Farbe und Licht

Farbe in Bewegung

SPD-Herrschaft bei den Duisburger Stadtwerken

SPD-Herrschaft bei den Duisburger Stadtwerken

2012 geht heute zu Ende, und für Duisburg war das ein eher negatives wie rotes Jahr: die Stadt ist wieder in den Händen der SPD-Apparatschiks, die sofort wie zu alten Zeiten ihre teure Postenwirtschaft auf Kosten der Bürger bei Stadt und städtischen Gesellschaften wieder aufgenommen haben. Überall werden die Chefposten nach rotem Parteibuch neu besetzt. Der angebliche „Neuanfang“ hat sich als Rückkehr in die Vergangenheit entpuppt, und der neue blasse SPD-Oberbürgermeister hat den Bürgern außer symbolischen Gesten bisher nichts anzubieten gehabt. Einzige Lichtblicke neben all den unerfreulichen Dingen in diesem Jahr waren das 100-jährige Jubiläum des Stadttheaters und der gelungene Weihnachtsmarkt. Ich habe hier eine kleine Auswahl an Bildern, die ich dieses Jahr geschossen habe, zusammengestellt. Als visuelle Erinnerung an 2012. Um die Bilder in voller Größe zu sehen braucht man  nur darauf zu klicken.

Lichtbaum und Stadttheater

Lichtbaum und Stadttheater

Lichter

Lichter

Auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt gesehen

Auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt gesehen

Mahnmal am Harry Epstein Platz in Duisburg

Mahnmal am Harry Epstein Platz in Duisburg

Das Mahnmal für die von 1938 bis 1945 verschleppten und ermordeten jüdischen Kinder aus Duisburg

Das Mahnmal für die von 1938 bis 1945 verschleppten und ermordeten jüdischen Kinder aus Duisburg

100 Jahre Theater in Duisburg

100 Jahre Theater in Duisburg

Auf dem Theater

Auf dem Theater

18%

Von 18% der Duisburger gewählt

Wahlergebnis im Rathaus

Wahlergebnis im Rathaus

Ein imposantes Stadtwappen...

Ein imposantes Stadtwappen…

Über den Wolken...

Über den Wolken…

Blau

Das große Blau

Essen am Meer

Essen am Schwarzen Meer

brennende Sonne

Da brennt die Sonne!

Förderturm Lohberg

Feuerwerk auf Lohberg

Rubinstein vorm "BabaSu"

Rubinstein vorm „BabaSu“

Impressionen aus dem Oberbürgermeisterwahlkampf, leider wollte die Mehrheit der Duisburger gar keinen Oberbürgermeister wählen!

Benno Lensdorf, Michael Rubinstein und Ahmet Siegel

Benno Lensdorf, Michael Rubinstein und Ahmet Siegel

Ahmet Siegel, Harald Lenders und Rudolf Kley

Ahmet Siegel, Harald Lenders und Rudolf Kley

Reden gegen "ProNRW"

Reden gegen „ProNRW“

Hetze von "ProNRW"

Hetze von „ProNRW“

Leben

Leben

Gedenken

Gedenken

Wir vergessen Sedat nicht!

Wir vergessen Sedat nicht!

Nach über 10 Jahren wurde endlich auch dank der Beharrlichkeit des linken Bezirksvertreters Roland Busche eine Gedenktafel gegen den erbitterten Widerstand der SPD auf dem Hochheider markt eine Gedenktafel enthüllt, die an aller Kinder gedenkt, die Gewalttaten zum Opfer fielen. In Hochheide gab es im Jahr 2000 einen grausamen Mord, den der zehnjährige Sedat Aydin zum Opfer fiel und der bundesweit als „Pokemon-Mord“ Schlagzeilen machte. Nach diesem blutigen Verbrechen setzte eine Diskussion darüber ein wie Kinder besser vor Triebtätern zu schützen seien und wie angemessen an Sedat zu gedenken sei.

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Besinnliche Feiertage!

25. Dezember 2011

Licht am Himmel

Licht am Himmel

Es ist wieder Weihnachten, und das Jahr 2011 ist fast schon vorüber!

Auch wenn ich schon seit fast zwanzig Jahren kein Weihnachten mehr feiere fasziniert mich immer noch die ruhige besinnliche Stimmung, die sich ab dem 24. Dezember bis Sylvester über das Land legt. Man lässt das vergangene Jahr Revue passieren und überlegt was man im nächsten Jahr besser und anders machen wird. Ich habe mir schon einiges vorgenommen, aber das verrate ich hier nicht. Ich wünsche allen Lesern hier dafür aber ebenfalls ruhige wie besinnliche und glückliche Feiertage, damit wir 2012 wieder genug Energie haben um alles zu schaffen was wir uns vorgenommen haben!

Licht am Himmel

Licht am Himmel

Vernebelter Sylvester

1. Januar 2011

Was für ein trostloser diesiger Jahreswechsel mit weniger als 50 Meter Sichtweite!

Keine Sterne, kein klarer Himmel, nicht mal erkennbare Wolkengebilde! Als ob man sich in einem alten Sherlock Holmes-Film, der im nebeligen London des vorletzten Jahrhunderts spielt, befinden würde.

Kurzum so trostlos wie 2010 war hörte es auch auf. Das Feuerwerk war praktisch unsichtbar, und durch den dichten Nebel um Mitternacht konnte man bestenfalls schwache rote oder blaue Leuchtspuren erahnen sowie das Geräusch von Knallern wahrnehmen. Um den Jahreswechsel nicht allzu fade erleben zu müssen habe ich dann selbst eine Kette von Böllern auf der Arbeit gezündet. So ließ es sich auch besser ertragen, dass ich ausgerechnet Sylvester und Neujahr Dienst habe!

Nicht alles war schlecht, aber leider war auch vieles nicht gut!

Obwohl Anfang des Jahres die Demagogen und Islamhasser von „ProNRW“ auf sich aufmerksam machten will ich mal mit den positiven Dingen beginnen:
ich habe Arbeit und verdiene Geld, wenn auch nicht allzuviel! Meine alte japanische Reisschüssel ist wieder über den TÜV gekommen. Die Familie ist wohlauf und Benny tobt immer wilder herum.

Politisch kann ich sagen geht es mit der Fraktionsarbeit ganz ordentlich voran. Natürlich gibt es auch Verbesserungsbedarf, aber im Großen und Ganzen läuft es gut. Bald bekommt Duisburg wohl auch zwei Megamöbelmärkte, die hoffentlich der Wirtschaft vor Ort positive Anstöße geben und viele Arbeitsplätze in unsere Stadt bringen.

Aber leider gibt es auch viel weniger Gutes im Jahr 2010 festzuhalten: ein von einer unvernünftigen rot-rot-grünen Ratsmehrheit durchgesetzter unseriöser Haushalt, der nun sogar von einer grünen Regierungspräsidentin abgelehnt wurde! Ein leider immer schlechter werdendes Klima im Duisburger Rathaus zwischen den Parteien sowie einer seit geraumer Zeit nur destruktiv agierender Duisburger SPD, und natürlich die Loveparade-Katastrophe mit ihren verheerenden Folgen für die Stadt.

Die Katastrophe ist bis heute nicht wirklich aufgeklärt, aber die SPD/Linke benutzt zusammen mit ihren Propagandamedien WAZ/NRZ und Radio Duisburg dieses schlimme Ereigniss leider nur für machtpolitische Taktik. Den blamablen Auftritt eines Jürgen C. Brandt in der Sondersitzung des Rates der Stadt am 6. September werde ich nie vergessen wo er nicht in der Lage war auch nur eine Nachfrage zu stellen als der städtische Bericht zur Loveparade vorgelegt wurde und er nur Allgemeinplätze aus dem Mund herausbekam während alle anderen Fraktionen umfangreiche Fragenkataloge ausgearbeitet hatten. Ich selbst habe mir auch nach der Katastrophe vorgenommen viel kritischer mit zukünftigen Planungen umzugehen, denn ich glaube, dass der gesamte Rat der Stadt viel zu wenig über das Sicherheits- und Veranstaltungskonzept der Loveparade nachgedacht hat. Kein Ratsmitglied hat meiner Erinnerung nach jemals danach gefragt!

Andere Probleme hat die Stadt aber auch genug da ja ohne genehmigten Haushalt alles in der Schwebe hängt und niemand sicher sein kann ob Geld für alle Aufgaben zur Verfügung steht. Es sieht also wieder so aus wie zu Beginn des Jahres 2010: alle freiwilligen Einrichtungen der Stadt, also Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen sind in Gefahr. Wie wir damit umgehen und wo der Haushaltsentwurf am 17. Januar 2011 Streichungen ansetzen wird werden wir dann sehen. Wahrscheinlich werden dann wieder alle aufschreien und darüber klagen, dass nicht genug Geld vorhanden ist. Während aber natürlich nirgendwo gespart werden soll!

Die Versprechungen der neuen Landesregierung aus SPD und Grünen mit der Linkspartei als inoffizieller Partner haben sich bisher nur als heiße Luft herausgestellt, die Stadt wird mit ziemlicher Sicherheit sogar wesentlich weniger Geld für ihre Aufgaben bekommen als noch 2010 ganz entgegen der schönen Versprechungen aus dem Landtagswahlkampf!
Angesichts solcher Ausblicke fällt es da auch nicht leicht optimistisch ins neue Jahr zu blicken. Ich versuche es trotzdem und hoffe, dass der wirtschaftliche Aufschwung sowohl für mich selbst als auch für die Stadt spürbar wird. Immerhin scheint es wirklich wieder mehr freie Stellen zu geben, und meine Firma hat zur Zeit auch genug Aufträge.

Es gibt also noch ein bischen Hoffnung!

P. S.: Natürlich ist dieser kleine Rückblick nicht vollständig. Aber jetzt auch noch über den Integrationsrat oder die Bezirksvertretung und die vielen Versuche der SPD mich zu diskreditieren zu schreiben wäre einfach zu umfangreich geworden!

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