Retter für Resul gesucht!

Über 350 Menschen kamen heute um sich als neue Stammzellenspender registrieren zu lassen, die meisten davon junge Menschen.

Medien

Medien bei der Arbeit

Auch Prominenz war anwesend: der Landtagsabgeordnete Bischoff ließ sich ebenso im Türkisch-Islamischen Kulturverein am Hochemmericher Markt blicken wie auch der türkische Generalkonsul, Vertreter der türkischen Föderation, Vertreter von Wohlfahrtsverbänden und zahlreiche Medienvertreter. Der Verein hatte im ersten Stockwerk zu Tee, Kaffee und Kuchen sowie Snacks eingeladen was gerade von der türkischstämmigen Bevölkerung rege genutzt wurde und zu vielen Gesprächen führte. Schade nur, dass der Duisburger Oberbürgermeister keine Zeit hatte vorbei zu schauen.

Fürs leibliche Wohl

Und hoffentlich sind die Chancen für Resul aus Moers gestiegen den Blutkrebs zu besiegen.

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DKMS-Spender

Heute ist im Türkisch-Islamischen Kulturverein am Hochemmericher Markt in Rheinhausen eine Registrierungsaktion der „Deutschen Knochenmarkspenderdatei“ DKMS um passende Spender zu finden und den 20-jährigen Resul aus Moers zu retten, der an Blutkrebs erkrankt ist und ganz dringend einen Stammzellenspender benötigt um eine Chance auf ein neues Leben erhalten zu können.

Retter für Resul gesucht!

Von 12 bis 18 Uhr können sich Freiwillige am Hochemmericher Markt 5 in Duisburg-Rheinhausen melden und die Chance erhalten ganz leicht Lebensretter zu werden. Die „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ DKMS braucht dringend möglichst viele Menschen, die bereit sind Knochenmark zu spenden um das Leben von Leukämiekranken zu retten. Da nur häufig nur ein passender Spender unter 20.000 Menschen zu finden ist, der die gleichen Gewebemerkmale wie der Leukämiekranke besitzt ist es sehr wichtig möglichst viele Freiwillige zu finden.

Bis heute haben sich über 3,8 Millionen Freiwillige registrieren lassen, rund 38.000 davon konnten schon Leukämiekranken die Hoffnung auf ein neues Leben schenken. Heute könnte einer dazukommen.

Kaltes Wetter

Kaltes Wetter

Die meiste Zeit des Lebens arbeitet der Mensch. Zum Glück ist es in unserem Lande auch üblich, dass Arbeitsplätze von Gesetzes wegen so gestaltet sein sollen, dass der Arbeitnehmer seinen Beruf ohne Schaden für die Gesundheit ausüben kann.

Um es gleich vorweg zu sagen: ich habe eine ziemlich robuste Gesundheit und meine letzte Krankschreibung liegt über 15 Jahre zurück, aber was ich vor einigen Tagen auf der Arbeit über mich ergehen lassen musste hat mich gesundheitlich dermaßen belastet, dass ich unter anderem Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen Objektleiter meiner Firma gestellt habe.

Stundenlang mussten ich und andere Kollegen ununterbrochen in bitterer Kälte im Freien arbeiten; über 4 Stunden stand ich bei eisigem Wind an der Parkplatzzufahrt eines großen Mobilfunkanbieters in Düsseldorf und bekam dadurch Schmerzen in Schulter und Gelenken, mal eben zur Toilette oder zum Aufwärmen ins Konzerngebäude gehen war nicht möglich, dafür seien keine Leute da, die Positionen müssten schließlich immer besetzt sein. Also mussten ich und andere Kollegen auf Weisung des Vorgesetzten unserer Firma in Düsseldorf bitter frieren sowie unsere Gesundheit aufs Spiel setzen. Nach der Schicht war ich so fertig, dass ich kaum noch gerade laufen konnte.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein Einsatzleiter eines großen Unternehmens so rücksichtslos mit der Gesundheit der Beschäftigten umgeht um beim Kunden zu glänzen, was mich aber besonders erschrak war der Umstand, dass ich weiter in der Kälte aushalten sollte als ich mich telefonisch im Büro der Firma beschwerte. So gering ist der Stellenwert der Gesundheit der Beschäftigten für die Chefetage. Was kann man als einfacher Arbeitnehmer in einer solchen Situation tun? Ich habe den obersten Chef unseres Konzerns angeschrieben und die unmenschliche Situation in Düsseldorf geschildert. Danach muss es richtig in der Firma gerummst haben, jedenfalls bekam ich am nächsten Tag eine Einladung zu meinem örtlichen Chef in der Niederlassung Duisburg wo mir erklärt wurde, dass sich die Düsseldorfer Abteilung entschuldigen würde und sich die Situation dort extrem verbessert habe.

Wenn das stimmt hat sich die Beschwerde gelohnt sowie den Kollegen und mir was gebracht. Jetzt warte ich mal ab ob ich nicht doch später gekündigt werde. Denn mein Duisburger Boss ist alles andere als glücklich über mein Handeln, und die Strafanzeige ist gestellt.
Also abwarten…

Brand bei Thyssen?

28. Oktober 2012

Rheinufer bei Duisburg-Beeckerwerth am 2810.2012 um 06:20 Uhr

Rheinufer bei Duisburg-Beeckerwerth am 2810.2012 um 06:20 Uhr

Vor nicht mal einer Stunde bin ich nach einer 13-Stunden-Nachtschicht auf dem Weg von der Arbeit nach Hause am linken Rheinufer bei Baerl vorbeigekommen als ich dichte Rauchschwaden auf der anderen Uferseite bei Duisburg-Beeckerwerth bemerkte. Genau dort wo sonst immer das Oxygenstahlwerk II von Thyssen gut zu erkennen ist sowie die daneben liegenden Anlagen.

Normalerweise ist dort immer alles gut erleuchtet und bietet so eine imposante nächtliche Kulisse. Aber heute morgen war praktisch außer Rauch nichts zu erkennen, selbst die Rheinbrücke war teilweise kaum zu sehen. Entweder brennt es bei Thyssen oder in der unmittelbaren Nähe. Denn ein leichter Brandgeruch lag auch in der Luft.

Rauchschwaden auf dem rechten Rheinufer bei Duisburg-Beeckerwerth und Duisburg-Laar am 28.10.2012 um 06:15 Uhr

Rauchschwaden auf dem rechten Rheinufer bei Duisburg-Beeckerwerth und Duisburg-Laar am 28.10.2012 um 06:15 Uhr

Irgendwie haben wir in unserer Stadt ein wenig Pech was die Sicherheit in Industriewerken angeht: erst vor wenigen Wochen zogen dicke Rauchschwaden von einem Brand in einem Düngemittelwerk in Krefeld-Linn über unsere Stadt hinweg und sorgten für dicke Luft und viel zusätzlichem Feinstaub. Offensichtlich gibt es noch einigen Verbesserungsbedarf was die Brandvermeidung in Industriebetrieben angeht.

Ein Mann mit tausend Namen…

13. Dezember 2011

…der hier unter unzähligen Decknamen seinen persönlichen Kampf gegen mich führt und zur Zeit auch den Oberbürgermeister und alle die den OB unterstützen massiv angeht ist hier unerwünscht und wurde auch in der Vergangenheit hier schon mehrfach gesperrt. Dieses Subjekt kommt leider immer wieder unter anderen Namen (Persönlichkeitsspaltung?) zurück um seine Schimpfe wie nicht selten persönlichen Herabsetzungen garniert mit zahlreichen Beschuldigungen in meinem Blog zu hinterlassen.

Diese Kommentare werde ich von nun an, wenn ich erkenne, dass der hasserfüllte wie gescheiterte Einzelkämpfer dahinter steckt sofort konsequent löschen! Menschen mit psychologischem Behandlungsbedarf mögen bitte die Hilfe von entsprechenden Einrichtungen in Anspruch nehmen anstatt hier ihre Leidenschaften auszuleben!

Das Leben ist so schön….

26. Oktober 2011

sicher

sicher?

…gefährlich! „Arbeitssicherheit steht immer an erster Stelle“ hört man als Arbeitnehmer immer wieder aus der Chefetage. Stets wird behauptet, dass alles getan wird damit der Arbeitnehmer sicher seine Arbeit tun kann.

Natürlich sieht die Wirklichkeit jenseits der schönen Worte aus der Chefetage etwas anders aus, und Sicherheit kollidiert im Arbeitsalltag auch schon mal mit dem Kostenargument. Da läuft der Wachmann ganz alleine und ohne irgendeine Absicherung durch mehr oder weniger gefährliches Gelände und bewacht ganz auf sich selbst gestellt Millionenwerte.

Zuletzt war ich vor einigen Tagen in einem großen Waren- und Logistikzentrum eingesetzt. Da lagern begehrte Waren wie riesige Plasmabildschirme, Tablet-PCs und alles andere was das Konsumentenherz so begehrt. Riesige meterhohe Regale voller Schätze, bewacht von einer kleinen Schar schlechtbezahlter Wachleute. Wenigstens, dachte ich, ist hier alles besonders gut gesichert. Schließlich ist das Gelände umzäunt und mit einer modernen Alarmanlage gesichert. Dummerweise ist der Zaun aber offen und während der Schicht erfuhr ich dann auch noch, dass bei einigen Türen der Alarm nicht funktioniert. Im Ernstfall können die Diebe also unbemerkt in die schöne Warenwelt eindringen um mich und meine Kollegen zu überraschen. Nach einem kleinen Raubzug würde die Weltfirma dann ihr Warenlager wahrscheinlich besser absichern wenn der Verlust von einigen Millionen Euros sich bemerkbar macht. Nur hätten ich und meine Kollegen vielleicht nicht mehr so viel davon, je nachdem wie brutal und rücksichtslos die Räuberbande gewesen wäre.

Ich frage mich nur warum da keine Gewerkschaft oder Berufsgenossenschaft sich mal meldet, das Warenlager der Welthandelsfirma ist ja nicht gerade klein und füllt sich von Tag zu Tag (dem Weihnachtsgeschäft sei Dank) mit immer mehr Waren. Irgendwann wird eventuell auch die eine oder andere Diebesbande darauf aufmerksam. Hoffentlich sind bis dahin auch die kleinen Sicherheitslücken geschlossen worden. Denn Geiz ist nicht immer geil!

Mit knurrendem Magen…

4. August 2011

…schreibe ich gerade diesen Artikel, denn es ist Ramazan und ich muss noch gute zwei Stunden warten bis zum Iftar (Fastenbrechen)!

Seit Anfang der Woche heißt es nun Zurückhaltung und Selbstbeherrschung üben. Was angesichts der vielen Verlockungen im Kühlschrank und der Werbung im Fernsehen nicht immer leicht fällt. Dieses Jahr fällt der Fastenmonat auch noch mitten in den Hochsommer und in die Urlaubszeit wo man sonst gerne grillt, ein paar kühle Getränke genießt und Eiscreme schleckt. Daran denke ich jetzt aber lieber nicht, denn ich muss wie schon gesagt noch über zwei Stunden aushalten.

Dafür freue ich mich über die ersten Iftar-Einladungen von Freunden sowie befreundeten Organisationen und beschäftige mich mit der Vorbereitung des Iftar der DAL am Monatsende. Der islamische Fastenmonat ist neben dem Fasten auch eine gute Gelegenheit um Freunde und Familie zu treffen was das Gemeinschaftsgefühl stärkt und für viele anregende Gespräche sorgt. Nebenbei kann ich so auch den Kontakt zur Basis in den befreundeten Vereinen verbessern.

Ich gebe aber auch zu, dass ich das Fasten auch zu meinem eigenen Wohlbefinden nutzen möchte indem ich versuche etwas abzunehmen. Die Sucht nach viel Essen und vor allem Süßigkeiten kann ich hoffentlich so in den Griff kriegen. Dann hätte der Fastenmonat meiner Gesundheit jetzt gut getan und ich würde auch in Zukunft weniger essen und dafür bewußter leben.

Aber trotzdem freue ich mich schon auf das Zuckerfest im September!

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