stimmung. Dafür entschädigte das Musikprogramm und die Spielereien für die Kinder aber umso mehr. Überhaupt die Kinder, sie konnten sich so richtig ausleben. Es war schön zu sehen wie sie ihren Feiertag auslebten.

Wie mir ein Moscheevorsitzender verriet soll das „23 Nisan“-Fest auch im nächsten Jahr wieder stattfinden; dann aber sorgfältiger vorbereitet und mit Kirchengemeinden wie anderen örtlichen Vereinen zusammen.

Miteinander

Miteinander ist mehr möglich!

Heute gibt es in Rheinhausen auf dem Hochemmericher Markt ein großes internationales Kinderfest, ausgerichtet von 3 bedeutenden Moscheevereien

Gefeiert wird zwar ein türkischer Feiertag zu Ehren der Kinder, allerdings ist es ein Feiertag der ausdrücklich zur Völkerverständigung und Frieden aufruft. In diesem Sinne soll es heute ein internationales Bühnenprogramm mit türkischen, griechischen, spanischen und irischen Musik- und Folkloregruppen geben sowie natürlich viele Attraktionen für die Kinder. Einer der Organisatoren erzählte mir was von drei Hüpfburgen und Clowns. Für die Eltern soll angeblich auch gesorgt sein, und alles zu familienfreundlichen Preisen.

Ab 10 soll es losgehen, der Oberbürgermeister und der türkische Generalkonsul sind zur Eröffnung eingeladen. Bis zum Abend soll fröhlich gefeiert werden; da kann man nur hoffen, dass das Wetter auch mitspielt. Im nächsten Jahr ist geplant auch die Kirchengemeinden und andere Vereine zum „23 Nisan“-Kinderfest mit ins Boot zu holen. Damit beim Feiertag für die Kinder wirklich alle mitmachen und die Kinder dieser Stadt besser als die Erwachsenen lernen wie gutes gleichberechtigtes und freundschaftliches Zusammenleben funktioniert.

Mehr Steuern

Mehr Steuern zahlen in Duisburg

In den letzten Tagen haben viele Mieter und Hausbesitzer die Nebenkostenrechnungen erhalten. Wasser, Müll und Grundsteuer sind in unserer Stadt nicht billig, und seit den letzten zwei rot-rot-grünen Grundsteuererhöhungen müssen jetzt alle Bürger in dieser Stadt mehr Geld für die linke Misswirtschaft im Duisburger Rathaus zahlen.

Auf meiner letzten Nebenkostenabrechnung stehen jetzt über 5 Euro mehr an Grundsteuer, jeden Monat! Also 60 Euro im Jahr extra für die Genossenversorgung im Duisburger Rathaus. Diese Woche traf ich einen guten Bekannten, der sich bei mir darüber beschwerte, dass er jetzt jeden Monat 8 Euro mehr an Grundsteuern auf seiner Miete draufzahlen muss, was 96 Euro im Jahr sind.

So ist das eben wenn man in Duisburg den linken Bürgerbetrügern von SPD/Linke und Grünen vertraut, die ja allen Bürgern versprachen es würde in unserer Stadt einen „Neuanfang“ geben und es bräuchte keine Einsparungen oder Kürzungen im städtischen Haushalt geben ohne irgendwelche Steuern dafür anzuheben. Parteibuchwirtschaft mit neuen teueren Chefposten im Rathaus und den städtischen Gesellschaften müssen eben bezahlt werden. Bei zu hohen Müllgebühren und Grundsteuern können die linken Apparatschiks am einfachsten die Bürger abkassieren, wer kontrolliert schon die Nebenkostenabrechnung? Die Bürger sollten es mal langsam tun, wahrscheinlich kommt bald die nächste Steuererhöhung, denn die städtischen Ausgaben sind auch aufgrund der Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien völlig außer Kontrolle geraten.

Arbeitsplatz

Arbeit ohne Arbeit

Geschichte wiederholt sich manchmal, meine Geschichte von schlecht bezahlten und unsicheren Arbeitsplätzen leider auch immer wieder.

Mein Arbeitgeber hat mir bis heute keinen Dienstplan für April zugeschickt, und wir sind immerhin schon im April. Das bedeutet wieder ohne Bezahlung zuhause rumzuhocken. Es gibt zur Zeit angeblich keine Aufträge, vielleicht haben aber auch die Kollegen Recht, die sagen, dass ich jetzt von der Firma dafür bestraft werde, dass ich einen Einsatzleiter in Düsseldorf wegen Körperverletzung angezeigt und den Niederlassungsleiter nach einer Arbeitnehmervertretung gefragt habe. Sowas mag die Firmenleitung natürlich überhaupt nicht.

Wie dem auch sei, ich werde jetzt schon wieder mit sehr wenig Geld mich und meine Familie über Wasser halten müssen. Irgendwie bekomme ich Lust meinen Chef mit einem Baseballschläger in seinem Büro zu besuchen, allerdings nicht um Baseball zu spielen. Auf jeden Fall suche ich mir jetzt einen neuen Arbeitsplatz, was mich nur so sehr ärgert ist der Umstand, dass eine Firma ihre Arbeitnehmer ganz legal einfach ohne Lohn unter Vertrag halten kann und mit haltlosen Versprechungen vertröstet. Nach über drei Jahren Arbeit zu allen Tages- wie Nachtzeiten auf unsicheren Baustellen, Schrottplätzen, Logistikzentren und in Bürogebäuden zeigt die Firma so gut wie keine Wertschätzung für meine Arbeitsleistung. Andere Kollegen haben aber auch das selbe Problem, es betrifft also nicht nur mich. Dass die Menschen sich und ihre Familien nicht versorgen und sich nicht arbeitslos melden können obwohl sie faktisch keine Arbeit haben interessiert die Chefs nicht. Vielleicht muss jemand mal sehr lautstark und energisch im Firmensitz an die sogenannte Fürsorgepflicht des Arbeitgebers erinnern.

Was kann man in so einer existenziellen Situation sonst noch tun? Ist es rechtlich erlaubt einen Arbeitnehmer über längere Zeit ohne Lohn im Arbeitsverhältnis „festzuhalten“ obwohl keine Arbeit und damit auch kein Arbeitslohn vorhanden ist? Diese Frage werde ich rechtlich prüfen lassen. Auf keinen Fall werde ich tatenlos zusehen wie ich ohne Arbeitslohn in die Armut schlittere, eher werde ich meinen Chef das Leben zur Hölle machen.

Und jetzt gucke ich erstmal in den Stellenmarkt.

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