Hommage an alte Juso-Freunde

4. September 2012

Wann hört die Propagandakampagne der Duisburger SPD endlich auf? Sie haben doch schon alles gewonnen!

Viele Bürger der Stadt merken gar nicht wie sie schon seit langer Zeit von der Lokalpresse an der Nase herumgeführt werden. Ich las gerade wie ein gewisser Marco Hoffmann sich gemeinsam mit den OB Sören Link ablichten ließ und verkündete wie schön doch Duisburg sei was die Partei des OB, also die SPD, vor einigen Monaten wohl noch abgestritten hätte.

Aber was mich besonders berührt ist die Tatsache, dass wahrscheinlich kaum ein Bürger dieser Stadt weiß, dass Sören Link und Marco Hoffmann nicht nur alte (Partei)Freunde und Genossen sind, sondern der Herr Hoffmann auch schon seit Jahren beim inoffiziellen SPD-Parteiblatt „NRZ“ in Duisburg tätig ist.

Ich erinnere mich auch noch gut an Einzelheiten früherer Parteiseminare vor ungefähr 14 Jahren als Sören Link und Marco Hoffmann einträchtig in Stenden feierten und ihre Karierre in die Wege leiteten.

All dies wissen natürlich die allermeisten Bürger der Stadt Duisburg nicht wenn sie die manipulativen Berichte der SPD-Parteischreiber des WAZ-Konzerns lesen ohne zu ahnen, dass sie einer geschickten Parteipropaganda auf den Leim gehen. Die Parteischreiber des WAZ-Konzerns, die sich als Propagandisten der SPD hergeben sollten sich was schämen, dass sie die Bürger der Stadt so arglistig täuschen.

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SPD und Linke wollen in Duisburg ihre Parteigänger versorgt wissen, auf Kosten der Steuer- und Gebührenzahler natürlich!

Heute hat endlich auch mal die Lokalpresse darüber berichtet, dabei war schon letztes Jahr zu beobachten, dass SPD und Linke in Duisburg trotz der klammen Kassen der Stadt ganz wild darauf sind neue Posten bei Stadtverwaltung und städtischen Gesellschaften für ihre Funktionäre zu schaffen. Die SPD ist da besonders unverfroren und seit Jahrzehnten geübt im Versorgen ihrer Parteigänger auf Kosten der Bürger! Ein Blick in die Chefetagen der Ämter und städtischen Betriebe offenbart die Tatsache, dass nahezu 80% aller Positionen mit SPD-Anhängern und ihren Verwandten besetzt ist. Und wie manche Skandale offenbaren, ich sage nur ESD, zeigt sich wie „fähig“ diese Leute sind, besonders wenn es um das eigene finanzielle Wohl geht!

Wenn ich nicht zur Verschwiegenheit verpflichtet wäre würde ich hier gerne mal preisgeben wie in manchen städtischen Aufsichtsgremien SPD und Linke gemeinsam neue unnötige und teure Führungspositionen schaffen wollen, und welch abstruse Begründungen für die Mehrausgaben gegeben werden. Es ist im Rathaus auch kein Geheimnis mehr, dass die SPD/Linke den OB stürzen möchte um wieder selbst den Chefposten an der Stadtspitze zu bekommen und so die vielen Wahlhelfer der Partei mit den versprochenen Posten bedienen zu können sowie das jahrzehntelang bewährte System der treuen Parteisoldaten in der Stadtverwaltung aufrecht zu erhalten.

Die gleichen Leute, die sich sonst gerne öffentlich und im Rat sowie den Ratsausschüssen darüber beschweren, dass nicht genug Mittel zur Verfügung stehen um Jugendarbeit oder soziale Aufgaben zu finanzieren verschwenden die knappen Mittel der Stadt um wie schon in den letzten Jahrzehnten in Stadtverwaltung und städtischen Gesellschaften eine geradezu dreiste Parteibuchwirtschaft zu betreiben. Das geht dank rot-rot-grüner Ratsmehrheit, es sei denn die Grünen würden sich diesem Treiben verweigern, wonach es glücklicherweise aussieht, und die Entscheidungsträger der Duisburger FDP sich nicht dafür gewinnen lassen. Vielleicht ist die unverschämte Postenwirtschaft der Duisburger SPD/Linke also doch noch zu verhindern.

Und hoffentlich merken die Bürger mal, dass viele Funktionäre gerade der SPD nur ihr eigenes Wohl im Kopf haben wenn sie nach politischen Mandaten streben!

Natürlich gibt es auch andere Parteien, die öffentliche Ämter und Führungspositionen nach Parteizugehörigkeit verteilen, aber wer ständig was von „Neuanfang“ faselt und so tut als wolle man demnächst mit aufgesetztem Heiligenschein in unserer Stadt alles besser machen kann nicht einfach die sattsam bekannte Pöstchenversorgung für Parteifreunde wie in den letzten Jahrzehnten weiterführen ohne sich nicht völlig unglaubwürdig zu machen werte Genossen.

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