Ulu-Cami

Bei meinen Streifzügen durch Safranbolu bin ich auch auf Spuren der früheren griechisch-römischen Bevölkerung gestoßen. Es finden sich Inschriften und Kreuzsymbole an den Häuserwänden. Und sogar über einem Moschee-Eingang sind griechische Inschriften zu finden!

Griechische Inschrift über dem Eingang einer Moschee

Griechische Inschrift über dem Eingang einer Moschee

Ich finde es höchst bemerkenswert, dass diese Inschriften viele Jahrzehnte unbeschadet überstanden haben. Obwohl davon auszugehen ist, dass sie christliche Inhalte haben. Denn laut meinem Schwager ist die Ulu-Moschee vor dem ersten Weltkrieg eine Kirche gewesen! Heute ist sie ein islamisches Gotteshaus das aber seine christliche Vorgeschichte nicht verleugnet.

Kreuzsymbol neben der Moschee

Und am Nebengebäude fand ich auch das Kreuzsymbol in der Außenmauer! Allerdings sind die meisten historischen Inschriften arabisch. An fast jedem Brunnen und alten Häuserfassaden finden sie sich. Die Stadt ist sozusagen ein historisches Freilichtmuseum mit Bevölkerung! Die UNESCO wusste schon warum sie die Stadt zum Weltkulturerbe erklärte!

Konak in der Altstadt von Safranbolu

Brunneninschrift

Über einem Moscheeeingang in der Altstadt

Weltkulturerbe Safranbolu

Die Katholische Kirche ist ja bekanntermaßen nicht gerade arm, aber offensichtlich von den vielen Kirchenaustritten und Einnahmeverlusten so stark betroffen, dass sie zahlreiche Kindergärten schließen muss. Da ich nicht Katholik bin frage ich jetzt nicht ob sich das mit christlichen Grundsätzen wohl vereinbaren lässt!. Nur sehe ich aber auch nicht ein warum diese Institution so viel öffentliche Hilfe bekommt wenn sie sich so unsozial verhält! Denn gut 80% der Kosten bei katholischen Kindergärten trägt die öffentliche Hand! Auch wenn wir in Homberg jetzt nicht direkt betroffen sind, so kann sich das ja auch mal ändern!

Hier die Presseerklärung der Stadt Duisburg zu den Schließungsplänen:

Pressemitteilung von Dienstag, 18. Dezember 2007
Stadt Duisburg

Schließungen von Kindertageseinrichtungen im Bistum Essen zum 31. Juli 2008

Duisburg. In den vergangen Wochen hat der Kita-Zweckverband im Bistum Essen mitgeteilt, dass im Gebiet der Stadt Duisburg sukzessive bis zum 31. Juli 2010 insgesamt 54 Kindergartengruppen geschlossen werden sollen. Damit werden in Duisburg rund 1.350 Kindergartenplätze abgebaut, die aktuell von Kindern besucht werden. Da die Kommune dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz entsprechen muss und nach den aktuellen Bedarfszahlen die Plätze nach wie vor benötigt werden, ist es Aufgabe des kommunalen Jugendhilfeträgers, den Verlust an Kindergartenplätzen zu kompensieren. Hierzu bedarf es allerdings frühzeitig Klarheit darüber, zu welchem Zeitpunkt welche der 18 möglichen Einrichtungen geschlossen werden sollen. Diese Information fehlte bisher. Auf Einladung des Jugendamtes der Stadt Duisburg haben jetzt Vertreter des Zweckverbandes erstmals mitgeteilt, welche der Einrichtungen zum Ende des laufenden Kindergartenjahres, also zum 31. Juni 2008, geschlossen werden sollen.

Betroffen sind St. Paul, An der Paulskirche, Marxloh (50 Plätze, zwei Gruppen); Liebfrauen, Schulstraße, Bruckhausen (50 Plätze, zwei Gruppen); Herz Jesu, Brückelstraße, Obermeiderich (100 Plätze, vier Gruppen); St. Bonifazius, Wanheimer Straße, Hochfeld (60 Plätze, drei Gruppen); St. Rafael, Märchenweg, Bissingheim (50 Plätze, zwei Gruppen) und St. Suitbert, Am Tollberg, Wanheim-Angerhausen (75 Plätze, drei Gruppen). Darüber hinaus soll zum 31. Juli 2008 in der viergruppigen Einrichtung St. Norbert an der Schillerstraße in Obermarxloh eine Gruppe abgebaut werden. Die noch in Trägerschaft des Kita-Zweckverbandes befindliche Einrichtung St. Anna an der Geibelstraße in Neudorf-Nord wird im Laufe des ersten Halbjahres 2008 in die Trägerschaft des Studentenwerkes Essen/Duisburg überwechseln.

Aufgabe ist es jetzt, mit allen am Prozess Beteiligten Verfahrenswege abzustimmen, damit die betroffenen Kinder eine wohnortnahe KiTa-Alternative finden. Hierzu werden auch Gespräche mit anderen Trägern von Kindertageseinrichtungen, seien es kirchliche oder freie, gesucht. Auf das Anmeldeverfahren in den genannten Einrichtungen hat der mögliche Trägerwechsel keinen Einfluss. Klar wird aber sein, dass die bisher in katholischer Trägerschaft geführten Einrichtungen nach einem Trägerwechsel auch mit einem neuen inhaltlich-fachlichen Konzept, das den Prinzipien des jeweiligen neuen Trägers entspricht, zum 1. August 2008 an den Start gehen.

Pressekontakt: Anja Huntgeburth, Tel. 0203 283-4442

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Duisburg
Referat für Kommunikation
47049 Duisburg
Tel. 0203 283 2202, Fax: 0203 283 4395
Internet: http://www.duisburg.de
e-mail: mailto:kommunikation@stadt-duisburg.de

Dazu muss man nicht mehr viel sagen!

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