Ein Wahrzeichen der Stadt Duisburg

Ein Wahrzeichen der Stadt Duisburg

Die Stadtwerke Duisburg brauchen ihren berühmten grünen Turm in Hochfeld nicht mehr. Um einige hunderttausend EURO einzusparen soll der Turm daher nächstes Jahr verschwinden. Die Duisburger Stadtwerke müssen ja bekanntlich sparen, auch wenn 3 Millionen EURO für unliebsame Stadtwerkechefs immer locker zu finden sind während „dramatische Sparmaßnahmen“ durchgesetzt werden.

Der markante Stadtwerketurm in Duisburg-Hochfeld

Der markante Stadtwerketurm in Duisburg-Hochfeld

Doch nun sieht es so aus als ob der Stadtwerketurm nun doch noch länger stehen bleiben könnte: ein Herr Alexander Confurius hat zusammen mit einigen anderen Bürgern eine Initiative gestartet um den Turm als Wahrzeichen zu retten und dazu bereits im Juli einen Bürgerantrag nach § 24 der Gemeindeordnung gestellt. Nun liegt eine Beschlussvorlage für die nächste sitzung der Bezirksvertretung Mitte vor in der die Stadt ankündigt per Gutachten prüfen zu lassen ob der Stadtwerketurm „die Tatbestandsmerkmale gem. § 2 DSchG erfüllt.“ Das Amt für Denkmalpflege im Rheinland wird das Gutachten erstellen.

Grünes Licht in der Nacht

Grünes Licht in der Nacht

Mal sehen ob dann der Turm als Denkmal eingetragen wird, aber selbst dann wäre er nicht sicher, denn die Kosten für den Erhalt müssen trotzdem irgendwie aufgebracht werden. Und es sind auch schon eingetragene Denkmäler abgerissen worden. Das alte „Klamt-Haus“ in der Rheinpreussensiedlung bei mir um die Ecke ist da so ein Beispiel. Der Erhalt des Stadtwerketurms würde angeblich fast eine Million EURO kosten, wie ein früheres Vorstandsmitglied der DVV vor einigen Monaten behauptete. Aber immerhin ist das noch wesentlich billiger als die 3 Millionen EURO Bezüge für den von SPD-Funktionären geschassten Ex-Chef der Stadtwerke und DVV, Janning.

Am 15. November 2012, also in wenigen Wochen wird das Thema Denkmalschutz für den Stadtwerketurm offiziell in der Bezirksvertretung Mitte am Sonnenwall in öffentlicher Sitzung behandelt. Mal sehen wie viele Bürger sich da sehen lassen. Bis dahin finden sich auch sicher Sponsoren (wie wäre es mit den Bandidos?), die ein paar Euros für das Wahrzeichen und den Wegweiser ins Vergnügungsviertel auf der Vulkanstraße lockermachen. 😉

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Rauchzeichen

25. Mai 2012

Noch rauchen die Schlote

Noch rauchen die Schlote

Duisburg lebt immer noch von der Industrie und ist auch immer noch auf die Industrie angewiesen.

Rauchzeichen über der Stadt

Rauchzeichen über der Stadt

Ich werde hier in nächster Zeit einige Fotos von meinen nächtlichen Streiftouren veröffentlichen. Fabriken, Schlote und die intensive harte Beleuchtung in vielen Großbetrieben haben gerade nachts eine besondere visuelle Wirkung.

Herbst 2010

1. November 2010

Der Herbst ist für Fotografen die schönste Jahreszeit! Die goldfarbenen Blätter auf den Bäumen wie Straßen und die Nebelschwaden sind einfach herrliche Motive. Deswegen nutze ich die Zeit auch gerne für kleine Exkursionen mit der Kamera! Hier ist eine kleine Auswahl von meiner letzten Fotosafari!

Auf dem Essenberger Friedhof sah ich obiges Motiv. Wenn die strahlende Sonne die goldfarbenen Blätter auf den Bäumen zum Leuchten bringt entsteht eine intensive Stimmung!

Natur und Industrie liegen auch ganz nah beieinander!

Wenn ich am frühen Morgen mit der Kamera durch die Gegend laufe finde ich die interessantesten Bilder. Natur, Autoverkehr und Industrie liefern besonders sehenswürdige Kontraste. Auch wenn man sich beim Fotografieren einen kalten A….. holt macht es trotzdem Spass das Leben und die Landschaft bildlich einzufangen!

In den nächsten Tagen werde ich hier und auf meiner Homepage www.der-gruen.de neue Fotos vorstellen!


„Regierung sucht Ideen…“

15. Dezember 2008


Kanzlerin im TV

Was sah ich da gestern im Fernsehen: die Regierung sucht Ideen und veranstaltet einen großen Krisengipfel! Wahrscheinlich hat diese Bundsregierung keine Ideen! Deswegen müssen „Konjunkturgipfel“, „Rettungspakete“ und „Schutzschirme“ der Öffentlichkeit suggerieren, dass unsere Kapitaldiener von der Bundesregierung die handfeste Wirtschaftskrise irgendwie schon unter Kontrolle kriegen werden!


Plüsch und Plum im TV

Wahrscheinlich werden wieder neue zusätzliche „Rettungspakete“ für das Kapital geschnürt, ist ja schließlich bald Weihnachten! Nur wir dummen Bürger werden weiterhin geschröpft und dürfen ab nächstem Monat kräftig erhöhte Krankenkassenbeiträge für die Apparatschiks im Gesundheitswesen zahlen. Wer wird da wohl mehr konsumieren?

Dass der Bürger aber etwas mehr Geld haben müsste um mehr zu konsumieren scheint bei unserer politischen „Elite“ noch nicht angekommen zu sein. Denn trotz aller heißen Luft, die gerade Merkel, Münte & Co. produzieren, es gibt keine Entlastungen (also mehr Geld!) für den Normalsterblichen. Die Milliarden, die gerade so großzügig an Banken und Industrie verteilt werden sollen wohl eher die Kapitalprofite retten.

Darüber können auch die paar Milliarden für öffentliche Aufträge kaum täuschen. Denn über 400 Milliarden für Spekulantenbanken stehen bis heute keine konkreten Summen für arbeitsschaffende Investitionen gegenüber. Das sind bisher nur leere Versprechungen. Aber kritische Nachfragen von TV-Journalisten brauchen unsere Kapitaldiener nicht zu fürchten!

Traurig, aber selbst in der Krise können die Oberen in Berlin treiben was sie wollen!

P.S.: Fragt eigentlich noch einer welche Lehren aus dieser schweren Krise gezogen werden? Werden jetzt nicht nur rhetorisch auch die Regeln verschärft und die Zocker in den Banketagen an die Leine genommen?!

Dunkelheit und Nebel

Es geschehen noch Wunder! Nachdem ich drei Monate lang kaum zur Arbeit gerufen wurde und mit kümmerlichen Lohn meine Familie über die Runden bringen musste habe ich nun richtig viel zu tun und zu verdienen!

Seit wenigen Tagen darf ich nun ständig auf Nachtschicht ein großes Industriegelände bewachen und auf millionenschweres Gerät und Material aufpassen. Auch wenn ich meistens nur die Kaninchen aufscheuche und vergessene Containertüren zu mache ist der Job interessant. Immerhin gibt es auch mehr Zulagen für Nacht- und Wochenendschichten.

Da hat mir der Betriebsrat der Firma ja doch geholfen. Es gibt eben doch noch gute Arbeitnehmervertreter und vielleicht gehe ich jetzt ja doch zu „ver.di“!

Und der kleine Krawall mit dem Chef hat sicher auch was genutzt. Wie sagt doch ein altes türkisches Sprichwort: „Nur dem schreienden Baby wird die Brust gegeben!

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