Ökologie aus Blankenese

14. Juli 2019

Screenshot Quarks & Co, WDR

Screenshot Quarks & Co, WDR. Copyright: Westdeutscher Rundfunk

Das Leben ist nicht billig in Deutschland, und dank „Klimaschutz“-Vorgaben von reichen Kids mit grünem Parteibuch aus Blankenese-Villen soll es noch viel teurer werden.

„Fridays for Future“ will unser Leben drastisch verteuern, eigentlich wird das Leben für Normalverdiener nach den Willen dieser grünen kindlichen Aktivisten(aus der Oberschicht) mit ihrer geistesgestörten Anführerin aus Schweden verdammt schwer.

Screenshot Fridaysforfurture.de. Lucas Pohl Lorentzendamm 6–8 24103 Kiel E-Mail: impressum [at] fridaysforfuture.de

Screenshot Fridaysforfurture.de. Copyright: Lucas Pohl Lorentzendamm 6–8, 24103 Kiel E-Mail: impressum [at] fridaysforfuture.de

Mit dem Auto zur Arbeit fahren wird Luxus, aber das möchte die reiche Göre aus der Blankenese-Villa mit grünem Parteibuch ja auch. Diese Sprecherin der „Fridays for Future“ kennt Existenzängste auch höchstens aus den Weltuntergangsszenarien ihrer schwedischen Heiligen. Dass Menschen auf das Auto angewiesen sind um zur Arbeit zu kommen und den Lebensunterhalt zu verdienen kann das reiche Mädchen aus der Oberschicht nicht nachempfinden. Auch dass Lebensmittel dann mal eben 30 % und mehr teurer werden ist solchen wohlhabenden Aktivisten ziemlich egal. Interessanterweise kommen diese Aktivisten selbst aus wohlhabenden Elternhäusern.

Aber wieso laufen junge Menschen solchen Weltuntergangspropheten und ihren Verbotsphantasien nach?

Natürlich gibt es einen Klimawandel, das bestreite ich nicht. Auch das der Ausstoß von CO2 damit zusammenhängt würde ich nicht abstreiten. Aber wenn der Großteil der CO2-Emissionen gar nicht in Europa stattfindet sondern in Russland, Asien und den USA, ist es relativ leicht zu erkennen, dass wir in Europa das Klima gar nicht retten können. Es ist scheinbar die mediale Panikmache mit der schwedischen Weltuntergangsprophetin Greta, die wohl dank Asperger viel besser weiß als der Rest der Menschheit, dass wir uns selbst kasteien müssen um die Welt zu retten. Sie will ja auch absichtlich Panik verbreiten wie sie selbst sagt. Nun ist Angst bekanntlich ein schlechter Ratgeber, aber Panik dürfte da noch schlechter sein.

Wir erschweren nur das Leben der Menschen hier, und jeder Mensch, der klar denken kann müsste das auch erkennen. Also warum dieser Drang uns das Leben selbst schwerer (und teuerer) zu machen? Kann es sein, dass viele Kinder und Jugendliche dieser Bewegung nachlaufen weil das von ganz oben abgesegnet wurde und auch alle Medien voller Lobes sind und so die lästige Schulpflicht zur Rettung der Welt einfach regelmässig ignoriert werden kann, wahrscheinlich sogar mit Zustimmung mancher Lehrer?

Und wem nützt diese Hysterie der letzten 6 Monate? Den Konzernen, die mehr Elektroautos verkaufen möchten, die sich aber kaum ein Mensch leisten kann? Oder eher den Oberschicht-Eltern von Greta und Luisa mit ihrem grünen Parteibuch, die den einfachen Leuten die Möglichkeit verbauen ebenfalls am Wohlstand teilhaben zu können? Diese Diskussion könnte doch auch interessant sein, wenn die Medien sie nur zulassen würden.

Tatsache ist aber, dass die Pläne dieser selbsternannten „Klimaretter“ den Menschen mit niedrigem oder mittlerem Einkommen ganz klar schaden würden. Denn nicht nur alle Lebensmittel würden um mindestens 30% teurer, auch alle anderen Waren und Dienstleistungen würden teuerer werden müssen. Das Gerede von „sozialverträglichen Lösungen“ ist nur eine Beruhigungspille für die Bevölkerung. Wie sollten denn auch „sozialverträgliche Lösungen“ aussehen wenn nahezu alles drastisch verteuert wird weil in jeder Produktion auch Energieeinsatz vorhanden ist? Windräder und Sonnenkraft werden auf absehbare Zeit nicht genügend Energie für unsere Industriegesellschaft liefern. Und noch mehr Sozialleistungen dürften vorerst politisch nicht durchsetzbar sein. Oder sind die Eltern von Luisa und Greta bereit mehr Einkommenssteuern zu zahlen um armen Menschen zu helfen?

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25 Jahre Atomdiskussion

26. April 2011


Bildquelle: Flikr, Carl Montgomery, http://flickr.com/photos/83713082@N00/535916329

Zufall oder göttliche Fügung: die Atomkatastrophe von Fukushima hat pünktlich zum 25. Jahrestag von Tschnernobyl die Atomangst in Deutschland weiter angeheizt und selbst notorische Kernkraftbefürworter dazu genötigt für einen Atomausstieg zu plädieren!

Das erinnert mich daran wie aufgeregt vor 25 Jahren nach der Katastrophe von Tschernobyl die Diskussionen um einen Atomausstieg gerieten. Alle hatten Angst vor der Atomwolke, die westwärts zog, und jeder wusste auf einmal was „Bequerel“ bedeutet sowie, dass man von Pilzen besser die Finger lassen sollte! Damals beschloss dann auch die SPD gegen erhebliche innerparteiliche Widerstände den Atomausstieg obwohl ihre Leute bis heute auch bei den Energiemonopolisten RWE großen Einfluß haben. Interessanterweise scheint RWE trotz der vielen SPD-Funktionäre in seinen Konzerngremien bis heute der absolute Atomhardliner zu sein!

Vor 25 Jahren steckte ich auch noch in meiner Ausbildung zum Bergmechaniker und durfte auch schon unter Tage arbeiten, die Bergbaugewerkschaft war natürlich sehr SPD-lastig aber auch gleichzeitig auf Atomkurs, „notwendiger Energiemix“ wurde das genannt. Denn die Atomkraft ist bei aller Gefährlichkeit bis heute ein wichtiger Bestandteil der sogenannten „Grundlast“, die dafür sorgt, dass permanent Spannung auf den Stromleitungen ist, also auch zu jeder Zeit elektrische Energie zur Verfügung steht. Nun müssen neue Kraftwerke gebaut werden um die Atomkraftwerke überflüssig machen zu können. Ich bin jetzt schon gespannt wieviele Bürgerinitiativen sich bilden werden um den notwendigen Bau von Pumpspeicher- und Wasserkraftwerken, Windparks sowie Gas- und Kohlekraftwerken in der Nachbarschaft zu verhindern!

Davon mal ab: wenn wie von einigen SPD-Politikern vorgeschlagen die Kohlekraft weiter ausgebaut wird, was mehr CO2 bedeutet, können wir uns unsere Klimaschutzziele für die nächsten Jahrzehnte schenken was dann üblerweise zu einem weiteren Anstieg der Meere führen und in gar nicht so ferner Zukunft Millionen von Menschen in Bangladesh, auf den Malediven sowie Ozeanien heimatlos machen wird. Aus diesem Grund gibt es sogar prominente Umweltschützer wie Sir Bob Geldof und Stewart Brand, die sich für(!) Atomkraft einsetzen weil sie befürchten, dass ein weiterer Einsatz von fossilen Brennstoffen zur Energieversorgung global noch katastrophalere Folgen haben würde als Tschernobyl und Fukushima zusammen.

Ist eben eine komplizierte Welt, selbst wenn man für den Atomausstieg ist lässt sich nicht leugnen, dass das nicht so einfach geht und die Alternativen für die Kernkraft erst mal geschaffen werden müssen. Aber spätestens wenn Münster zum Nordseehafen geworden ist werden alle merken, dass nicht nur Tschernobyl und Fukushima zeigen, dass sich was an unserer Energiepolitik nachhaltig ändern muss!

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