Förderung für kluge Köpfe!

Förderung für kluge Köpfe!

Bildquelle: Screenshot www.arbeiterkind.de

http://www.arbeiterkind.de lautet eine Adresse im Netz wo eine ehrenamtliche Initiative für mehr Bildungsgerechtigkeit wirbt und praktische Hilfe anbietet damit auch Kinder aus sogenannten „bildungsfernen“ Schichten studieren und gesellschaftlich aufsteigen können!

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung“ wußte schon John F. Kennedy, doch leider ist gute Bildung heute immer noch keine Selbstverständlichkeit. Gerade Kinder aus Familien mit wenig Einkommen können auch heute häufig nicht studieren, und das liegt nicht nur an zuwenig Geld sondern wohl auch daran, dass es an Informationen und praktischer Hilfe für das Studium wie das richtige Studienfach finden mangelt. Auch die Angst vor den Studienkosten und der jahrelangen Durststrecke bis zum ersten richtigen Einkommen hält wohl leider nicht wenige Schüler davon ab sich für ein Studium zu entscheiden. Da soll „arbeiterkind.de“ helfen. Unterstützt wird das Ganze auch von der Bundesregierung und einigen Unternehmen wie Haniel, Siemens, Bosch und Vodafone. Offensichtlich hat man in den Chefetagen auch erkannt, dass alle fähigen Kinder gebraucht werden um den schon jetzt erkennbaren Fachkräftemangel in Zukunft zumindestens teilweise zu beheben.

Und die Kinder und Jugendlichen bekommen eine bessere Zukunft. Das ist der beste Weg um im Leben auf eigenen Beinen stehen zu können mit einem guten Einkommen (und unabhängig von öffentlichen Sozialleistungen zu sein)!

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Freitag, der vierzehnte!

14. Oktober 2011

Trübe Aussichten

Trübe Aussichten!

Zwei schwarze Katzen haben mich heute morgen um halb vier bei der Arbeit daran erinnert, dass wir Freitag, den vierzehnten haben.

Bei kaltem Wetter, kurz nach meinem vierten Kontrollgang sah ich die vermeintlichen Unglücksbringer an meinem Wachobjekt vorbeischleichen. Zum Glück fühle ich mich aber nicht unglücklich, auch wenn ich bei der Arbeit fror, schlecht verdiene und mein fast 20 Jahre alter Honda es wohl nicht mehr lange machen wird. Aber was solls, mein Arbeitsvertrag läuft ja sowieso zum Jahresende aus und meine Arbeitssuche kommt eh nur schleppend voran.

Also warte ich auf ein Wunder und überlege wie meine Zukunft als Prekarianer oder Hungerlöhner aussehen könnte. Ob arbeitslos oder nicht macht vom Geld her kaum einen Unterschied, und wenn nichts geht muss ich eben in anderen Landesteilen nach einem besseren Job suchen. Wobei das ohne Auto auch schwer werden könnte, aber wer sagt denn dass das Leben einfach ist. Seit 2002 schlage ich mich nun mit Hungerlohnjobs durch und denke jetzt auch ernsthaft daran nach Süddeutschland, falls keine Besserung in Sicht ist, zu ziehen wo der Arbeitsmarkt etwas besser aussieht. Nächstes Jahr werden ich und meine Familie diese Entscheidung vielleicht treffen müssen. Oder ich habe Glück und die zwei schwarzen Katzen heute morgen waren Glücksbringer, die mir einen baldigen gutbezahlten Arbeitsplatz in der Umgebung ankündigten.

Am Ende dieser 60-Stunden-Arbeitswoche werde ich auf jeden Fall die Freizeit für intensive Bewerbungen nutzen sowie für eine Vorbereitung auf die Ratssitzung am Montag. Immerhin soll dieses Wochenende schönes sonniges Wetter sein, das ist auch eine Form von Glück.

„Bombe und Mond“

12. Februar 2009

So nennt Benny dieses Kritzelkunstwerk, das er mir gestern gezeigt hat.

Ein wenig künstlerische Begabung scheint er ja zu haben. Nur wie kommt er auf die Idee mit den Bomben? Vielleicht sollte ich ihn abends nicht mehr die Nachrichten sehen lassen!
Ist schließlich auch ohne Fernsehen schon schwer genug Kinder so großzuziehen, dass sie die Grausamkeit dieser Welt nicht zu früh mitkriegen.

Als Vater freue ich mich auf jeden Fall, dass mein Sohn schon mit drei Jahren sehr aufgeweckt ist und erste Begabungen sichtbar werden. Hoffentlich weiß das auch die Gesellschaft zu schätzen und wird ihn nicht wegen seiner Herkunft benachteiligen oder gar ausgrenzen. So wie das wohl auch heute immer noch vorkommen soll!

Ein frommer Wunsch in einem Lande, das aberwitzig hohe Milliardensummen für asoziale Spekulanten zur Verfügung stellt und nur einen winzigen Bruchteil davon für die Zukunft der Kinder!

Ein kalter Sonntag

1. Februar 2009

Da hat man mal frei und die Sonne scheint sogar, und es ist trotzdem richtig eiskalt!

Doch trotz Eiseskälte bin ich mit meinem kleinen Benny an die frische Luft gegangen und habe die Gelegenheit genutzt bei meiner Mutter auf dem Friedhof vorbeizuschauen und am Essenberger See die Schwäne auf dem vereisten See zu beobachten. Andere Spaziergänger haben Brot an die Wasservögel verfüttert während Benny trotz Kälte gar nicht genug vom Spaziergang bekam und sich sogar den Schwänen näherte. Während bei Sachtleben einige Meter weiter jede Menge weißer Rauch oder vielleicht auch Wasserdampf laut in die Luft geblasen wurde.

Benny hat jedenfalls den Sonntag an der kalten Luft genossen. Allerdings hat ihn die Kälte wohl auch erschöpft, denn nun schläft er ganz fest. Und während unsere asozialen Kapitaldiener von der Bundesregierung in Berlin riesige Milliardensummen verpulvern um den Spekulanten ihr Versagen zu versüßen überlege ich jetzt wie ich mein Minus auf dem Konto abbaue.

Im Radio läuft gerade bei „Funkhaus Europa“ die deutsch-türkische Sendung „Çɩlgɩn“ in der heute diskutiert wurde ob türkischstämmige Kinder systematisch im Bildungswesen benachteiligt werden. Viele Zuhörer, und sogar der Moderator vertreten diese Ansicht. Hoffentlich ist es nicht so, denn sonst hat auch Benny keine wirklichen Chancen wenn er groß wird. Ich werde aufpassen, dass er nicht von diesem System an den Rand geschoben wird!


Heute haben die aSozialdemokraten vom Bundessozialgericht wieder einmal bescheinigt bekommen wie verfassungsfremd und asozial sie eigentlich sind!

Denn die willkürliche Kürzung der finanziellen Hilfe für Kinder von Langzeitarbeitslosen im Rahmen von „HARTZ-IV“ ist nicht zu rechtfertigen. SPD und „Grüne“ (die sollten wir auch nicht vergessen!) haben ja 2004 gemeinsam beschlossen die Regelsätze für Kinder generell deutlich unter denen von Erwachsenen zu halten. Unabhängig davon, dass Kinder und Jugendliche vielleicht öfters neue Kleidung brauchen (die wachsen ja auch mal) oder in der Schule Hefte und Bücher bezahlt werden müssen.

Interessant ist ja auch noch, dass unsere asozialen Kapitaldiener von der Bundesregierung an Banken, Autoindustrie und Vermögende gedacht haben mit ihren milliardenschweren „Rettungsschirmen“ und „Konjunkturpaketen“, nicht aber an die, die am dringendsten Geld brauchen und zudem eine echte Investition in die Zukunft darstellen, nämlich die Kinder auch aus armen Familien. Nicht nur, dass jede Kindergelderhöhung spurlos an ihnen vorbeigeht, dank aSozialdemokraten und Grünen bekommen sie schon seit vielen Jahren viel zuwenig Geld um vernünftig zu leben und Chancen für eine bessere Zukunft zu nutzen.

Wenn jetzt wieder die aSozialdemokraten durch die Gegend zu ziehen um die Bürger wiedereinmal mit sozialen Phrasen arglistig zu täuschen sollten wir sie alle mal an ihre Verlogenheit erinnern und ihnen an ihren Infoständen ihre bunten Broschüren lautstark vor die Füße werfen!

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