Begegnungsstätte in Marxloh

Begegnungsstätte in Marxloh

„…ich bin nur der Oberbürgermeister“. Heute abend war in der Begegnungsstätte an der Marxloher Merkez-Moschee eine Diskussionsveranstaltung mit dem Duisburger Oberbürgermeister Link zu den aktuellen Zuwanderungsströmen nach Duisburg und deren Folgen für das Leben in der Stadt.

Die Herausforderungen durch die massive Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien kosten der Stadt viel Geld und machen vielen ehrenamtlichen Initiativen wie auch Schulen eine Menge Arbeit um gerade den Kindern und Jugendlichen der neuen Zuwanderer eine bessere Zukunft in Duisburg zu ermöglichen. Ein anderes Thema war das öffentliche Bild von Marxloh, sprich die Wahrnehmung des Stadtteils in den Medien und bei den Bürgern.

Schulleiter wie auch einfache engagierte Bürger wiesen daraufhin, dass sie mit ihren Kräften bald am Ende seien und die Eingangsklassen einiger Schulen schon voll würden und dringend mehr Personal benötigt würde. Der Oberbürgermeister konnte angesichts solcher und weiterer Forderungen dann nur auf die Finanznot der Stadt hinweisen und appellierte stattdessen an das Heimatgefühl und den Stolz der Marxloher Bürger aller Nationalitäten. Den Begriff „Migrant“ findet er in dem Zusammenhang auch unpassend, wer in Duisburg geboren ist ist auch Duisburger Bürger und kein Migrant. Das gefiel auch den Anwesenden. Nur für die praktischen Probleme hatte er keine überzeugenden Lösungen anzubieten. Immerhin hat die Stadt sich jetzt auch um Fördergelder von der Europäischen Union bemüht um die zahlreichen Maßnahmen zur Eingliederung der bulgarischen wie rumänischen Neuzuwanderer bezahlen zu können.

Ich fand die Antworten des Oberbürgermeisters etwas schwach, aber wichtig war für mich auch die Begegnung mit dem neuen Vorsitzenden der Moscheegemeinde und das Wiedertreffen mit einigen alten Bekannten. Der Austausch bei Tee und Börek nach der Diskussion war für mich der wahre Höhepunkt des „Talk am Turm“, wie die Veranstaltung hieß, die die Moscheegemeinde gemeinsam mit den benachbarten Kirchengemeinden und der Begegnungsstätte organisiert hatte.

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Heli über Tempoli

4. April 2011

Vor einer knappen Stunde, so um 16:10 Uhr sah ich den obigen Helikopter am Tempolispielplatz in Hochheide starten.

Es muss schon ein schwerer Unfall oder ähnliches passiert sein damit ein Hubschrauber von der anderen Rheinseite kommt. Ich konnte noch einige Nachbarn was von Polizei reden hören, die angeblich jemanden mitgenommen hat. Ich hoffe nur, dass wer immer auch zu Schaden gekommen ist bald wieder überm Berg ist.

Der Abenteuerspielplatz Tempoli ist bei den Kindern und Jugendlichen des Stadtteils sehr beliebt, da sollte es auch bei bleiben!

Vor 3 Stunden war ich bei Kaufland in Ruhrort um ein paar Kleinigkeiten nach der Mittagsschicht einzukaufen. Immerhin ist das der einzige Ort wo man auch nach 22 Uhr noch günstig Lebensmittel kaufen kann!

Kein Wunder also, dass der Laden auch nach 22 Uhr noch viele Kunden hat und in den Gängen viele Einkaufswagen rumgeschoben werden.

An der Kasse wurde es aber auf einmal richtig laut. Es war so kurz vor 23 Uhr als eine Rasselbande von einem halben dutzend arabischsprechender Kinder und Jugendlicher vor den Kassen wild herumliefen und sich laute Wortgefechte lieferten. Nicht, dass mich der Klang der arabischen Sprache stört, aber dass Kinder zwischen schätzungsweise 5 und 12 Jahren noch kurz vor 23 Uhr ohne Eltern im Supermarkt rumtoben finde ich mehr als irritierend!

Diese Kinder haben offensichtlich keine Erziehung, jedenfalls machten sie diesen Eindruck auf mich. Nebenbei bemerkt wirkten auch die anderen Kunden ziemlich genervt von der ständigen Rennerei zwischen den Einkaufswagen und dem Vordrängeln einiger Kinder an der Kasse.

Aber von diesem wilden kindlichen Herumtollen mal abgesehen, frage ich mich was aus solchen jungen Menschen mal werden wird wenn Eltern ihren Nachwuchs nachts unbeaufsichtigt durch die Gegend laufen lassen und es nicht mal schaffen ihre Kleinkinder nachts ins Bett zu schicken. Das jüngste Kind in der Gruppe war nicht größer als mein vierjähriger Sohn!

Am Ende aber kam der Sicherheitsmann von Kaufland, der dann die lauten wilden Kinder mit „Yallah, yallah“ aus dem Laden schickte!


YouTube – ein Hort von Amokvideos!

„Amok (malaiisch: meng-âmok, in blinder Wut angreifen und töten) ist eine psychische Extremsituation, die durch Unzurechnungsfähigkeit und absolute Gewaltbereitschaft gekennzeichnet ist.“So die Definition des Begriffes „Amok“ in Wikipedia!

Was passierte eigentlich mit den Jungs aus der Oberschicht, die bisher in Erfurt, Emsdetten und nun Winnenden bei Stuttgart durchdrehten. Unauffällig und meist aus gutem Elternhaus ballern sie auf einmal wild und rücksichtslos um sich.

Rücksichtslosigkeit und offensichtliche Verachtung für das Leben anderer Menschen können nicht von selbst gekommen sein. Das muss was mit dieser Gesellschaft zu tun haben wenn männliche Jugendliche trotz guter Bildung und sicherem sozialem Umfeld dermaßen brutal Blutbäder anrichten.

Ich bin ja mal gespannt ob es auch darüber eine öffentliche Diskussion geben wird, oder wie nach den letzten Amokläufen alles auf Versäumnisse bei Familie und Schule abgeschoben wird!!!

Auf „YouTube“ finden sich übrigens jede Menge Videoclips, die das Amoklaufen verherrlichen und eine brutale kalte Weltsicht offenbaren:

…An irgendeinem Platz wo viele Leute sind egal ob Alte, Kranke oder Frauen mit Kind schiesse ich einfach in die Menge rein die Menschen sind entsetzt und fangen an zu schreien…

Textbeispiel aus einem Musikclip einer Gruppe „mono“!
Im selben Stück finden sich auch Passagen in denen beschrieben wird wie schön es ist Polizisten zu erschiessen und Angst und Schrecken zu verbreiten!

Das Rathaus

Nach einer Woche mit viel Nachtschichten und wenig Schlaf komme ich jetzt endlich mal dazu wieder was zu schreiben! Und was gibt es da nennenswertes zu berichten außer dass die Milch heute bei ALDI immer noch günstig war und es diesen Monat zum letzten Mal einen ordentlich Arbeitslohn für mich geben wird?

Aber da fällt mir ja noch ein, dass letzten Donnerstag die Sitzung des Beirates für Zuwanderung und Integration der Stadt Duisburg war. Und da gab es einen Tagesordnungspunkt, der meine kritische Aufmerksamkeit auf sich zog: „Grundprinzipien für muslimische Träger in der Jugendhilfe“ war die Mitteilungsvorlage übertitelt.

Dabei geht es darum den sogenannten „islamischen“ Internaten oder auch Schülerwohnheimen ein Konzept und öffentliches Geld zu geben um diese Einrichtungen mit unserer Gesellschaftsordnung in Einklang zu bringen und den Kinder und Jugendlichen dort eine halbwegs ordentliche pädagogische Betreuung zu sichern.

Nur frage ich mich trotzdem ob das sein muss, dass konservative und fortschrittsfeindliche Verbände wie zum Beispiel der „Verband der islamischen Kulturzentren“ (VIKZ, auch als „Süleymanci“ bekannt) oder „Milli Görüs“ mit öffentlichem Geld Internate oder Schülerwohnheime betreiben und so Einfluss auf Kinder und Jugendliche nehmen können?!

Ich finde diese Leute sind zu rückwärtsgewandt um in diesem Land Kinder und Jugendliche zu unterrichten. Das sehen sogar meine Freunde von der „Muslimischen Türken Union“ im Beirat so. Das gab ich bei den Beratungen auch zu Protokoll. Zuvor hatte ich auch gehofft, dass die SPD-Vertreter im Beirat vielleicht mal ein paar kritische Worte dazu verlieren. Leider kam da aber gar nichts außer ein paar harmlosen Fragen zum Dialog der Verbände und der Einrichtung von „Runden Tischen“!

Niemand sagte was dazu. Es war zwar nur eine Mitteilungsvorlage aber trotzdem ist doch eine kritische Betrachtung notwendig wenn es um die Bildung unserer Kinder geht. Ich habe nichts gegen die Vermittlung islamischer Werte aber das sollte bitteschön an öffentlichen Schulen nach modernen Lehrplänen geschehen und nicht bei zumindest fragwürdigen Organisationen mit verstaubten Weltbild und islamistischen Hintergrund. Und ich weiß, dass viele Muslime das auch so sehen!

Übrigens habe ich gehört, dass die Duisburger SPD mit ihrem OB-Kandidaten Brandt zur Zeit versucht sich auch mit islamistischen Organisationen gut zu stellen. Im Beirat gibt es sogar schon seit geraumer Zeit eine offene Zusammenarbeit auch mit Milli Görüs. Das sollten sich die SPD´ler in Duisburg mal überlegen ob man der Mehrheit willen soweit gehen sollte!!!

Kleiner Zusatz:
Am Ende der Sitzung kam der Vertreter des örtlichen VIKZ, der bei der mit der SPD koalierenden „DMB“-Liste ist, zu mir und sprach mich auf türkisch an. Da beschwerte er sich über meine angeblich muslimfeindlichen Angriffe. Er wollte aber wohl nicht, dass der nur zwei Meter entfernte Oberbürgermeister das mitbekommt. Deswegen auf türkisch. Denn sonst hat er mit mir immer deutsch gesprochen!

Hochheider Impressionen!

27. Januar 2008

Benny freut sich über spielende Hunde

Am heutigen Sonntag bin ich mit meinem Kleinen mal nach Hochheide zum Trödelmarkt gegangen um zu sehen was los ist. Immerhin das Wichtigste ist wohl, dass kein Krawall zu sehen war und die Leute in Ruhe flanieren konnten.

Leider war das aber ein ziemlich dürftiger Trödelmarkt mit kleinem Kinderkarussel und Würstchenbude. An den wenigen Ständen konnte man den üblichen alten Trödel ergänzt durch Billigware und Handyoberschalen kaufen. Für einen Stadtteil wie Hochheide mit seinen vielen (Noch-)Einwohnern eigentlich zu dürftig!

Hochheider Billigmarkt

Und negativ fielen auch wieder die Gruppen von Halbwüchsigen auf, die scheinbar gelangweilt durch die Szenerie zogen. Am Karussel kam es zum Streit mit dem Besitzer als die Jungs meinten kostenlos auf dem Karussel mitfahren und darauf irgendwelche Spielchen wie Rauf- und Runterspringen veranstalten zu können. Ich denke diese Jugendlichen brauchen dringend Betreuung und Beschäftigung. Da wäre das Jugendamt aber auch sicher die Sportvereine gefragt damit diese Jungs nicht immer nur Ärger verbreiten und sich sinnvoll austoben können.

Tristesse Hochheider Ladenstadt

Auf dem Weg nach Hause kam ich dann auch noch an einem Plakat vorbei auf dem Tiefgaragen bei den Weißen Riesen angeboten werden. Ob da jetzt auf einmal mehr Leute leben, oder ist das Billigangebot ein Zeichen dafür, dass die Plätze sich kaum noch vermieten lassen? Übrigens sollen auch die Wohnungen immer billiger werden!

Billige Tiefgaragen in Hochheide

Ich bin ja mal gespannt ob es jetzt auch wirklich mehr Anstrengungen von seiten der Politik für unseren Stadtteil geben wird.

P.S.: Gerade sehe ich bei der Tagesschau, dass die CDU in Hessen so richtig schön abgekackt ist! Frei nach dem Motto „Viele Köche verderben den Brei, und in Hessen reicht schon einer dazu!“ Beruhigend zu sehen, dass Volksverhetzung und brutalstmöglicher Populismus von den Wählern nicht honoriert wird! Die Leute sind doch schlauer als viele meinen! Eine Lehre auch für Hochheide!

Den Linken gratuliere ich auch als Nicht-Parteimitglied zu ihren Ergebnissen, dadurch wird die asoziale „Reform“politik immer unmöglicher. Das kann mir als einfacher Hungerlöhner nur Recht sein!

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