Screenshot FBI-Fahndungsseite

In den USA wird laut Agenturmeldungen der Tod Osama Bin Ladens gefeiert. Nach 10 Jahren intensiver Suche wurde der Chef von al Kaida mitten in Pakistan, also einem treuen Vasallen der USA aufgespürt und getötet!

Nun ist das sicher eine gute Nachricht wenn ein gefährlicher Terroristenführer unschädlich gemacht wird, aber irgendwie macht mich der Umstand stutzig, dass der Mann nur 100 Kilometer von der pakistanischen Hauptstadt entfernt in einem besseren Wohngebiet von einer Spezialeinheit der „Navy Seals“ aufgespürt wurde in dem viele pakistanische Generäle wohnen, die wahrscheinlich auch gute Beziehungen zu den USA haben. Zudem gibt es bis jetzt nur Bilder einer unkenntlichen Leiche, die dann auch noch laut Medienberichten sofort im Meer versenkt wurde.

Wieso präsentieren die USA der Weltöffentlichkeit nicht den Leichnam und beweisen eindeutig die Identität des Getöteten??? Nach über 10 Jahren intensivster Fahndung werden die USA sicher doch noch ein paar Beweise ihres Triumphes präsentieren! Da fällt mir ein als die beiden Söhne Saddam Husseins im Irak bei Kampfhandlungen getötet wurden ließen die US-Streitkräfte sogar die Leichen von Spezialisten wieder herrichten um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren und jeden Zweifel an der erfolgreichen Eliminierung auszuräumen!


Webseite von Barack Obama

Auch wenn es noch nicht hundertprozentig ist: Barack Obama wird der erste schwarze US-Präsident, und der erste US-Präsident der auch den Namen „Hussein“ trägt! Davon mal ab, zeigt sich hier auch der Wunsch vieler Menschen nach positiver Veränderung und der Überwindung alter Denkmuster!

Wahrscheinlich hoffen jetzt viele Menschen in aller Welt darauf, dass die US-Politik wieder kooperativer wird und die imperialen Kriege des George W. Bush mit seiner Kreuzfahrermentalität möglichst bald beendet werden sowie überhaupt eine intelligentere Politik in Washington Einzug hält.

Hoffentlich werden diese Erwartungen nicht enttäuscht!

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