Rot-ROT-Grün macht Duisburg kaputt!

Rot-ROT-Grün macht Duisburg kaputt!

„Die Stadtverwaltung wird gebeten, diesen Antrag des Rates dem Projektentwickler in geeigneter Form umgehend zu übermitteln und die zwingend notwendigen Schritte zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes einzufordern. Der Projektentwickler hat dieser Aufforderung durch den Rat und der Stadtverwaltung unverzüglich nachzukommen.“

Duisburg braucht Investoren, die viel Geld in die Stadt bringen sollen. Werden Firmen und Banken bereit sein viele Millionen in einer Stadt zu investieren, deren Stadtspitze sie in aller Öffentlichkeit bloßstellt und per öffentlichem Ratsbeschluss symbolisch ohrfeigt?

Investorenschelte

Eilantrag von SPD/Linken und Grünen

Das Projekt „Factory Outlet Center“ in Duisburg-Hamborn ist wegen mehrerer Fragen sehr umstritten: erst war es die alte marode Rhein-Ruhr-Halle, die wichtiger sein sollte als das Projekt das viele hundert neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verspricht, dann die alte Zinkhüttensiedlung in der noch einige dutzend Menschen leben, die sich weigern in neue Ersatzwohnungen zu ziehen, dann kam dazu die Nähe zu den Grillo-Werken in denen mit Gefahrstoffen wie Schwefelsäure gearbeitet wird was angeblich eine Ansiedlung neuer Geschäftszentren mit viel Publikum nicht zulassen würde (was bei Kaufland gegenüber kein Problem war). Zusätzlich verbreiteten einige Leute Gerüchte über den Projektentwickler gegen den angeblich Haftbefehle vorlägen und der überhaupt kein Geld für das geplante Factory Outlet Center zur Verfügung hätte. Und diese ganze Tragödie dauert nun schon über sechs Jahre. Sechs Jahre lang wurde öffentlich aller Welt gezeigt, dass viele Leute in unserer Stadt keine neuen Arbeitsplätze und keine Mehreinnahmen an Steuern wollen obwohl unsere Stadt und insbesondere der Duisburger Norden sie ganz dringend benötigen.

Investorenschelte

Eilantrag

Das Factory Outlet Center war mit großer Mehrheit im Rat der Stadt beschlossen und vom Stadtplanungsdezernat die letzten Jahre mit politischer Begleitung durch die Ratsfraktionen wie auch der Bezirksvertretung vorbereitet worden. Aber trotzdem kommt die Sache nicht so richtig voran. Als einfacher Kommunalpolitiker ist es schwer zu durchblicken wieso es ständig hackt, aber dass eine rot-rot-grüne Mehrheit im Stadtrat mit offensichtlicher Unterstützung durch die Stadtspitze einen Investor öffentlich ohrfeigt indem sie ihn öffentlich per Ratsbeschluss beschuldigen will Schuld an den Verzögerungen der letzten Jahre zu sein kann nur eine ganz spezielle Art der „Investorenpflege“ sein. Noch dazu ganz überraschend drei Tage vor der Ratssitzung mit per eMail versandten Antrag.

Warum die Stadtspitze und die sie tragenden SPD/Linke und Grünen im Duisburger Rathaus so handeln ist nicht so recht nachzuvollziehen. Schließlich wurde das FOC-Projekt politisch unterstützt und neue Entwicklungen gab es diese Woche nicht. Wieso also so ein hektischer Eilantrag in letzter Sekunde? Haben die rot-rot-grünen Herrscher im Rathaus einen neuen Investor in Reserve? Oder wollen sie nur Stärke zeigen? Bei „Multi Development“ auf der Mercatorstraße waren sie mit dieser Methode schon „erfolgreich“, da wurde der wichtige Investor per Brief vor den Kopf gestoßen. Beim Klinikum haben sie den privaten Teilhaber auch per Ratsbeschluss gedemütigt indem sie per befreundeter Medien durchsickern ließen wie sie ihn loswerden wollen. Offensichtlich ist es den Mächtigen im Rathaus egal wie so was auf andere potentielle Investoren im Land wirkt. Welcher Unternehmer soll in eine Stadt kommen, die die höchsten Gewerbe- und Grundsteuern hat wenn der Vorsitzende der Mehrheitsfraktion im Rat was vom „Turbokapitalismus“ faselt und mit seinen Genossen im Rathaus das Kunststück fertigbringt fast alle wichtigen Planungsprojekte wie FOC, Bahnhofsvorplatte, „Duisburger Freiheit“, Marientorcarree usw. aufzuhalten oder zu verzögern?

Wieso schafft es weder die Wirtschaftsförderung noch das Planungsdezernat noch der Oberbürgermeister in für unsere Stadt so wichtigen Fragen der Wirtschaftsförderung mit Unternehmern wie Projektentwicklern dezent ohne großen öffentlichen Tamtam zu verhandeln und wichtige Fragen zu klären? Aber was will man von einem Oberbürgermeister und einer Wirtschaftsförderung erwarten, die nicht mal mitbekommen wenn ein großes Unternehmen wie alltours die Stadt verlässt und das auch noch öffentlich verlautbaren. „Der Unternehmer, das unbekannte Wesen“ lautet das Motto im Duisburger Rathaus.

Werbeanzeigen
Arbeit und Lohn

Da wird Geld verdient!

Wenn Alt-Politiker den Prediger machen, kann ziemlich lebensfremder Quark herauskommen.

Alt-Oberbürgermeister Krings und seine Freunde von der nun zweigeteilten BI „Neuanfang“ predigen jetzt ziemlich unverhohlen den Rückschritt zu ganz alten Zeiten der Vorindustrialisierung. Großprojekte sind böse und müssen verhindert werden, alte hässliche Hochhäuser sind dagegen soziale Paradiese wie auch das alte russgeschwärzte Bruckhausen mit seinen zahlreichen Bruchbuden, die heute nur noch als Armutsquartiere zu gebrauchen sind.

Da treten Leute wie ein Alt-OB Krings, in dessen Amtszeit von 1977 bis 1997 die größten Arbeitsplatzverluste in Duisburg zu beklagen waren, dafür ein auf Großprojekte wie die „Duisburger Freiheit“ und die Bahnhofsplatte mit kleinen Betrieben zu verzichten ohne daran zu denken, oder vielleicht auch gar nicht daran denken zu können, dass dort viele Menschen Lohn und Brot finden sollen. Gleiches gilt für das „Factory Outlet Center“, das nun schon seit mindestens 2 Jahren geplant wird und wo ein Investor bereit ist viel Geld für eine Aufwertung des Geländes auszugeben auf dem die marode „Rhein-Ruhr-Halle“ steht wie auch eine an Hässlichkeit kaum zu überbietende Hochhaussiedlung. Auch hier wollen Polit-Prediger wie Krings und Konsorten den Rückwärtsgang einlegen und die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindern. Jedes Großprojekt wird vom Krings-Freundeskreis nun mit „Größenwahn“ gleichgesetzt.

Diese Leute wollen in Duisburg die Politik bestimmen und vergessen dabei, dass in den letzten Jahrzehnten der bis 2004 andauernden SPD-Herrschaft in der Industrie zehntausende Arbeitsplätze verloren gingen wie auch große Teile der Stadtbevölkerung. Die Folgen sind unter anderem Brachflächen wie das Gelände der „Duisburger Freiheit“ am Güterbahnhof oder viele leere marode Wohnungen wie in Bruckhausen. „Entschleunigung“ ist hier kein Zauberwort sondern bittere Realität weil Armut und Niedergang damit verbunden sind.

Ob Herr Krings und seine rückwärtsgewandten Kompagnons vom „Duisburger Manifest“ mal begreifen werden, dass die Bürger in dieser Stadt auch Erwerbsmöglichkeiten brauchen, genauso wie der städtische Haushalt zusätzliche Gewerbesteuerzahler dringend benötigt um die leeren Kassen ein wenig zu füllen damit zum Beispiel auch die Schulden abgebaut werden können, die uns Herr Krings aus seiner Zeit als Oberbürgermeister mitsamt Strukturproblemen hinterlassen hat?!

1. Mai = Familientag

2. Mai 2009

Der 1. Mai gehört meiner Familie! Natürlich bin ich als politisch bewusster Mensch und Arbeitnehmer mit meiner Familie auch zur Maikundgebung des DGB nach Duisburg gefahren!

Die Reden der Funktionäre habe ich mir gar nicht erst angehört und auch diesmal den Demozug zum ersten Mal gemieden, da ich und meine Frau auch keine Lust mehr haben immer mit irgendwelchen obskuren Gruppen in einem Zug zu laufen, die für Ziele kämpfen, die nichts mit dem 1. Mai zu tun haben und separatistische Ziele in anderen Ländern verfolgen.

Dafür aber war die Maifeier im Duisburger Landschaftspark Nord sehr gelungen und bei sonnigem Wetter strömten die Massen zu den Bierwagen, Fressbuden und Infoständen.

Beim Stand der Linken traf ich alte Bekannte wieder, die sich nun dort engagieren und mich auch gleich zum Parteieintritt überreden wollten. Ich musste sie aber enttäuschen, denn ich bleibe auch bei aller Sympathie erstmal parteilos und werde auch wahrscheinlich zur Kommunalwahl wieder mit der DaL antreten. Ich habe ihnen aber auch gesagt, dass Konkurrenz in diesem Fall keine Gegnerschaft bedeutet, und ich bei der Bundestagswahl natürlich die Linke unterstützen werde!

Nach dieser Diskussion aber gehörte der Tag voll und ganz der Familie! Benny freute sich über die vielen Spielangebote und hüpfte gerne bei den Falken auf der Hüpfburg mit den anderen Kindern rum. Ich ließ mir das Bier beim Open-Air-Konzert schmecken während meine Frau den Backfisch genoss!

Die Familienfete des DGB ist wirklich ein sehr gutes Argument zur Maikundgebung zu fahren!

Danach fuhren wir noch zur Fete der Moscheegemeinde in Homberg und trafen dort auch alte Bekannte wieder. Sogar SPD-Funktionäre hatten sich dorthin verirrt. Aber eine Fete ohne Bier und Musikprogramm erschien mir zu langweilig und so kamen wir abends erschöpft zuhause an.

Dieser Familientag war nun wirklich anstrengend, und heute mittag geht es zum „Hıdırellez-Frühlingsfest“ nach Duisburg-Hochfeld!

Stolpersteine

…über diese glänzenden Steine im Gehweg kurz vorm Hamborner Altmarkt!

Stolpersteine

Erinnerungen an eine Zeit, die wir hoffentlich überwunden haben und die sich niemals wiederholen sollte! Und eine Mahnung unter keinen Umständen seine Menschlichkeit zu vergessen!

Der Hanielpark

Da ich gerade beim Telefonat mit dem Werkschutz von Thyssen Krupp Steel erfahren habe, dass ich wahrscheinlich auch in 100 Jahren nicht bei Thyssen arbeiten darf richte ich mich schon auf lange Parkspaziergänge ein. Das soll beruhigen und die Seele ein wenig streicheln!

Hanielpark in Homberg

Währenddessen überlege ich mir schon wie ich bei der kommenden Abstimmung im Duisburger Rathaus gegen die Thyssen-Pläne für den Grüngürtel im Duisburger Norden stimmen werde! Das beruhigt mich auch ein wenig!

Blauer Himmel über Homberg

%d Bloggern gefällt das: