Demo

Demo auf dem Hochemmericher Markt

Gerade las ich online wie schreibende WAZ/SPD-Funktionäre mit Namen Kühn versuchen den Bürgerprotest gegen die Zustände im sogenannten „Problemhochhaus“ in den Peschen in Rheinhausen in eine rechtsradikale Ecke zu rücken und gleichzeitig klein zu schreiben.

Ich selbst sah mir am Samstag die Demo auf dem Hochemmericher Markt an und es waren deutlich mehr als 400 Leute auf dem Platz. Das müsste auch der SPD-Schreiber Kühn eigentlich wissen da er zumindestens körperlich anwesend war(und den ich noch aus Juso-Tagen kenne). Aber offensichtlich betätigt sich die WAZ/NRZ wieder als inoffizielles SPD-Parteiorgan sowie Sprachrohr der Duisburger Stadtspitze, die alle Probleme im Zusammenhang mit der Armutszuwanderung aus Südosteuropa zu verniedlichen versucht. Interessanterweise werden jetzt auch wieder die Jubelmeldungen der letzten Woche wiederholt nachdem alle Zuwandererkinder schulisch versorgt seien. Als ob damit die Kritik aus der Bürgerschaft über Diebstähle und Vermüllung sowie andere asoziale Verhaltensweisen einiger Zuwanderer aus Südosteuropa obsolet geworden sei. Die Bürger, die am Samstag auf dem Hochemmericher Markt demonstrierten waren zum Teil selbst ausländischer Herkunft und einfach bitter enttäuscht, dass die städtischen Behörden ihrer Meinung nach nicht energisch genug gegen die Missstände im „Problemhaus“ in den Peschen in Bergheim vorgehen.

Aber wieso sucht die Stadtspitze nicht das Gespräch mit den Bürgern aus Bergheim anstatt ihre Schreiberlinge aus den WAZ/NRZ-Redaktionsstuben zur totalen Wahrheitsverdrehung anzustiften? Wen wundert es da wenn manche Bürger rechtspopulistischen Parteien auf dem Leim gehen weil die etablierte Politik im Duisburger Rathaus sich der Kritik aus der Bürgerschaft verweigert und nur mit medialen Jubelmeldungen auf die Probleme vor Ort reagiert?

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