Von Sachtleben zu Huntsman

3. Dezember 2014

Rauchzeichen

Rauchzeichen über Duisburg-Essenberg — Für die volle Auflösung auf das Bild klicken

Die Zeiten ändern sich: vor über dreißig Jahren war Sachtleben noch eine florierende Chemiefabrik, in der viele Menschen, darunter auch mein Vater gutes Geld verdienen konnten.

Aus Sachtleben wurde Huntsman

Aus Sachtleben wurde Huntsman

Doch irgendwann vor zwanzig Jahren kamen schon Gerüchte über eine mögliche Schließung und Massenentlassungen auf. Ganz offensichtlich war Sachtleben damals schon wirtschaftlich in Schwierigkeiten weil es laut Aussagen der damaligen Geschäftsführung sich als relativ kleine Firma kaum noch gegen die große Konkurrenz der Globalplayer wie DuPont halten konnte.

Rauchzeichen am Rhein

Rauchzeichen — Für die volle Auflösung auf das Bild klicken

Deswegen hat Sachtleben auch mehrere Besitzerwechsel hinter sich sowie auch diverse Stellenkürzungen und Sparprogramme. Da ist es nicht verwunderlich, dass neue Besitzer auch erstmal sehen wo sie sparen und mehr Rendite erzielen können. Angesichts der besonders hohen Tariflöhne in der Chemieindustrie und den daranhängenden Lohnnebenkosten kann es niemanden wundern (außer vielleicht SPD-Bundestagsabgeordnete, die nicht begreifen in welchem Wirtschaftssystem sie leben), dass es zu weiteren Stellenkürzungen kommt.

Ich wünsche den Kollegen bei Sachtleben (Huntsman) viel Erfolg beim Kampf um die Arbeitsplätze, oder wenigstens einen ordentlichen Sozialplan, der den Arbeitsplatzabbau abmildert. Die Heuchelei aus der Politik finde ich aber schwer erträglich, besonders wenn Bundestagsabgeordnete sich medial hervortun, die eine Politik vertreten, die durch steigende Energiepreise und Sozialabgaben die Arbeitsplätze in diesem Lande verteuern und damit gefährden. Wenn die Produktion in einem Werk nicht rentabel genug ist weil zum Beispiel die höchsten Energiepreise Europas bezahlt werden müssen sind die Jobs in Gefahr. Das könnte jeder verstehen. Nur in den Medien wird darüber kaum geschrieben.

Die Chefs von Huntsman tun das was alle Firmenchefs machen, sie versuchen so rentabel und kostengünstig wie möglich zu produzieren. Und dabei tun sie auch das was alle anderen Konzerne wie RWE, E.ON, ThyssenKrupp, Bayer, Lanxess und Co. tun: teure Arbeitsplätze abbauen wenn es möglich ist. Da helfen auch noch so laute Wehklagen von Politikern nicht. Und neue Arbeitsplätze entstehen dadurch auch nicht.

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Freie Fahrt

Auch wenn heute schon Sonntag ist so fängt doch erst heute für mich das Wochenende an, und das erste freie Wochenende seit drei Wochen!

Der bunte Vogel

Bevor morgen der Stress im Rat der Stadt los geht werde ich heute mein Mini-Wochenende genießen und mich auf Fototour begeben. Es soll heute angeblich schönes Wetter geben und auf der Duisburger Straße in Essenberg habe ich heute morgen auch die Vorbereitungen für eine Open-Air-Veranstaltung gesehen. Das werde ich mir nachher mal ansehen. Ansonsten bleiben bei schönen Wetter immer noch die Rheinwiesen zwischen Homberg und Baerl für Spaziergänge mit der Kamera!

Määähhh

Morgen werde ich mir dann wieder den halben Tag im Duisburger Rathaus  mehr oder weniger sinnvolle Reden anhören dürfen und zu bestimmten Tagesordnungspunkten werde ich auch selbst die Auseinandersetzung nicht scheuen, da muss ich wenigstens heute ein wenig Erholung haben.

Ich gehe gerne regelmäßig mit meinem Benny am Essenberger See spazieren. Benny ist richtig neugierig und beobachtet mit großem Interesse die Enten und Schwäne!


Allerdings sieht er auch die Müllberge und beschädigten Bänke und Schilder und fragt sich wie so etwas passiert und wer sowas macht! Er versteht schon, dass das nicht richtig ist wenn Müll herumfliegt und Sitzbänke beschädigt werden.

Offensichtlich sind die Vandalen am Essenberger See nicht in der Lage zu begreifen, dass ihr Verhalten selbst für Kleinkinder erkennbar falsch ist! Wahrscheinlich hilft da nur harte Pädagogik in Form von Geldbußen, die das Ordnungsamt verhängen könnte.

Schade eigentlich, dass ein so schönes Naturidyll von wenigen „Blödmännern“, wie Benny sie nennt, so verunstaltet wird!

Ein kalter Sonntag

1. Februar 2009

Da hat man mal frei und die Sonne scheint sogar, und es ist trotzdem richtig eiskalt!

Doch trotz Eiseskälte bin ich mit meinem kleinen Benny an die frische Luft gegangen und habe die Gelegenheit genutzt bei meiner Mutter auf dem Friedhof vorbeizuschauen und am Essenberger See die Schwäne auf dem vereisten See zu beobachten. Andere Spaziergänger haben Brot an die Wasservögel verfüttert während Benny trotz Kälte gar nicht genug vom Spaziergang bekam und sich sogar den Schwänen näherte. Während bei Sachtleben einige Meter weiter jede Menge weißer Rauch oder vielleicht auch Wasserdampf laut in die Luft geblasen wurde.

Benny hat jedenfalls den Sonntag an der kalten Luft genossen. Allerdings hat ihn die Kälte wohl auch erschöpft, denn nun schläft er ganz fest. Und während unsere asozialen Kapitaldiener von der Bundesregierung in Berlin riesige Milliardensummen verpulvern um den Spekulanten ihr Versagen zu versüßen überlege ich jetzt wie ich mein Minus auf dem Konto abbaue.

Im Radio läuft gerade bei „Funkhaus Europa“ die deutsch-türkische Sendung „Çɩlgɩn“ in der heute diskutiert wurde ob türkischstämmige Kinder systematisch im Bildungswesen benachteiligt werden. Viele Zuhörer, und sogar der Moderator vertreten diese Ansicht. Hoffentlich ist es nicht so, denn sonst hat auch Benny keine wirklichen Chancen wenn er groß wird. Ich werde aufpassen, dass er nicht von diesem System an den Rand geschoben wird!


Es werden immer mehr! Gestern abend war der 50.000 Leser auf diesem Blog!

Daher auch Danke an alle, die hier vorbeikommen und ein, zwei oder auch mehrere Kommentare hinterlassen. Ich wäre unehrlich wenn ich sagen würde, dass mir das egal ist wieviele Internetnutzer hier vorbeischauen.

Damit dieser Blog besser wird nehme ich auch gerne Anregungen für neue Themen entgegen! Es gibt sicher einiges gerade im Wahljahr 2009 zu diskutieren!

Heute habe ich den freien Tag genutzt um mit meinem kleinen Benny mal an den Essenberger See zu gehen.

Bei herrlichem Sonnenschein war es entspannend den Schwänen mit samt Nachwuchs zuzusehen. Die Wasservögel sind ziemlich zutraulisch und scheinen jederzeit darauf zu warten, dass man ihnen was zu futtern gibt. Sobald man was in der Hand hält werden sie aufmerksam und nähern sich. Natürlich haben wir nicht gefüttert aber es hat meinem Kleinen und auch anderen Kindern Spaß gemacht Schwäne und Enten mit Grasbücheln, die sie ins Wasser warfen anzulocken.

Der Essenberger See ist zwar wesentlich kleiner als der Üttelsheimer, aber dort ist es finde ich ruhiger. Obwohl auch dort ständig Hunde nicht angeleint über die Wiesen laufen und ihren Kot an vielen Stellen hinterlassen sowie Kinder erschrecken. Rücksichtslosigkeit und schlechtes Benehmen lassen sich heute leider überall finden. Genauso wie Mopeds, die einfach über die Spazierwege knattern.

Aber es hat mir und meinem Kleinen gefallen und am Ende wollte er gar nicht mehr weg und ständig in die Nähe der Schwäne! Der Essenberger See ist ein richtiges Kleinod der Erholung in idyllischer Natur und das auch noch direkt neben Sachtleben und anderen Betrieben gelegen!

Gedenken

Den Sonntag habe ich genutzt um mit Benny an den See und zum Friedhof zu gehen. Benny weiß bis heute nicht, dass seine Oma gestorben ist. Obwohl er schon einige male an ihrem Grab war hat er das noch nicht begriffen!

Jedenfalls scheint es so, aber wer weiß schon was ein dreijähriger Junge denkt! Jedenfalls ist er gerne auf dem Friedhof und will immer die Blumen gießen. Noch versteht er den Sinn eines Friedhofes eben nicht!

Spuren!

ZU unserem Glück liegt dann auch der Essenberger See gleich nebenan und damit auch Gelegenheit zur Erholung in idyllischer Natur!

Natur

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