Gestern musste ich noch arbeiten, aber den heutigen freien Sonntag nutzte ich um den Duisburger Weihnachtsmarkt mit meiner Familie zu besuchen!

Und der Besuch hat sich gelohnt. Eine schöne Stimmung und viele Buden sowie eine sehr ansehnliche Dekoration waren ein guter Grund einen meiner wenigen freien Sonntage für den Weihnachtsmarkt zu opfern.

Offenbar sahen das auch nicht wenige andere so, denn es war rappelvoll und tausende Leute drängten sich auf der Kö. Die Innenstadt ist mit dem Forum auch wirklich wie neu und ohne große Baustelle.

Das einzig was nicht schön war ist der Zustand des „Lifesavers“ gewesen, der bunte Vogel ist ja immerhin schon ein Wahrzeichen unserer Stadt geworden. Aber heute sah er richtig schmutzig aus und lag auch ab dem späten Nachmittag ganz im Dunkeln. Da hätte die Stadt ruhig ein paar Lichtstrahler und ein bischen Reinigung investieren können um den vielen Besuchern auch das Kunstwerk von Niki de Saint Phalle in einem schönen Zustand zu präsentieren.

Kümmert sich die Stadt noch um Hochheide?! Hat die Provinzpolitik noch Interesse daran dem Negativtrend im Stadtteil entgegenzusteuern?!

Gestern habe ich eine Presseerklärung der Linken im Bezirk und des „Homberger Signals“ erhalten in der die Ablehnung eines Fotowettbewerbs durch die Duisburger Marketingagentur beklagt wird. Und das obwohl die Bezirksvertretung einen solchen Fotowettbewerb wünschte um mal die schönen Seiten von Hochheide herauszustellen und das Engagement der Bürger anzuregen und auch mal was Positives zu Hochheide in den öffentlichen Blickpunkt zu rücken!

Hier die Presseerklärung:

Verwaltung hat kein Interesse an Hochheide

Stadt lehnt Fotowettbewerb ab

Auf Antrag von DIE LINKE hat die Bezirksvertretung darum gebeten einen Fotowettbewerb für den schönsten Platz in Hochheide durchführen zu lassen. „Die Ablehnung dieser Bitte durch „Duisburg Marketing“ zeigt die Bedeutung, die unser Bezirk für die Stadt Duisburg hat. „Duisburg Marketing behauptet für den Duisburger Westen nicht zuständig zu sein und verweist auf ein ähnliches Ereignis im Jahre 2005 für Gesamt-Duisburg“, so Bezirksvertreter Roland Busche (DIE LINKE).


„Seit wann gehörten Hochheide, Homberg, Baerl und Ruhrort nicht mehr zu Duisburg, wer sagt, dass Imageförderung lediglich in der Innenstadt stattfinden kann?“, empören sich DIE LINKE und das „Homberger Signal“. „Offenbar benötigt Hochheide keine Kampagne, die auch gute Seiten des Ortsteils zeigt, offenbar ist der Wegzug von mehr als 400 Personen aus unserem Bezirk kein Grund sich zwischen Bismarckplatz und Moerser Stadtgrenze zu engagieren. Wir haben die Befürchtung, dass die Verwaltung gar nicht weiß, was sie mit den Gebieten linksrheinisch anfangen soll.“


„Wir fordern endlich ein Entwicklungskonzept, dass eine Zukunft für unseren Bezirk aufzeigt. Wenn die Verwaltung behauptet, dass lediglich die Aktivität von Spekulanten für die Stadtteilentwicklung möglich sei, so kann man sich Veranstaltungen wie das Bürgerforum in der nächsten Woche sparen, denn während man für die neuen Geschäfte in der Innenstadt mit Extra Großplakaten wirbt, hat man für die Außenbezirke nicht mal die Organisation eines Fotowettbewerbs übrig.“

Wieso sich die Duisburger Marketing Agentur so verhält ist mir unbegreiflich! Da hätte man kostengünstig eine schöne Imagekampagne für einen Stadtteil machen können, der sich in einer bedrohlichen Lage befindet und so auch noch die Bürger aktiviert sich ihr Lebensumfeld mal genauer zu betrachten und kreative Potentiale an sich selbst zu entdecken.

Als passionierter Hobbyfotograf hätte ich auch gerne an einem solchen Wettbewerb teilgenommen.

Schade, dass manche Apparatschiks in den städtischen Gesellschaften wohl nicht in der Lage sind mal kreativ zu denken und auf das Bürgerengagement zu setzen!

Dabei gibt es in Hochheide trotz aller negativen Nachrichten auch wirklich schöne natürliche Plätze (die noch nicht bebaut wurden)!

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