Blick aus dem Fenster

Blick aus dem Fenster

„Hallelujah“ sang die rothaarige Sängerin mit einer Leidenschaft,die zu minutenlangen begeisterten Applaus im Publikum führte

Musikalischer Beitrag

Musikalischer Beitrag

Nun ist das berühmte Lied von Leonard Cohen auch wirklich beeindruckend und die Sängerin mit ihrer markanten Stimme gab auch ihr Bestes um die Leidenschaft des Songs überzeugend zu interpretieren. Nur was hat dieses Lied auf einem offiziellen staatlichen Festakt der Stadt Duisburg zum Tag der Deutschen Einheit zu suchen? „Hallelujah“ ist nun eher ein düsteres melancholisches wenn nicht sogar depressives Lied des kanadischen Songwriters Leonard Cohen. Irgendwie etwas unpassend zu einem freudigen Ereignis wie der Deutschen Einheit. Nebenbei auch noch in englischer Sprache. Englisch ist zwar Weltsprache, aber auf einem staatlichen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit hätte ich mir auch deutschsprachige Lieder gewünscht. Die Sängerin hätte die sicher auch überzeugend interpretieren können. Es wäre also nicht nötig gewesen, dass gesamte musikalische Rahmenprogramm mit englischsprachigen Liedern zu bestreiten.

Rede von Pfarrer Armin Schneider, evangelische Kirche

Rede von Pfarrer Armin Schneider, evangelische Kirche

Immerhin war die lange Predigt des evangelischen Pfarrers Armin Schneider auf deutsch. Mit vielen Verweisen auf Martin Luther und die Reformatoren erklärte der Pfarrer warum die Politik wieder mehr auf die Bürger hören sollte und wie schrecklich der Wahlerfolg der AfD für das Land sei. Dass dies an Fehlern der regierenden Politik liegen könnte kam ihm leider während seiner langen Rede nicht in den Sinn. Dafür gab er uns Einblick in seine seelsorgerische Tätigkeit. Wirklich interessant, aber wo ist da der Zusammenhang mit der Deutschen Einheit?

Der Festakt der Stadt Duisburg zum Tag der Deutschen Einheit wirkte gestern etwas fremdartig auf mich was die ihnhaltliche Gestaltung angeht. Ich halte es für wichtig den wichtigsten nationalen Feiertag Deutschlands auch gebührend zu feiern und würde mir wünschen die städtischen Planer würden für nächstes Jahr darauf achten, dass der städtische Festakt dem Anlass gerechter wird als die letzten Jahre.

 

Werbeanzeigen

Raus aus dem Euro?

22. Mai 2013

Ist es bald aus mit dem Euro?

Ist es bald aus mit dem Euro?

Als 1999 der EURO eingeführt wurde haben viele, auch ich, geglaubt, dass die Europäische Union nur mit einer eigenen Gemeinschaftswährung in der obersten Liga der Weltwirtschaft mitspielen kann um gegen Dollar und Yen bestehen zu können

D-Mark

Eine Erinnerung aus besseren Zeiten!

Heute, nur 14 Jahre später steckt der EURO in einer tiefen Krise und nicht wenige, auch ich, wünschen sich wieder die gute alte D-Mark zurück. Es klappt offensichtlich nicht Volkswirtschaften wie zum Beispiel Griechenland, Spanien und Zypern mit wirtschaftlich starken Staaten wie zum Beispiel Deutschland, die Niederlande und Luxemburg in einer Gemeinschaftswährung zusammenzuketten. Zu unterschiedlich sind die Wirtschaftsmodelle, das kann inzwischen sogar ein Laie erkennen nachdem Länder wie Griechenland und Spanien in einer gewaltigen Schuldenkrise stecken mit einer aberwitzig hohen Verschuldung, die nun die „reichen“ EU-Staaten, also auch wir zum Teil begleichen sollen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auf die Dauer gut gehen wird. Zudem werden jetzt Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal zu harten Sparmaßnahmen gezwungen, die auf breiten Widerstand der Bevölkerung treffen und schwere Folgen für das soziale Leben in den betroffenen Ländern haben. Die vielen Milliarden an Hilfszahlungen für die überschuldeten EU-Staaten kommen sowieso fast ausschließlich den Banken zu gute.

Ich lese mir gerade das Programm der „Alternative für Deutschland“ durch und finde es durchaus diskussionswürdig. Auch macht der Sprecher dieser neuen Partei, Herr Professor Lucke, einen seriösen Eindruck. Und was besonders wichtig ist: er hat in den Diskussionen diverser Medien überzeugende Argumente anzubieten. Inzwischen überlege ich mir als parteiloser, wie überzeugter Wechselwähler im September mein Kreuz in der Wahlkabine bei der „AfD“ zu machen. Aber sicher ist das noch nicht.

Auf jeden Fall ist die bisherige Politik in Berlin und Brüssel nicht mehr „alternativlos“.

%d Bloggern gefällt das: