In diesen Tagen wo auch meine Arbeit knapp wird finde ich öfter mal Zeit ein paar Schnappschüsse von Hochheide zu machen. Damit die „Schönheiten“, die wir den Homberger aSozialdemokraten zu verdanken haben nicht vergessen werden!

Auf meinem Fotoblog sind die Bilder in voller Auflösung zu sehen!

Diese „schönen“ Anblicke werde ich sicher auch die nächsten Jahre noch genießen dürfen. Trotz allen Zweckoptimismus, der in manchen Blättern verbreitet wird. Letzte Woche berichtete sogar die BLÖD-Zeitung von einem angeblichen Wunder in Hochheide. Wahrscheinlich war damit die Lichterkette am Hochhaus in der Hanielstraße gemeint!

Fragt sich nur warum immer mehr Menschen aus Hochheide flüchten! Denn bei der Duisburger Einwohnerstatistik liegt der Stadtteil immer noch weit oben wenn es um Bevölkerungsrückgang geht!

Beim Einkauf in Hochheide heute nachmittag fiel mir auf wie sich das Erscheinungsbild der beiden leeren „Weißen Riesen“ verändert hat!

Das sieht zwar besser aus, aber ich frage mich allen Ernstes ob so die Zukunft von Hochheide aussehen soll. Ein Stadtteil der billigen Hochhauswohnungen trotz deutlichen Überangebots. Denn die Unsummen, die da ein privater Investor in die Sanierung steckt müssen sich ja irgendwie auch mal rentieren.

Jedenfalls geht es auf der Baustelle an der Hanielstrasse richtig zur Sache, und selbst der Schneefall mitsamt Kälte hielt heute die Arbeiten nicht auf. Es wird mit beachtlicher Geschwindigkeit an der Fertigstellung der neuen Wohnungen gearbeitet.

Und selbst die Stadt, die doch gerade vom SPD-Mann Büssow in seiner Funktion als Regierungspräsident zum verschärften rücksichtslosen Sparen gezwungen wird, scheint Geld in die Hochhausruine an der Ottostraße zu investieren. Das Ausbauen aller Fensterscheiben hat sicher einiges gekostet.


Ob da wohl was in Planung ist???

Das Wunder von Hochheide?

Pünktlich zur anstehenden Kommunalwahl wird jetzt von den neuen Eigentümern der leeren Hochhausruine an der Hanielstraße verbreitet, dass es wieder schöne neue Wohnungen und neue Einwohner geben wird!

Bin ja mal gespannt was das wohl für Einwohner sein werden die heutzutage freiwillig nach Hochheide ziehen!

Abwärts mit Hochheide

Zunächst möchte man meinen es gäbe keine Gemeinsamkeiten: verschiedene Parteien, anderes Bundesland und eine übergeordnete Politikebene. Aber bei genauerem Hinsehen finden sich doch erstaunliche Paralellen!

Nicht nur, dass es um Politiker geht, die jetzt Angst um ihren Sessel bekommen: sowohl in Hessen und auf Bundesebene als auch hier in unserem Stadtteil Hochheide ist nun auf einmal das Thema „Jugendkriminalität“ das wichtigste Aufgabengebiet geworden! Allerlei Maßnahmen werden jetzt schnell angekündigt, und bei genauerem Hinsehen zeigt sich dem interessierten Bürger, dass die Politik sowohl in Hessen als auch hier selbst in letzter Zeit zur Entstehung des Problems beigetragen hat das sie nun angeblich bekämpfen will!

Während Roland Kochs Wahlkampfmunition nun zum Rohrkrepierer wird da auf einmal endlich mal über die ganzen Stelleneinsparungen in der Justiz und der Polizei gesprochen wird, hoffen die Homberger aSozialdemokraten darauf, dass die Bürger nicht merken wer die „Weißen Riesen“, auch bekannt als „Wohnpark Hochheide“ (Zitat eines SPD-Bezirksvertreters!), zu verantworten hat mitsamt der dortigen Verelendung!

Ein SPD-Bauwerk

Und in der parteinahen Lokalpresse wird die Propagandamaschinerie angeworfen um davon abzulenken, dass die Hilferufe der Bürger und Geschäftsleute in Hochheide jahrelang im Homberger Rathaus ignoriert wurden! Bis vor kurzem wollten die meisten Provinzpolitiker und ihre Verwaltungsdiener im Homberger Rathaus nicht wahrhaben, dass Kriminalität und Bedrohungen der Bürger erschreckend zugenommen haben! Auch die anhaltende Flucht vieler Bürger aus dem Stadtteil und die vielen leerstehenden Ladenlokale wollten die werten Damen und Herren nicht sehen und unterdrückten nach Kräften die Kritik an den Zuständen vor Ort, die doch nicht ganz so „paradiesisch“ waren wie ein Jugendamtsleiter Krützberg meinte. Im Protokoll der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl vom 08.11.2007, also gerade mal zwei Monate her, meinte er auch noch die Situation in Hochheide sei nicht so schlimm …dass der Einsatz von Streetworkern notwendig werden könne.

Es geht abwärts mit Hochheide!

Und da haben wir die schlimmste Gemeinsamkeit der Homberger SPD mit einem gewissen Roland Koch: jahrelang wird im sozialen Bereich gekürzt, Stellen gestrichen und bestehende Probleme nicht erkannt um dann wenn es knallt wortreich Maßnahmen anzukündigen, die man zuvor für unnötig hielt da man die Probleme schlichtweg nicht sehen wollte.

Während aber ein Roland Koch vorgestern in der Fernsehsendung „Hart aber fair“ vor großem Publikum als Schaumschläger entlarvt wurde, kann sich die hiesige SPD leider voll und ganz auf ihre Lokalpresse verlassen ohne dort eine kritische Nachfrage wegen ihrer langjährigen Ignoranz befürchten zu müssen.

Das müssen die Bürger selbst tun!

Ein SPD-Bauwerk in Hochheide

SPD-Bauwerk in Hochheide

Hochhausbesitzer muss man sein! Während jeder kleiner Häuslebauer sein Eigentum ganz schnell verlieren kann wenn er seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt, dürfen die Besitzer der beiden leerstehenden Hochhäuser in Hochheide Schulden in gigantischer Höhe anhäufen ohne belangt zu werden!

Rechnungen der Stadtwerke, Sicherungskosten wegen akuter Gefahren am Bau und Grundsteuerschulden werden scheinbar einfach in den Wind geschrieben! Für das Versprechen das Hochhaus an der Hanielstrasse in Hochheide wieder schmuck herzurichten soll die Stadt als Gläubiger wohl trotz knapper Kasse beide Augen zudrücken!

SPD-Bauwerk in Hochheide

Und auch das Hochhaus an der Ottostraße ist wieder im Gespräch! Trotz Schulden des Eigentümers darf der Vertreter desselben visionäre Pläne verkünden. Vom Bezahlen der aufgelaufenen Schulden gegenüber der Allgemeinheit redet da niemand, dafür aber über Abriss und Neubauten. Manchmal wünschte man sich es gebe noch wie im Mittelalter Schuldnertürme!

Da werden für beide Hochhäuser wieder hochfliegende Pläne verkündet, und wer da einen Zusammenhang mit der näherrrückenden Kommunalwahl 2009 sieht muss wohl übertrieben kritisch sein. Aber wenn sich Pleitiers mit großen Plänen in den örtlichen parteinahen Propagandablättern darstellen dürfen ohne auch nur eine kritische Nachfrage zu befürchten sind die Anzeichen einer konzertierten Aktion von Spekulanten und örtlichen Provinzpolitikern nicht zu übersehen!

SPD-Bauwerk in Hochheide

Als normaler Bürger schüttelt man da nur mit dem Kopf! Angeblich sind die Eigentümer seit Jahren nicht bekannt und haftbar zu machen für die immensen Kosten der Sicherung der Gebäude! Und nun gibt die örtliche SPD in ihrer Lokalpresse bekannt mit Vertretern der Eigentümer in Verbindung zu stehen. Und „unsere“ Vertreter im Homberger Rathaus wollen anstatt die Schulden einzutreiben wieder die alten Visionen des SPD-Baulöwen Kun wiederbeleben. Als ob Menschen heute noch in solchen Hochhäusern und in einer so „exclusiven“ Gegend wie Hochheide leben wollten.

Ottostrasse und Hanielstrasse

Aber bei unseren örtlichen Provinzpolitikern wie einem Dr. Hartl darf man sich nicht wundern wenn sie Hochheide mit Monaco verwechseln!

Rückbau? Wann?

SPD-Bauwerk in Hochheide

Wer hätte das für möglich gehalten, dass jemand dieses alte SPD-Schandmal in Hochheide wirklich kaufen würde?! Gestern ist der Weiße Riese an der Hanielstrasse versteigert worden.

Eine völlig unbekannte Firma hat das leerstehende und asbestverseuchte Hochhaus an der Hanielstrasse erworben. Was damit nun geschehen wird ist noch total unklar. Und ob diese Firma was mit den vor einigen Tagen angebrachten Schild einer „ARGE Rückbau“ zu tun hat weiß auch noch keiner.

Aber da wird sich jetzt der Bezirksvertreter der Linken im Homberger Rathaus mit einer Anfrage drum kümmern! Und ob die Stadt wenigstens einen Teil der Schulden aus der Verganenheit eintreiben kann ist auch noch völlig unklar! Jedenfalls meinte OB Sauerland heute zu mir bei einem Moscheebesuch anlässlich des Opferfestes nur „…ob da was zu holen ist?…“ als ich anregte die Stadt solle sich jetzt ihr Geld holen!

Warten wir also ab welche Überraschungen da noch auf uns zukommen!

Hochhaus Hanielstraße in Hochheide

Einstieg?

So langsam dämmerts der Homberger SPD, dass ihr „Wohnpark Hochheide“ bei der Bevölkerung auf immer mehr Widerwillen stößt und die Menschen aus dem Stadtteil treibt. Und da jeder weiß wer diese „herrlichen“ Bauwerke verbrochen hat kündigt der SPD-Ratsherr von Hochheide, Vohl, an die beiden leeren Hochhäuser so schnell wie möglich abreißen zu lassen.

SPD-Bauwerk

Der SPD-Mandatsträger wohnt selbst übrigens schön weit weg von den „Weißen Riesen“ und hat sich früher auch nicht gerade durch viel Tatkraft bei der Bewältigung der wachsenden Probleme in Hochheide hervorgetan. Daher kann man seine jetzigen vollmundigen Erklärungen auch getrost als vorgezogene Wahlkampfparolen ansehen. Denn 2009 rückt näher und die Menschen sehen jeden Tag die Denkmäler der jahrzehntelangen bürgerfeindlichen SPD-Herrschaft!

Hanielstrasse

Aber auch der vermehrte Einsatz von Propagandameldungen in den WAZ-Blättern kann die Bürger nicht mehr täuschen! Denn diese asbestverseuchten SPD-Hochhausruinen werden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit noch einige Jahre stehenbleiben. Denn das verschweigt die SPD-nahe Lokalpresse natürlich: die Landesmittel werden die Kosten für den Erwerb und den kostspieligen Abriss der Asbestruinen kaum decken!

Hanielstrasse

Und so werden wir uns am Anblick der SPD-Baudenkmäler wohl auch noch bei der übernächsten Kommunalwahl „erfreuen“ dürfen!

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