Eigentlich soll der Frühling ja ein Grund zur Freude und Optimismus sein. Aber irgendwie fällt mir das schwer bei den derzeitigen Aussichten!

In zwei Monaten drohen Entlassungen in der Firma oder, noch schlimmer, Hungerlöhne unterhalb des Existenzminimums, da nun die Auftraggeber aus der Industrie und anderen Betrieben weniger Sicherheitspersonal bestellen und es mir und anderen Kollegen schwer fallen dürfte mitten in der Wirtschaftskrise noch einen anderen Job zu finden. Dank der beschissenen Arbeitsverträge, die wir haben kann uns die Firma auch ohne Bezahlung einfach zuhause sitzen lassen wenn es an Arbeit mangelt.

Und der Kollege vom Betriebsrat hat mir auch schon erzählt, dass die Firma nicht kündigt und ihre Beschäftigten einfach in die Armut abstürzen lässt. Als ich ihm sagte, dass es dann richtig Ärger gibt und meine Arbeitsmotivation deutlich nachlassen wird wenn es dazu kommt meint er nur sowas dürfe ich nicht sagen und dann würde ich ein Risiko eingehen.

Von Hilfe hat der feine Kollege aus dem Betriebsrat nichts gesagt. Der fühlt sich eben wohl auch vor allem seinen eigenen Interessen verbunden.

Ich überlege mir schon mal ob ich nicht vielleicht meinen Chef verprügeln sollte falls ich von der Firma gezwungen werde trotz Arbeit „HARTZ IV“ zu beantragen! Natürlich mache ich mich dann strafbar, aber dann brauche ich wenigstens nie wieder in meinem Leben im Sicherheitsdienst zu arbeiten!

Überhaupt habe ich zur Zeit eine pessimistische Einstellung: da stelle ich mir schon vor wie man die verantwortlichen asozialen Spekulanten in den Bankpalästen durch ein Spalier von prügelnden Arbeitslosen jagt und ihnen ihre Villen, Luxuslimousinen und Ferienhäuser in der Schweiz wegnimmt.Doch dann lese ich auch noch in der „BLÖD am Sonntag“, dass angeblich die meisten Bürger ausgerechnet Merkel, Steinbrück, Steinmeier und Müntefering die Lösung der Krise zutrauen, die diese Kapitaldiener selbst mitausgelöst haben.

Wenn diese BLÖD-Umfrage wirklich stimmt kann man nur in Pessimismus verfallen! Denn dann können wir uns schon auf vier weitere Jahre mit den Gestalten freuen, die Zumwinkel zu seiner 20 Millionen EURO-Pension verholfen haben und den Pleitebankern bei IKB sowie Landesbanken trotz völligen Versagens noch Bonuszahlungen verschafft haben. Also mit dieser dämlichen kapitalhörigen Bundesregierung!

Der einzige Lichtblick, der mir da noch bleibt ist das heutige abendliche Grillen bei einigen kühlen Bierchen wo sich der Frust runterspülen lässt!

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Homepage der Linken in Duisburg

Jetzt ist der Rücktritt von Hermann Dierkes als OB-Kandidat und Fraktionsvorsitzender der Duisburger Linken auch offiziell! Von WAZ, SPD und BLÖD-Zeitung wurde er zur Strecke gebracht!

Hier die Originalpresseerklärung:

Von: Pressedienst DIE LINKE. NRW [mailto:pressedienst@dielinke-nrw.de]
Gesendet: Donnerstag, 26. Februar 2009 15:48
An: pressedienst@dielinke-nrw.de
Betreff: Pressemitteilung: DIE LINKE. NRW bedauert den Rücktritt von Hermann Dierkes

DIE LINKE. Landesverband NRW, Corneliusstr. 108, 40215 Düsseldorf, Tel. 0211-358903

c/o Ralf Michalowsky, Pressesprecher DIE LINKE. NRW

Düsseldorf, 26. Februar 2009

Pressemitteilung

NRW – Linke bedauern den Rücktritt von Hermann Dierkes

In den vergangenen zwei Tagen wurde in der Presse – und auch in der Partei – Aussagen von Hermann Dierkes, Oberbürgermeisterkandidat für DIE LINKE in Duisburg zum Israel/ Palästina Konflikt diskutiert, in denen auch die Forderung nach einem Israel-Boykott auftauchten. Hermann Dierkes hatte sich dabei auf eine Position aus dem Weltsozialforum bezogen. Es gab auf die Zeitungsartikel und die Erklärungen dazu eine Fülle von Reaktionen aus der gesamten Republik, sowohl aus der Partei als auch von WählerInnen und natürlich auch von politischen GegnerInnen. Dazu gehörte solidarische Kritik ebenso wie Wut und Enttäuschung sowie auch Zuspruch und Unterstützung jeweils aus unterschiedlichen politischen Richtungen und mit unterschiedlichen Argumenten. Es gab aber auch zahllose Mails und Anrufe an Hermann, teilweise mit wüsten Beschimpfungen bis hin zu Morddrohungen. Heute hat er seinen Rücktritt erklärt.

In der Presse und auch aus der Partei heraus wurde Hermann aufgrund seiner Aussagen Antisemitismus unterstellt. Solche Schlüsse kann nur ziehen, wer politisch absolut verblendet ist und die Lebensleistung von Hermann Dierkes nicht kennt. Dierkes ist ein engagierter Kämpfer für den Frieden, für Opfer der NS-Zeit und das Lebensrecht aller Völker – in Duisburg gehört er zu den ersten, die einen Stolperstein zum Gedenken an die Opfer der NS-Zeit gesetzt hat.

Wir möchten in dieser Situation folgendes klarstellen:

Wir teilen die Auffassung vieler Menschen in- und außerhalb der Partei, dass die Unterstützung eines Boykotts gegen die israelische Regierung und Wirtschaft nicht nur vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte schwierig ist. Ein Boykott gegen Israel ist keine Position der LINKEN und soll es auch nicht werden. Ein Boykott muss in erster Linie der deutschen und internationalen Rüstungsindustrie gelten. Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen an beide Konfliktparteien und einen sofortigen Stopp des Krieges gegen die Menschen in Gaza. Das Existenzrecht Israels ist für uns ebenso unantastbar, wie das Existenzrecht der Palästinenserinnen und Palästinenser.

Wir erleben mit der Presseberichterstattung gegen unsere Partei in diesem Fall erneut, was uns von Seiten der bürgerlichen Medien in den kommenden Monaten blühen wird. Ein Blick nach Hessen genügt, um zu wissen, dass die Medien vor allem den Zweck verfolgen, die Partei zu spalten, indem sie einzelne Sätze von Einzelpersonen ins Zwielicht rückt und damit die Partei unter Druck setzt. Wir erleben das nicht zum ersten Mal. Immer wieder werden dabei Personen der LINKEN und mit diesen die gesamte Partei zur Zielscheibe von Pressekampagnen, denen es nicht um die Menschen im Krieg oder um reaktionäre Tendenzen wie etwa den Antisemitismus geht, sondern darum, uns als politische Kraft mit allen Mitteln zu bekämpfen.

Wir können verstehen, dass Hermann von seiner Kandidatur zurücktritt, weil er dem Druck nicht standhalten kann: Aber wir bedauern seinen Rücktritt sehr und hoffen, dass er die Ruhe und die Kraft findet, weiterhin auch mit und in der Partei DIE LINKE für eine solidarische Welt zu kämpfen, in der die Menschenrechte für alle gelten und von allen geachtet werden!

Kontakte:

o Lamdessprecherin DIE LINKE. NRW: Katharina Schwabedissen, Mobil: 0176-80101671

o Landesprecher DIE LINKE. NRW: Wolfgang Zimmermann, Mobil: 0170-5623323

o Pressesprecher DIE LINKE. NRW: Ralf Michalowsky, Mobil: 01577-3298765

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Termine unserer Partei finden Sie hier: http://www.dielinke-nrw.de/1010.html

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Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

Ralf Michalowsky

Stellvertretender Landessprecher und Pressesprecher DIE LINKE. NRW

—– __@

— _`-,_

– (*)/ (*)

Ralf Michalowsky

Grüner Weg 19

45966 Gladbeck

Tel. 02043-56706

Handy: 01577-3298765

FAX und AB: 01212-5-103-47-038 (kommt per Mail bei mir an)

Mail: ralf@michalowsky.de

http://www.dielinke-nrw.de


Spätestens jetzt hat die Linke begriffen, dass die großen Medien in diesem Lande vom Kapital und seinen Parteien gesteuert werden und es dringend notwendig wird alternative bürgernahe Medien zu schaffen.

Clement und Sarrazin, zwei missverstandene aSozialdemokraten können sich voll und ganz auf das „Zentralorgan für Volksverdummung“ verlassen während die eigenen Genossen von der SPD von ihnen nur noch genervt sind!

Während der eine seit längerer Zeit immer wieder zynische Sprüche gegen Arme in diesem Lande loslässt und den Eindruck erweckt „HARTZ IV“ sei ein Synonym für luxuriöses Leben ruft der andere mitten im Wahlkampf dazu auf die eigene Partei nicht zu wählen und verschreibt sich ganz und gar den Interessen der großen Energiekonzerne inklusive mehr Atomkraftwerke.

Jetzt hat die SPD mal endlich sowas wie Mut gezeigt und dem Ex-Superminister Clement für sein hochgradig parteischädigendes Verhalten die rote Karte gezeigt, da fallen der Schiedskommission, die den Parteiauschluss beschlossen hat, nun die eigenen Promis wie Steinmeier in den Rücken, und das natürlich in der BLÖD-Zeitung!

Während dann auch noch der Pullover-Experte Sarrazin sich im gleichen Käseblatt auf der selben Seite als Energieexperte präsentieren darf. Das ist einfach nur noch Realsatire was die Kapitalpropaganda da in Millionenauflage verbreitet. Allerdings ist die WAZ da auch nicht viel besser und beginnt auch schon eine große Verteidigungskampagne für den früheren Arbeits- und Wirtschaftsminister, der unter Schröder vor allem für die vermurksten asozialen „Arbeitsmarktreformen“ (HARTZ!) politisch verantwortlich zeichnete. Die SPD sollte eigentlich stolz sein sich von solchen Leute zu trennen und könnte das als ein glaubwürdiges Zeichen für eine längst überfällige Kurskorrektur präsentieren.

Nur die arme SPD weiß wiedereinmal nicht was sie tun soll und beginnt jetzt schon einzuknicken. Der oberste Leiharbeiter Clement darf sich also wieder Hoffnungen machen, dass sein Rauswurf aus der SPD von den basisfernen Oberen der Parteispitze wieder rückgängig gemacht wird. Und damit verliert diese Partei dann auch den letzten kümmerlichen Rest von Glaubwürdigkeit!

Da helfen dann auch keine Pullover mehr!

BLÖD-Zeitung

Was sich auf der Arbeit so alles findet! Da lag in einem Baucontainer eine berühmt-berüchtigte Zeitung auf dem Boden und verkündete die Schwangerschaft eines Mannes (der aber in Wirklichkeit eine Frau ist). Da wird man sogar als Werkschützer neugierig!

Während meine Frau gerade in diesem Moment den Sieg der türkischen Mannschaft bei der EM bejubelt frage ich mich wieso die Leute sich immer noch solche Blätter kaufen wo sie dermaßen für dumm verkauft werden, dass es eigentlich zur Realsatire ausreichen würde. Denn wenn man den Artikel lesen würde (was viele wohl nicht tun) wäre sofort klar dass der Mann eben biologisch eine Frau ist die nur gerne ein Mann wäre. Das ist eben die übliche Volksverdummung, daran gewöhnen wir uns schon seit Jahren!

Dafür werde ich aber früh morgens wenn meine Schicht endet mit einem schönen Sonnenaufgang belohnt.

Die Sonne geht auf!

BLÖD-Zeitung

Gestern abend fand ich eine alte BLÖD-Zeitung auf der Arbeit, die ein Kollege wohl vergessen hatte und beim Durchlesen war ich doch erstaunt wie anders man die Steueraffäre und das asoziale Verhalten unserer Wirtschafts“elite“ betrachten kann!

Da wird dann einfach geschrieben, dass kleine „normale“ Steuersünder nicht weniger schädlich wären wie Zumwinkel und andere millionenschwere Prominenz! Nach der Logik haben wir dann wohl alle eine kleine Stiftung in Liechtenstein! Nur zu dumm, dass der kleine Arbeitnehmer sich gar nicht vor der Steuer drücken kann; die wird ihm automatisch sofort vom nicht gerade üppigen Lohn abgezogen.

Normalbürger hinterziehen mehr Steuern als Reiche“ weiß das Boulevardblatt mit den großen Buchstaben auch! Nämlich 15 Milliarden Euro! Da stecken allerdings so schwere Straftaten drin wie Tanken im Ausland, billige Zigaretten und Handwerkerrechnungen unter der Hand! Richtige Verbrechen! Vergleichbar mit der kriminellen Energie von Multimillionären, die über trickreiche Wege ihre wachsenden Vermögen ins Ausland schaffen. Echte Vorbilder! Überhaupt scheint die Logik bei manchen Redakteuren keine große Rolle zu spielen wenn man viele Millionen einfache Normalverdiener mit wenigen tausend Millionären gleichsetzt!

Und dass Normalbürger heute gezwungen sind jeden Euro dreimal umzudrehen hat die BLÖD-Zeitung noch nicht gemerkt. Da wird das asoziale Verhalten der Eliten und Reichen in diesem Land relativiert um den Volkszorn davon abzulenken, dass in der Wirtschaft Asoziale in Nadelstreifen ihre überzogenen Millioneneinkommen nicht versteuern wollen während Arbeitnehmer über Lohn- und indirekte Steuern abkassiert werden wie noch nie und immer weniger vom Einkommen zum Leben übrig bleibt. Jeder sollte sich mal fragen beim nächsten Einkauf was er da an Steuern an der Kasse bezahlt!

Anstatt zu fragen „Darf der BND mit einem Verbrecher Geschäfte machen?“ sollten die Kapitalschreiber der großen Boulevardpresse mal langsam begreifen, dass Steuerhinterziehung in den bekanntgewordenen Größenordnungen als Verbrechen eingestuft wird! Die Schlagzeile sollte also lauten: „Dürfen Verbrecher in den Konzernzentralen dieser Republik Geschäfte machen?!

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