Heute wissen es alle besser, aber am 23. Juli also einen Tag vor der Katastrophe auf der Loveparade waren eigentlich alle guter Hoffnung, dass das Raverfestival ein großartiges Ereignis werden würde!

Die Presseerklärung des NRW-Innenministers ist da nur ein Beispiel, egal ob Stadt, IHK, Lopavent, Medien oder eben die Landespolitik: alle hatten große Erwartungen. Nur jetzt will keiner verantwortlich sein oder aber man war schon immer sehr kritisch gegenüber der Loveparade eingestellt!

Um das Gesamtbild nicht zu stören hat der WAZ-Konzern, dessen Redakteure die Loveparade noch am 23. Juli als „Glücksfall“ bezeichneten, auch die entsprechenden Artikel aus dem Netz genommen. Nur die Datenbanksuche über „derWesten.de“ zeigt noch, dass diejenigen die angeblich schon immer wussten, dass die Loveparade nicht nach Duisburg gehört, vor dem 24. Juli 2010 selbst noch ganz begeistert von dem Technospektakel waren.

Angesichts der Katastrophe ehrlich zu bleiben und frühere Fehleinschätzungen zuzugeben ist eben für viele sehr schwer!

Zwischenbericht!

5. August 2010

Langsam aber sicher kommt wohl die Wahrheit ans Licht. Jedenfalls gibt es nach dem Bericht der Polizei von letzter Woche nun auch einen externen Bericht aus Düsseldorf, der im Auftrag der Stadt erstellt wurde!

Ich konnte den ausführlichen Bericht bis jetzt nur überfliegen, aber alle die sich eine eigene Meinung bilden wollen anstatt der allgemeinen Hetze der WAZ-Medien Glauben zu schenken können sich auch den Zwischenbericht von der Webseite der Stadt runterladen: http://www.duisburg.de/news/medien-12/Zwischenbericht_Loveparade.pdf

Auch wenn es natürlich nur ein vorläufiger Zwischenbericht ist so hilft er doch auch bei der Aufklärung der Tragödie auf der Loveparade und rückt das einseitige Bild der letzten Tage in den Medien etwas zurecht!

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