A42-Rheinbrücke Duisburg-Baerl

Die A42-Rheinbrücke bei Duisburg-Baerl

Droht das nächste Verkehrschaos in Duisburg falls die Autobahnbrücke der A42 in Duisburg-Baerl auch teilweise gesperrt wird?

Gestern hörte ich im Homberger Rathaus die Meldung, dass auch die Brücke der A42 in Duisburg-Baerl schon durch den LKW-Verkehr so in Mitleidenschaft gezogen wurde, dass auch hier bald teilweise Sperrungen drohen sollen.
Nun ist die Autobahnbrücke der A42 eigentlich noch gar nicht so alt und seit der Sperrung der A40-Brücke zwischen Essenberg und Neuenkamp zudem auch noch eine wichtige Ausweichstrecke für den Schwerlastverkehr geworden.

Die SPD im Bezirk Meiderich/Beeck hat diese Meldung, oder ist es nur ein Gerücht, gestern in eine Anfrage gesetzt und der Fraktionsvorsitzende der CDU im Homberger Rathaus hat gestern in der Sitzung der BV Homberg/Ruhrort/Baerl ebenfalls darauf hingewiesen und den Bezirksamtsleiter gefragt wie die Stadt jetzt mit den Folgen der Brückensperrung der A40 umzugehen gedenkt. Die vielen tausend LKW, die sonst über die A40 den Rhein überqueren suchen sich gezwungernermaßen nun eine andere Route und eine andere Brücke.

Brücke der Solidarität

Brücke der Solidarität in Hochfeld

Die Rheinbrücke bei Krefeld-Uerdingen

Die Rheinbrücke bei Krefeld-Uerdingen

Selbst wenn es jetzt noch nicht soweit ist mit den Schäden an der Autobahnbrücke in Duisburg-Baerl so wäre es durchaus möglich, dass die vielen tausend LKW, die nun über andere Brücken den Rhein überqueren müssen in kurzer Zeit dafür sorgen werden, dass diese auch durch die stärkere Belastung irgendwann zu Sanierungsfällen werden. Sei es nun die A42 in Duisburg-Baerl oder die Brücke der Solidarität in Hochfeld oder die Brücke in Krefeld-Uerdingen. Diese Brücken sind nicht für den intensiven Schwerlastverkehr eines Logistikstandortes wie Duisburg ausgelegt. Man muss also kein Wahrsager sein um zu wissen, dass auch diese Brücken bald Probleme bekommen werden und damit auch alle Verkehrsteilnehmer in Duisburg und Umgebung. Die jetzigen Staus wären dann vergleichsweise harmlos verglichen mit dem Verkehrschaos das dann droht.

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Man sollte aufpassen was man sich wünscht, es könnte wahr werden“ sagt der Volksmund! Nun weiß ich was es bedeutet im Schneckentempo auf einer Schnellstraße fahren zu müssen weil hoher Schnee darauf liegt!

Meteorologisch haben wir nun also wirklich Winter, und ein Mitblogger hat mich auch schon darauf hingewiesen, dass nach der Ablehnung des rot-rot-grünen Haushaltssicherungskonzeptes der Stadt durch die grüne Regierungspräsidentin auch politisch der Winter in Duisburg einziehen dürfte. Zumindestens wird jetzt in Politik und Verwaltung nicht nur wegen der frostigen Temperaturen das Zähneklappern lauter werden!

Denn wie auch schon zu schwarz-gelben Zeiten in Düsseldorf soll die Stadt laut Rheinischer Post harte Einschnitte im Kultur- und Jugendbereich vornehmen. Eiskalt sozusagen!

An die Versprechungen aus dem Landtagswahlkampf von SPD und Grünen mag man da schon gar nicht mehr denken, das Klima auf kommunalpolitischer Ebene hat zwischen den Lagern eh schon Frostniveau erreicht. Da kann man nur hoffen, dass wenigstens genug Streusalz bei den städtischen Wirtschaftsbetrieben besorgt wurde.

Und zur nächsten Ratssitzung nehme ich frei nach Sarrazin mindestens zwei Pullover mit!

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