Die GEZ schlägt nun seit Jahresanfang in allen Häusern zu, der Inkassobetrieb für das von den großen Parteien kontrollierte Staatsfernsehen kennt selbst bei Sehbehinderten kein Erbarmen und kassiert alle ab um den Apparat der öffentlich-rechtlichen Sender mit seinen vielen Parteifunktionären und Verbandsvertretern zu finanzieren

Früher war ich ein Fan der politischen Magazine im Ersten und in den dritten Programmen, heute spielen sie kaum noch eine Rolle und die ständigen Volksmusikshows, Unterhaltungsabende wie die brav-biedernen Fernsehfilme mit Uschi Glas samt bekannter Schauspielkollegen möchte ich mir auch nicht antun. Warum also soll ich zwangsmäßig dafür zahlen? Was haben die ständigen Wiederholungen und Arztserien mit dem vielbeschworenen öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag zu tun? Wozu sollen die Programmverantwortlichen auch heute noch ein attraktives Programm im Ersten und den dritten Programmen anbieten wenn das Geld automatisch aus den Taschen der Bürger in ihre Kassen fließt?

Die „öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten“ ARD und ZDF sind bekanntermaßen in ihren Strukturen von Parteifunktionären durchsetzt und alles andere als „unabhängig“. Selbst die Politmagazine und die Tagesschau sind heute unter parteipolitischer Kontrolle, und für Parteipropaganda, egal welcher Coleur, will ich nicht zahlen! Deswegen unterstütze ich eine Petition an den Bundestag die Zwangsgebühren für die staatlichen Sender WDR, NDR und Konsorten abzuschaffen und den Bürger entscheiden zu lassen was er sehen, hören und finanzieren will. Das Angebot an Medieninhalten ist heute groß genug, auch dank Internet und vielen unabhängigen Medienschaffenden. Das Modell des heutigen Staatsfunks stammt aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts als Medienangebote noch rar waren und die Menschen sich von der Obrigkeit in ihrer Wahrnehmung lenken ließen. Das sollte doch eigentlich schon längst überwunden sein. Heute gibt es eine große Auswahl an Sendern, Zeitungen und Onlineangeboten, da ist das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem mit seinen Zwangsgebühren eigentlich nicht mehr notwendig. Jedenfalls nicht so wie es heute aussieht! Auch wenn ein WDR-Chefredakteur sich vor kurzem nicht zu blöde war von einer „Demokratie-Abgabe“ und „gesellschaftlicher Solidarität“ zu schwadronieren um den Staatsfunk zu rechtfertigen.

Der GEZ-Kritiker Rene Ketterer Kleinsteuber hat dazu sehr zutreffend formuliert:

„Solidarität ist das Schlagwort – ein schönes Wort. Aber was bedeutet Solidarität in diesem Kontext? Solidarisch mit wem? Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Jahr 2013 wirklich wichtig für das Zusammenleben? Und wenn ja, so wichtig, dass man sich gleich 23 Fernseh- und 77 Radioprogramme für fast 8 Milliarden EUR im Jahr leisten muss? Hier bedeutet der Begriff der Solidarität etwas anderes: Frau WDR-Intendantin Monika Piel bekommt inkl. Aufwendungen für ihren Dienstwagen ein Grundgehalt von 330.000 EUR im Jahr, weitaus mehr als unsere Bundeskanzlerin und das aus Zwangsbeiträgen. Und wer zahlt diese Beiträge? Z. B. die allein erziehende Frisörin, die 200 Stunden im Monat auf den Füßen steht, um gerade einmal 700 EUR für ihren Unterhalt nach Hause zu bringen. Sie muss gleich 18 EUR Rundfunkbeitrag bezahlen, was 2,5% ihres Einkommens ausmacht (bei Frau Piel entspricht das 0,00045% ihres Gehalts!). Ist das die vielzitierte Solidarität?“

Die Petition ist unter https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-keine-zwangsfinanzierung-von-medienkonzernen nachzulesen und bis 02.04.2013 zu unterzeichnen. Bis jetzt haben schon über 15.000 Bürger die Petition unterzeichnet, es werden sicher noch mehr. Die Diskussion um das Recht der Bürger selbst zu entscheiden ob sie das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem weiter gezwungermaßen finanzieren sollen oder nicht eine freiwillige Abgabe eher der heutigen Situation gerecht wird hat gerade erst richtig angefangen.

Weitere interessante Links zur Diskussion um die GEZ und das öffentlich-rechtliche Rundfunkszwangssystem:

http://online-boykott.de/de/
http://www.rundfunkgebuehrenzahler.de/
https://www.facebook.com/groups/GEZGIER2013/
http://www.gez-boykott.de//Forum/index.php
http://www.gez-abschaffen.de/
http://www.pc-gebuehr.de/
http://www.gez-abschaffen.de/Gefaengnis.htm#ZweiterFall
http://wir-alle-gegen-gez.de/
http://www.gez.de/

Morgen ist Tag der deutschen Einheit, aber heute ist in Duisburg der Tag der Verschwendung!

Heute schmeißt eine städtische Gesellschaft in Duisburg mal eben eine halbe Million EURO zusätzlich pro Jahr für neue Führungsposten raus. Teuere Vorstandsposten, die vor allem der politischen Versorgung dienen. So soll und wird es auch voraussichtlich dank rot-rot-grüner Mehrheit heute beschlossen werden. Daran wollte ich nur nochmal erinnern. Damit nicht in Vergessenheit gerät wie die linken Bürgerbetrüger von SPD, Linken und Grünen sich am Geld der Bürger vergreifen um ihre Funktionäre gut zu versorgen. Wer diese Parteien noch wählt ist selbst schuld wenn er oder sie immer mehr Gebühren zahlen muss.

Jetzt müssen die Duisburger Bürger die nächsten Jahre wieder die teueren Folgen der restaurierten SPD-Herrschaft ertragen.

06.10.2012, 23:57 Uhr: eine kleine wichtige Berichtigung muss ich hier noch nachliefern. Seit der Abstimmung im WBD-Verwaltungsrat weiß ich, dass es wenigstens noch einzelne Grüne gibt, die die teuere Parteibuchwirtschaft auf Kosten der Bürger nicht mitmachen wollen. Da die SPD und ihre linken Helfer ihre Schweinereien bevorzugt in „nicht-öffentlichen“ Sitzungen, also unter Ausschluss der Bürger beschließen kann ich hier aus rechtlichen Gründen leider keine näheren Details preisgeben.

Seit anderthalb Jahren bin ich nun im Rat der Stadt, und darf Kommunalpolitik hautnah miterleben und -gestalten!

Dass in Duisburg über 50 Jahre lang ganz intensiv alle möglichen Positionen bei Stadt und städtischen Gesellschaften mit Funktionären einer bestimmten Partei besetzt wurden ist wohl trotz der SPD-Propagandaorgane WAZ und NRZ auch weithin bekannt. Doch hat sich die Hoffnung erfüllt, dass diese Praxis seit 2004 zumindestens zeitweilig gestoppt werden konnte???

Ich bin mir da nicht mehr so sicher! Das was ich seit einigen Monaten erleben darf lässt bei mir den Verdacht aufkommen, dass einige Parteien in unserer Stadt immer noch die Posten untereinander aufteilen, und, was ich noch schlimmer finde, sogar Posten extra schaffen um ihre Leute auf Kosten der Steuer- wie Gebührenzahler zu versorgen. Und fast alle scheinen dabei mitzumachen!

Das ist deprimierend, denn alle Bürger dieser Stadt zahlen dafür und können fast nichts dagegen tun………….

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