Hochheide in grün

Ein grüner Riese für Hochheide

Ich konnte gerade noch die „Skylounge“ aus dem kleinen Prospekt der Firma „Altro Mondo“ zitieren als ich vom Bezirksbürgermeister Paschmann harsch unterbrochen wurde. „Das ist nicht-öffentlich und darf in einer öffentlichen Sitzung nicht zitiert werden“ meinte er nur….

Dabei bekamen die politischen Vertreter des Bezirks kaum Informationen, jedenfalls nicht die, die nicht der SPD angehören. Die SPD flirtete geradezu mit dem Abgesandten des Investors und schien auch von ihrem bald runderneuerten Hochhaus in Hochheide richtig angetan zu sein. Die Homberger SPD kann eben nicht von ihren Hochhäusern in Hochheide lassen. Jede Kritik und jeder Kritiker werden sofort heftig von SPD-Genossen auch mit rabiaten Mitteln angegriffen.

Da wurde Kritkern unterstellt sie seien befangen und dürften nicht an der Beratung zum Themenkomplex „Sanierungsgebiet Hochheide“ und die Hochhausssiedlung teilnehmen weil sie Häuser in Hochheide besitzen oder verwalten. Auf meine Nachfrage hin ab wann Hausbesitzer in Hochheide nicht mehr befangen sind, oder ob alle Häuslebesitzer in Hochheide als gewählte Mandatsträger von politischen Entscheidungen zu den Weißen Riesen ausgeschlossen sind konnte der anwesende Vertreter des städtischen Rechtsamtes nicht wirklich antworten.

In der nicht-öffentlichen Sitzung am Anfang kritisierte der Sprecher der CDU-Fraktion deutlich das Gehabe des Bezirksbürgermeisters und seiner Genossen. Der Abgesandte des Investors konnte auch keine der brennenden Fragen beantworten. Was er an Allgemeinplätzen und schönen Versprechungen von sich gab darf ich jetzt leider nicht zitieren da es ja eine nicht-öffentliche Sitzung war. Warum verstehe ich aber nicht. Denn wirklich erhellend war das nicht zu erfahren welche Farbe die Außenfassade erhalten soll und wie der Eingangsbereich aussehen wird.

Hochheide

Hochheides Wahrzeichen: ein SPD-Bauwerk

In der dann anschließenden öffentlichen Sitzung ließ er dann die Katze aus dem Sack und teilte im Auftrag des Investors mit, dass dieser nur mit der Verwaltung kommunizieren würde und kein Interesse an einem Dialog mit den gewählten politischen Vertretern vor Ort hat. Nur mit der SPD scheint sich der Investor gut zu verstehen. Mit den SPD-Genossen sprach der Hochhausplaner auffällig lange und intensiv in der Sitzungspause, und als von Margarete Fink von „DeineStimme“ das Gebahren des Investors als unseriös bezeichnete wurde sie heftig von einem SPD-Bezirksvertreter bezichtigt sie würde den Hochhausplaner „beleidigen“ und „Enteignungen“ propagieren. Da sprangen ihr aber sowohl ich als auch Kollegen von der CDU bei und schlossen uns der Einschätzung an, dass der Investor „Altro-Mondo“ nicht seriös erscheint. Ein CDU-Kollege fühlte sich sogar „verar…t“.

Papier

Papier in Hochheide bei den Weißen Riesen

Außer den Hochhausfreunden von der Homberger SPD glaubt niemand daran, dass es junge Familien und Senioren gibt, die heiß darauf sind in ein riesiges Hochhaus mit 20 Stockwerken in ein Wohnumfeld zu ziehen das man getrost schon als sozialen Brennpunkt bezeichnen darf. Am Ende wird es dem „Grünen Riesen“ wahrscheinlich genauso ergehen wie dem „Roten Riesen“ ein paar Meter weiter. Nur wer wird dann in die 350 neuen Wohnungen auf der Friedrich-Ebert-Straße ziehen? Im Moment suchen gerade viele Menschen aus Südosteuropa eine neue Bleibe.

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Heute bekam der Integrationsrat der Stadt Duisburg die Arroganz der Macht von SPD/Linken und Grünen zu spüren: trotz Terminabsprache und Einladung verweigerten die linken Fraktionen den Dialog mit dem gewählten Gremium der Duisburger Bürger mit Migrationshintergrund!

Ausgerechnet diejenigen die sonst in der Öffentlichkeit immer gerne so tun als würden sie sich für die Interessen von Migranten einsetzen haben heute ohne Begründung einfach ganz schnöde die Sondersitzung des Integrationsrates geschwänzt und das Gespräch mit den gewählten Vertretern der Duisburger Migranten verweigert!

Eigentlich sollte heute über das Verhältnis zwischen Rat der Stadt und Integrationsrat mit den Vorsitzenden der Ratsfraktionen diskutiert werden um die seit Monaten andauernden Spannungen des Integrationsrates mit der linken Ratsmehrheit aus SPD/Linken und Grünen im Konsens zu lösen und nach Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit mit dem Rat der Stadt zu suchen. CDU, FDP und DWG nutzten auch das Gesprächsangebot, aber die rot-rot-grünen Strategen sind wohl angesichts ihrer Mehrheit so machttrunken und abgehoben, dass sie glauben sie könnten einfach alle Gesprächsangebote kaltschnäuzig ignorieren.

So kann man natürlich auch aller Welt zeigen, dass man eigentlich nicht viel von demokratischen Gepflogenheiten hält indem man Mehrheiten eines Gremiums wie dem Integrationsrat missachtet. Wahrscheinlich haben SPD/Linke und Grüne auch bis heute ihre herbe Niederlage bei den Wahlen zum Integrationsrat nicht verwunden und versuchen nun über den Umweg Stadtrat der Mehrheit der demokratisch legitimierten Migrantenvertreter ihren Willen aufzuzwingen!

Offensichtlich ist das Thema „Integration“ bei dem rot-rot-grünen Bündnis nur dann wichtig wenn es darum geht die eigenen Leute zu versorgen während man den Willen der Bürger mit Migrationshintergrund in Wirklichkeit völlig ignoriert und so die Desintegration und Ausgrenzung fördert!

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