Fünf Jahre Wirbelwind

13. Juli 2010

Unglaublich wie die Zeit verfliegt: gestern hielt ich ihn noch als kleines Baby auf meinem Arm, heute macht er die Welt unsicher und sorgt für jede Menge Unruhe!

Fünf Jahre ist der kleine Benny geworden und am Wochenende wird das gefeiert. Und in den Ferien kann er sich wieder austoben und seine Mutter zur Verzweiflung treiben.

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Benny ist auf dem Weg!

16. April 2009

Seit einer Woche rast Benny mit seinem kleinen Fahrrad durch die Gegend. Es sind zwar noch Stützräder dran, aber die braucht er bald wohl nicht mehr!

In drei Monaten wird er vier Jahre alt und ist höchst agil, klettert aus Fenstern und spricht jetzt zwei Sprachen. Also müsste er alle Chancen haben um im seinen zukünftigen Leben Erfolg zu haben. Jeder Tag mit Benny ist das genaue Gegenteil von Ruhe und Gemütlichkeit. Aber ich möchte meinen Sohn keinen Tag missen, ich würde mir nur wünschen er würde nicht so einen Stress machen wenn es Zeit wird schlafen zu gehen.

Mal sehen wie er in zwei Jahren mit seiner nur schwer zu kontrollierenden Dynamik in unserem Schulsystem zurechtkommen wird. Beim „Delfin“-Test im Kindergarten hat er sich schlicht geweigert auf die Fragen zu antworten. Überhaupt zeigt er Fremden gegenüber eine große Scheu und wird sehr einsilbig. Das wird in der Schule vielleicht zum Nachteil für ihn. Denn längere Zeit ruhig sitzen zu bleiben und Fragen zu beantworten liegt ihm gar nicht.

Die Kindergärtnerin meinte allerdings, dass viele Kinder mit diesem „Delfin“-Sprachstandstest nicht zurechtkommen. Ist auch irgendwie blödsinnig Kinder, die nicht mal 4 Jahre alt sind einem Test mit Fragekatalog zu unterziehen. Deshalb bin ich bei allem Vaterstolz ein wenig skeptisch ob mein Sohn wirklich alle Chancen in dieser Gesellschaft haben wird und seine Talente auch im Bildungssystem erkannt und gefördert werden.

Ich und meine Frau überlegen schon ob wir ihn nicht besser auf entfernt gelegene Schulen schicken sollen, die weit entfernt vom Hochheider Dunstkreis liegen und einen guten Bildungsschnitt aufweisen. Aber dann sage ich mir auch, dass meine Ängste wohl übertrieben sind und Benny seinen Weg zum Glück finden wird. Hoffentlich!


Benny langweilt sich…

5. März 2009

…aber es geht ihm jetzt besser! Seit letzten Freitag hatte er ja heftige Fieberanfälle, Übelkeit und Durchfall als ich ihn aus dem Kindergarten abholte!

Ich danke für die vielen Genesungswünsche, die hier und in einigen eMails mitgeteilt wurden. Traurig ist für ihn nur, dass er die letzten Tage zuhause bleiben musste um gesund zu werden. Das fällt einem kleinen wilden Jungen wie ihm nicht leicht. Aber heute werden wir mit ihm ein bischen rausgehen!

Ein kalter Sonntag

1. Februar 2009

Da hat man mal frei und die Sonne scheint sogar, und es ist trotzdem richtig eiskalt!

Doch trotz Eiseskälte bin ich mit meinem kleinen Benny an die frische Luft gegangen und habe die Gelegenheit genutzt bei meiner Mutter auf dem Friedhof vorbeizuschauen und am Essenberger See die Schwäne auf dem vereisten See zu beobachten. Andere Spaziergänger haben Brot an die Wasservögel verfüttert während Benny trotz Kälte gar nicht genug vom Spaziergang bekam und sich sogar den Schwänen näherte. Während bei Sachtleben einige Meter weiter jede Menge weißer Rauch oder vielleicht auch Wasserdampf laut in die Luft geblasen wurde.

Benny hat jedenfalls den Sonntag an der kalten Luft genossen. Allerdings hat ihn die Kälte wohl auch erschöpft, denn nun schläft er ganz fest. Und während unsere asozialen Kapitaldiener von der Bundesregierung in Berlin riesige Milliardensummen verpulvern um den Spekulanten ihr Versagen zu versüßen überlege ich jetzt wie ich mein Minus auf dem Konto abbaue.

Im Radio läuft gerade bei „Funkhaus Europa“ die deutsch-türkische Sendung „Çɩlgɩn“ in der heute diskutiert wurde ob türkischstämmige Kinder systematisch im Bildungswesen benachteiligt werden. Viele Zuhörer, und sogar der Moderator vertreten diese Ansicht. Hoffentlich ist es nicht so, denn sonst hat auch Benny keine wirklichen Chancen wenn er groß wird. Ich werde aufpassen, dass er nicht von diesem System an den Rand geschoben wird!


Der Herbst bringt naturgemäß eine menge fallende Blätter mit sich. Sowie fallende Bankkurse und platzende Immobilienfonds!

Die Blätter kann man aber wenigstens wegfegen und durch die Wirtschaftsbetriebe wegbringen lassen. Aber was uns die Spekulanten und ihre unfähigen Kapitaldiener in der Politik eingebrockt haben werden wir wohl nie so ganz durchschauen können!

Ich nutze daher lieber den Herbst in meiner freien Zeit für Aktivitäten mit meinem Sohn. Auch wenn die 12-Stunden-Schichten wenig Zeit dafür lassen. An Geld denke ich eh nicht mehr und unserer unfähigen „Elite“ in Politik, Wirtschaft und Medien sollten wir alle nicht mehr vertrauen.

Diese Finanzkrise hat da vielleicht sogar was Gutes bewirkt wenn wir alle nun sehen von was für unfähigen Kapitaldienern wir in Berlin regiert werden und das man den Managern besser nicht huldigen sollte! Bei einem Herbstspaziergang bei schönem Wetter können wir ja mal alle darüber nachdenken!

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