In Duisburg hat sich wieder ein neuer Club von SPD-Geschädigten gegründet!

„SGU“ nennt sich der Verein, der von Ex-SPD-Ratsherren geführt wird, die allerdings in der Vergangenheit nicht gerade durch besonders kritische Haltungen aufgefallen wären. Eher sind es wohl die alten Vertreter der alten Beton-SPD der vergangenen Jahrzehnte, die nun plötzlich ihr soziales Gewissen pünktlich zur anstehenden Kommunalwahl entdeckt haben nachdem sie bei den parteiinternen Nominierungen ihr Plätze räumen sollten.

Aber davon mal abgesehen erinnert mich diese neue Abspaltung daran wie oft schon SPD-Mitglieder sich von ihrer Partei abgestoßen fühlten und zu anderen Parteien gingen oder neue gründeten. Sonst wäre die Linkspartei wohl auch nur halb so groß und die DaL wäre nie entstanden. Wobei ich mich noch gut erinnere wieviele SPD-Mitglieder bei der DaL mitmachen wollten und sich erst kurz vor der Kommunalwahl 2004 zurückzogen.

Wenn man einen Club der Ex-SPD-Mitglieder in Duisburg gründen würde könnten die Treffen in der Mercatorhalle stattfinden und bei Wahlen würde man locker die SPD als größte Partei ablösen.

Nur die SPD-Oberen Jäger, Brandt, Pflug und Konsorten machen so weiter wie bisher und steuern die heutige asozialdemokratische SPD in den sicheren Abgrund! Null Selbstkritik und keine Anstrengungen mal zu hinterfragen warum alleine in Duisburg über 3000 Parteimitglieder, immerhin über ein Drittel, das SPD-Parteibuch zurückgegeben haben.

Die Duisburger SPD übertrifft sogar ihre Bundespartei was die Selbstauflösung angeht. Und sie hat es auch verdient unterzugehen wenn sie bis heute nicht bereit ist Lehren aus ihren Aderlaß zu ziehen!

Die asoziale Schröder-Politik wird immer noch von den SPD-Oberen hochgehalten und der Besatzungskrieg in Afghanistan geht vielleicht noch Jahrzehnte weiter! Diese „SPD“ ist ein einziger Ettikettenschwindel!

Rot ist die Hoffnung?!

22. September 2008

Rot ist eine schöne intensive Farbe! Rot soll ja auch symbolisch für Liebe, Brüderlichkeit und fortschrittliche Politik stehen!

Warum schreibe ich das jetzt wohl? Irgendwie weiß ich nicht wie ich mich bei der nächsten Kommunalwahl verhalten soll: die SPD in Duisburg kann man voll vergessen, durch und durch asozial eingestellt und zentral von einem rechten „Seeheimer“ und seinen Gehilfen beherrscht. Die Duisburger Linke macht zwar viel gute Arbeit, viele Anträge finde ich auch durchsetzungswürdig, aber ich befürchte, dass die Duisburger Linke sich dazu hergeben könnte die alte asoziale Beton-SPD mit ihrem „Seeheimer“-Chef wieder im Rathaus ans Ruder zu bringen!

Eine schwierige Situation für die es wohl keine Lösung gibt solange die SPD nicht wieder lernt sozialdemokratisch zu sein und mit der asozialen „Reform“politik zu brechen oder die Linke alleine mehrheitsfähig wird, was aber etwas unrealistisch sein dürfte.

Als politisch aktiver parteiloser Bürger frage ich mich also wie ich dazu beitragen kann bürgernahe fortschrittliche Politik in Duisburg zu verwirklichen?! Die Lösung ist sicher nicht einfach, ich weiß nur es muss irgendwie ohne die aSozialdemokraten gehen, und natürlich auch ohne die Rechten, denn die werden leider auch bei der nächsten Kommunalwahl auftreten.

Wahrscheinlich kann man nur wieder hoffen, dass es auch im nächsten Rat für keine der großen Parteien eine klare Mehrheit gibt und kleine Parteien und Wählergemeinschaften die Mehrheiten sichern müssen. Die nächsten Monate werden spannend wenn sich zeigt wer da mit welcher Mannschaft auftritt.

Vielleicht trete ich sogar wieder mit der DaL an um im Rathaus für mehr Bürgernähe zu sorgen und die üblichen politischen Frontenstellungen zu überwinden. Aber linke Politik will ich so natürlich auch verwirklichen.

Vielleicht höre ich aber für einige Jahre auch ganz mit der Politik auf und widme mich meiner Familie, spätestens im Dezember werde ich mich entscheiden müssen. Bis dahin überlege ich…

Was wird?

Diese Woche muss ich eine Menge Entscheidungen treffen: Friehofsgebühren müssen bezahlt werden obwohl ich dafür eigentlich nicht genug Geld habe, 2305 EURO für ein einfaches Reihengrab sind auch ganz schön happig. Und Benny kommt nun in den Kindergarten, aber auch 30 EURO im Monat sind für einen bald arbeitslosen Hungerlöhner wie mich nicht leicht zu bewältigen,….

….wieso das heute alles so teuer ist verstehe wer will. Und da ist auch noch die örtliche Politik mit ihren ganzen Sitzungen: Sanierungsbeirat für den Duisburger Norden, Vorbereitung für die nächste Sitzung des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg, Entscheidungsfindung über die Teilnahme der DaL an der nächsten Kommunalwahl, Anträge und Vorlagen aus anderen Ausschüssen etc. Nebenbei noch die Arbeitsplatzsuche um im September nicht wieder arbeitslos zu sein und natürlich die letzten Nachtschichten auf einem neuen Einsatzort!

Es wird also keine ruhige Woche werden! Da kommt Stress auf!

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