Kaltes Wetter

Kaltes Wetter

Die meiste Zeit des Lebens arbeitet der Mensch. Zum Glück ist es in unserem Lande auch üblich, dass Arbeitsplätze von Gesetzes wegen so gestaltet sein sollen, dass der Arbeitnehmer seinen Beruf ohne Schaden für die Gesundheit ausüben kann.

Um es gleich vorweg zu sagen: ich habe eine ziemlich robuste Gesundheit und meine letzte Krankschreibung liegt über 15 Jahre zurück, aber was ich vor einigen Tagen auf der Arbeit über mich ergehen lassen musste hat mich gesundheitlich dermaßen belastet, dass ich unter anderem Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen Objektleiter meiner Firma gestellt habe.

Stundenlang mussten ich und andere Kollegen ununterbrochen in bitterer Kälte im Freien arbeiten; über 4 Stunden stand ich bei eisigem Wind an der Parkplatzzufahrt eines großen Mobilfunkanbieters in Düsseldorf und bekam dadurch Schmerzen in Schulter und Gelenken, mal eben zur Toilette oder zum Aufwärmen ins Konzerngebäude gehen war nicht möglich, dafür seien keine Leute da, die Positionen müssten schließlich immer besetzt sein. Also mussten ich und andere Kollegen auf Weisung des Vorgesetzten unserer Firma in Düsseldorf bitter frieren sowie unsere Gesundheit aufs Spiel setzen. Nach der Schicht war ich so fertig, dass ich kaum noch gerade laufen konnte.

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ein Einsatzleiter eines großen Unternehmens so rücksichtslos mit der Gesundheit der Beschäftigten umgeht um beim Kunden zu glänzen, was mich aber besonders erschrak war der Umstand, dass ich weiter in der Kälte aushalten sollte als ich mich telefonisch im Büro der Firma beschwerte. So gering ist der Stellenwert der Gesundheit der Beschäftigten für die Chefetage. Was kann man als einfacher Arbeitnehmer in einer solchen Situation tun? Ich habe den obersten Chef unseres Konzerns angeschrieben und die unmenschliche Situation in Düsseldorf geschildert. Danach muss es richtig in der Firma gerummst haben, jedenfalls bekam ich am nächsten Tag eine Einladung zu meinem örtlichen Chef in der Niederlassung Duisburg wo mir erklärt wurde, dass sich die Düsseldorfer Abteilung entschuldigen würde und sich die Situation dort extrem verbessert habe.

Wenn das stimmt hat sich die Beschwerde gelohnt sowie den Kollegen und mir was gebracht. Jetzt warte ich mal ab ob ich nicht doch später gekündigt werde. Denn mein Duisburger Boss ist alles andere als glücklich über mein Handeln, und die Strafanzeige ist gestellt.
Also abwarten…

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Sommerwetter?

21. Juli 2011

Regentropfen

Regentropfen

„Wann wird es mal wieder richtig Sommer?“ hatte ein gewisser Rudi Carell schon 1975 geträllert, und auch heute stellt sich die gleiche Frage!

Da hat man mal zwei Tage frei, und das Wetter bietet nur Kälte und Regen an! Das passt zwar gut zur Stimmung in der Stadt sollte aber auf Dauer nicht so bleiben. Schließlich will ich mit dem wilden Sohnemann auch mal an die Natur und die freie Zeit bis zu seiner Einschulung im September auch für gemeinsame Unternehmungen nutzen. Zuhause in der Bude kommt jedenfalls keine Stimmung auf!

Und die Nachrichten aus der Türkei wo jetzt eine richtige Affenhitze herrschen soll heitern da auch nicht auf.


Ein Bild aus alten Tagen

Benny wird immer ungeduldiger und fragt schon jeden Tag nach wann es endlich richtig schneit!

Das bischen Schnee der letzten Tage hat nämlich bei weitem nicht für einen respektablen Schneemann gereicht, und den will Benny unbedingt haben. Was den Autofahrer ärgert ist für Kinder eben das schönste auf der Welt!


Das ist schon eine Weile her, dass der Schnee für zwei Schneemänner reichte!

Ich selbst störe mich derzeit nur an den tiefen Temperaturen, macht ja auch keinen Spaß bei Minusgraden nachts seine Kontrollgänge auf dem Firmengelände zu absolvieren. Schnee ist da auch nicht weiter tragisch. Aber der Großteil der Verkehrsteilnehmer sieht das wohl anders, wie sonst kann es selbst bei wenigen Schneeflocken immer sofort zu großem Verkehrschaos auf den Straßen kommen?!

Aber angeblich sind die vielen Verkehrsunfälle auch gut für das Bruttosozialprodukt, solange also nur Blech zerbeult wird ist das nicht ganz so schlimm. Außerdem werden dann auch mehr Winterrreifen und Schneeketten verkauft wenn die weiße Pracht auf den Straßen liegt.
Im Sinne aller Kinder und der deutschen Wirtschaft sollte also endlich mal ein richtiger Winter kommen, so wie in Skandinavien. Da müssen die Autofahrer ja auch irgendwie mit klarkommen!

Ein stürmischer Arbeitstag

28. Februar 2010

Am heutigen Sonntag zu arbeiten hat wahrlich keine Freude bereitet: heftige Windböen verbunden mit Regen haben mich bei meinen Kontrollgängen im Freien ordentlich durchnässt!

Der Wind wehte so heftig, dass sogar einige Altmetallteile durch die Gegend flogen und ich gezwungen war einigen Abstand von den Schrottbergen zu halten! Auf den Straßen muss auch einiges losgewesen sein, jedenfalls habe ich heute ständig die Sirenen von Einsatzfahrzeugen in der Ferne gehört.

Gerade bin ich nach Hause gekommen und kann mich wohl glücklich schätzen nicht über irgendwelche Baumstämme drübergefahren zu sein. Es lag ordentlich Kleinholz auf der Straße und orangefarbene Warnleuchten konnte man auch oft sehen.

Morgen habe ich erstmal gut zu tun, denn der Sturm hat auch bei unserem Gartenhäuschen das halbe Dach aufgerissen. Das darf ich morgen notdürftig reparieren, bis zum nächsten Sturm!

Ein kalter Sonntag

1. Februar 2009

Da hat man mal frei und die Sonne scheint sogar, und es ist trotzdem richtig eiskalt!

Doch trotz Eiseskälte bin ich mit meinem kleinen Benny an die frische Luft gegangen und habe die Gelegenheit genutzt bei meiner Mutter auf dem Friedhof vorbeizuschauen und am Essenberger See die Schwäne auf dem vereisten See zu beobachten. Andere Spaziergänger haben Brot an die Wasservögel verfüttert während Benny trotz Kälte gar nicht genug vom Spaziergang bekam und sich sogar den Schwänen näherte. Während bei Sachtleben einige Meter weiter jede Menge weißer Rauch oder vielleicht auch Wasserdampf laut in die Luft geblasen wurde.

Benny hat jedenfalls den Sonntag an der kalten Luft genossen. Allerdings hat ihn die Kälte wohl auch erschöpft, denn nun schläft er ganz fest. Und während unsere asozialen Kapitaldiener von der Bundesregierung in Berlin riesige Milliardensummen verpulvern um den Spekulanten ihr Versagen zu versüßen überlege ich jetzt wie ich mein Minus auf dem Konto abbaue.

Im Radio läuft gerade bei „Funkhaus Europa“ die deutsch-türkische Sendung „Çɩlgɩn“ in der heute diskutiert wurde ob türkischstämmige Kinder systematisch im Bildungswesen benachteiligt werden. Viele Zuhörer, und sogar der Moderator vertreten diese Ansicht. Hoffentlich ist es nicht so, denn sonst hat auch Benny keine wirklichen Chancen wenn er groß wird. Ich werde aufpassen, dass er nicht von diesem System an den Rand geschoben wird!


Da ist nun der Winter! Kaum, dass die ersten Schneeflocken fielen brach auf den Straßen auch schon das Chaos los!

Auf meinem Heimweg heute morgen sah ich jedenfalls schon die ersten Autounfälle auf der Autobahn. Nach 12 Stunden Nachtschicht war ich überhaupt froh mit meinem alten Wagen durch die schneebedeckten Straßen zu kommen. Glück gehabt!

Der Winter ist da!

22. November 2008

Der Herbst wird dieses Jahr schon etwas früher durch den Winter abgelöst. Jedenfalls sah ich heute morgen um 02:00 Uhr auf der Arbeit schon ziemlich heftigen Schneefall.

Und der Schnee liegt jetzt noch immer gut sichtbar auf der Straße. Ärgerlich nur, dass ich jetzt die Heizung aufdrehen muss. Das ist für einen kleinen Hungerlöhner wie mich wieder eine menge Geld mehr, die ich ausgeben muss um die Bude warmzuhalten.

Aber wenigstens sieht die Landschaft wieder schön interessant aus!

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