Hochheide

Hochheides Wahrzeichen

Als ich gestern nachmittag mit ein paar Minuten Verspätung in die Sitzung der Bezirksvertretung im Homberger Rathaus reinplatzte verlas der CDU-Fraktionsvorsitzende heftige Vorwürfe gegen Mahmut Özdemir von der SPD, der trotz seiner Wahl zum Bundestagsabgeordneten sogar anwesend war.

Offensichtlich ist der Kleinkrieg zwischen SPD und Grüne auf der einen Seite und CDU, FDP und Linke auf der anderen Seite immer noch intensiv im Gange. Themen zum Streiten waren die vergangene Sondersitzung in den Sommerferien, die die SPD mit den Grünen beschlossen hatte um mit einer erhofften Zufallsmehrheit die Zuschussgelder für Vereine und bürgerschaftliche Organisationen im Bezirk nach eigenem Gutdünken unter guten Freunden zu verteilen. Jedenfalls nehmen das CDU, FDP und die Linke an und kritisierten deshalb die Feriensitzung am 22. August 2013. Beim Kombibad Homberg wo sich eigentlich alle darin einig waren das Freibad für die Bürger aufzuhalten ging der Streit weiter weil SPD und Grüne noch vor wenigen Monaten für eine Schließung waren und der SPD-Ratsherr Vohl laut Augenzeugenberichten sogar wortwörtlich gesagt haben soll „egal was die Bürger verlangen, das Bad muss geschlossen werden“. Interessanterweise lehnten SPD und Grüne auch einen Antrag der Linken ab das Freibad zu erhalten und keine Bebauung auf seinem Gelände anzustreben. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass bei der SPD schon wieder irgendwelche geheimen Bebauungspläne in der Schublade lauern.

Beim eigentlichen Thema, dem Bezirkshaushalt bestand große Einigkeit. Die CDU beschwerte sich nur, dass ihr nicht die Wirtschaftspläne der Wirtschaftsbetriebe, von DuisburgSport und vom IMD nicht zugänglich gemacht wurden da diese städtischen Gesellschaften aus ihrem Etat heraus viele Investitionen im Bezirk vornehmen. Schließlich läuft das Kombibad über DuisburgSport und die Schulgebäude werden vom IMD betreut. Ansonsten wurde scharfe Kritik an der Parteibuchwirtschaft geübt, die der Oberbürgermeister Link und seine Genossen im Rathaus und in den städtischen Gesellschaften betreiben. Laut CDU kostet die Stadt diese Genossenversorgung an die 10 Millionen EURO, ein Betrag mit das Kombibad locker zu retten gewesen wäre wie auch viele andere Leistungen für die Bürger.

Die SPD antwortete auf diese Kritik gar nicht und betonte nur wie wichtig es sei den Haushaltssanierungsplan umzusetzen mit den geplanten Sparmaßnahmen. Trotzdem werde aber der Oberbürgermeister eine Lösung für den Erhalt des Kombibades finden, dies habe er bei der Haushaltsplanung zugesagt. Mal sehen was von solchen Versprechungen zu halten ist wenn sich die SPD alle Hintertüren für eine mögliche Bebauung des Kombibadgeländes offen hält. Die Grünen wiederholten dann aber auch das Versprechen und gingen sogar so weit zu versprechen, dass das Freibad erhalten bleiben wird. Warum nur stimmten sie dann gegen den Antrag der Linken?

Die linke Bezirksvertreterin Fink wies in ihrer Rede daraufhin, dass die Stadt angeblich nie Geld hätte aber zeitgleich von 5 neuen Geschäftsführern bei städtischen Gesellschaften gemunkelt werde. Das Gerücht macht seit wenigen Tagen die Runde im Duisburger Rathaus. Allerdings hört man auch, dass diese Posten von SPD und CDU untereinander ausgehandelt worden seien. Das riecht ein wenig nach großer Koalition im Duisburger Rathaus.

Im Homberger Rathaus ist man davon aber derzeit Lichtjahre entfernt. Die SPD nutzte gestern die Gelegenheit den CDU-Vorsitzenden Radny öffentlich der Befangenheit zu bezichtigen und per Beschluss zu dokumentieren. Angeblich weil er aus eigennützigen Gründen gegen das Handlungskonzept für die Hochheider Hochhaussiedlung gestimmt hat. Die Erklärung was eigentlich als „befangen“ zu gelten hat lieferte der selbsternannte Rechtsexperte der SPD, der Ex-Stadtdirektor Brandt der eine so universale Auslegung des Begriffs lieferte, dass sich mancher im Saal fragte ob nicht die halbe Bezirksvertretung als befangen zu gelten hätte wenn irgendein persönlicher Vorteil durch politische Entscheidungen möglich wäre. Das weitete er übrigens auch auf die bloße Beratung diverser Themen aus. Dann darf wohl bald kein Bezirksvertreter aus Hochheide mehr an Beratungen über die „Weißen Riesen“ teilnehmen weil er von einer Lösung der dortigen Probleme ja Vorteile haben könnte.

„Armutsflüchtlinge“ aus Südosteuropa

Überhaupt die Hochhäuser in Hochheide versprechen wieder viel Konfliktstoff da ein neuer Besitzer des Hochhauses an der Friedrich-Ebert-Straße angeblich plant die 320 Wohnungen im Gebäude mit „Armutsflüchtlingen“ aus Südosteuropa zu belegen. CDU und FDP vermuten, dass die Stadt das auch schon weiß und bis heute geheim hält da schon Gespräche zwischen dem Baudezernenten Tum und der Eigentümergesellschaft „Degag“ mit ihrer Verwaltungsgesellschaft „Altro-Mondo“ aus Hannover geführt worden sein sollen. Bei 320 Wohnungen könnten das bis zu 1000 neue Bewohner, also „Armutsflüchtlinge“ in Hochheide sein. Das würde die Verhältnisse in Hochheide sicher nicht leichter machen. Daher waren sich auch alle einig darin in einer Sondersitzung im Oktober von der Stadt aktuelle Informationen zu verlangen was mit den noch leerstehenden Hochhäusern in Hochheide passiert. Ich habe zu bedenken gegeben, dass bei EU-Bürgern die Stadt aber sowieso kaum was tun und jeder Vermieter seine Wohnungen auch an Bürger aus Rumänien oder Bulgarien vermieten könnte. Noch aber ist das alte „Fromberger“-Hochhaus leer. Noch, und laut Bezirksbürgermeister Paschmann hat die Bauordnung auch eine Öffnung und Vermietung des Hochhauses nicht gestattet, noch nicht. Ich fürchte es kommen noch schwere Zeiten auf Hochheide und den ganzen Bezirk zu.

Zu guter letzt wurde es im Homberger Rathaus aber auch amüsant als der Antrag der CDU aufgerufen wurde in Ruhrort eine „Schimmi-Gasse“ nach der Tatort-Kultfigur „Horst Schimanski“ zu benennen. Ich selbst habe mich als alter Schimmi-Fan für befangen erklärt was ein wenig Heiterkeit auslöste. Andere BV-Mitglieder zogen aber nach und gestanden ebenfalls Fans von Schimanski zu sein. Der Prüfauftrag wurde dann auch einstimmig beschlossen und vielleicht bekommt Ruhrort bald seine „Schimmi-Gasse“.

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Heute musste ich leider einen Kommentar entfernen, der sehr harte aber leider auch sehr polemische Kritik enthielt, die auch schon persönlich beleidigend wurde. Allerdings finde ich ebenso berechtigte Kritik darin! Deshalb setze ich jetzt diesen anonymen Kommentar in einer bereinigten Form hier zum Lesen rein!

Pogo macht weiter

po@po.edu | 84.XX.XXX.XX

Der neue Chefredakteur RAINER KURLEMANN (RP) hat ein gewisses Gespür für Jetzt und Demnächts,

http://www.rp-online.de/public/article/blog/wissenschaft/559752/Mensch-schwaechelt-in-Sachen-Evolution.html

Er kämpft gegen ein Madenwerk der Systemfuzzies, dessen Bürger sich einer eingeübten Knechtschaft des Fast-Vierten-Reichs unterworfen haben. ZUKUNFT: WIR SIND DAS RUHRGEBIET!

Welche historisch-induzierte Scheu gibt es bei den Bezirksvertretern von Homberg, Ruhrort, Baerl, den Bezirksamtsleiter Jürger Scherhag (SPD Duisbug) und seinen Vertreter Gunhold (SPD Duisburg) als ParteiXXXXXXXX gemäß Protokoll der Bezirksratssitzung wegen Falschberatung der Bezirksvertreter zu entlarven? Die Bezirksamtsleitung agiert als ParteiXXXXXXX! – wie in Homberg, Duisburg und en Ruhrgebiet.

Die engagierten Bürger von Homberg ducken sich wegen brutaler historischer Knechtungen durch die Parteien weg.

Das ist: Historische Feigheit wegen des perversen Siegs eines lumpenhaften ParteiXXXXXXXX, fortgesetzt wie von einem Rentenhai, dem wegen HiXXXXXXXXXX frühpensionierten Gesamtschuldirektors Hermann Grindberg (Fraktionsvorsitzender SPD Homberg) und einem ewig gestrigen wie Dr. Manfred „XXXXX“-Hartl (Fraktionsvorsitzender SPD Homberg) sowie einem Politehepaar wie Hildegard und Alois Fischer (Bezirksvorsteherin Homberg und Ratsherr Duisburg CDU), die durch ihr politische Wirken Millionenschäden bei den Bürgern in Homberg zu verantworten haben. Sie werden vom Geschäftsführer des DLRG und Bürgerverein Haesen und Gerdt, Herrn Peter Kozika (CDU Duisburg) unterstützt.

Die kritisch-wirkenden Bezirksvertreter Geitz (SPD) und Löbe (FDP) haben sich mittlerweile aus Homberg abgeseilt. Wir Homberger werden allein gelassen mit ParteiXXXXXXXX aus dem Kreis von hirngeschädigten Mandatsträgern, sei es per Amtsstempel oder hirnorganischer Involution, passend zum Reviertrend.

Die kritischen Kräfte im Bezirk, auch das Stadtteil-Blogging hat sich an dieser Entwicklung verschuldigt. Bürger und Bezirksvertreter kuschen.

Der ParteiXXXXXXX und Bezirksamtsleiter Jürgen Scherhag (SPD) hat die Bezirksvertreter beim Aufstellungsbeschluss ‘Sportplatz Haesen’ brutal betrogen. „Scherhag muss weg!“ Diesen Betrug kennen unsere Mandatsträger sehr genau. Die Grünen, die FDP, die (diebische) KUR und auch Die Lineke kuschen. Wo sind die aufrichtigen Kräfte im Bezirk, Beutebeamten zu beseitigen?

Wir müssen lernen, den Weg für die Homberger Zukunft frei zu machen. Hinweg mit den ParteiXXXXXX und Bezirksamtsleiter Jürgen Scherhag (SPD Duisburg)!

Jeder möge sich selbst seinen Teil bei solchen Kommentaren denken. Ich fürchte nur, dass der Ärger über gewisse Leute im Homberger Rathaus hier die Kritik des anonymen Autors zu emotional und persönlich hat werden lassen. Auch wenn der dramatische Niedergang unseres Bezirkes schon schmerzvoll mitanzusehen ist kann nur sachliche Kritik an den schlimmen Zuständen in Homberg und Hochheide weiterhelfen!

Und natürlich hoffen wir alle, dass die Wähler nächstes Jahr so weise sein werden den Provinzpolitikern von der Homberger SPD und der Homberger CDU eine ordentliche Abfuhr zu erteilen für ihre desaströse Politik in Homberg, Hochheide und den Haesen.

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