Plakat in Hochheide

Wahlwerbung

Nach über 7 Wochen Wahlkampfstress kann ich endlich wieder einen Artikel in meinem Blog schreiben.

Über 7 Wochen musste ich wie viele andere Kandidaten auch an Infoständen den Bürgern Rede und Antwort stehen und um Stimmen für die DAL werben. Auch wenn das Ergebnis am Wahltag eher bescheiden war bin ich doch froh, dass die DAL weiterhin im Rat der Stadt vertreten ist. Zunächstmal danke ich auch deswegen allen Wählern die der DAL und ihren Kandidaten, also auch mir ihr Vertrauen schenkten.

Infostand

Infostand in Hamborn

Jetzt heißt es bessere Arbeit zu leisten um den Bürgern zu zeigen, dass es neben den etablierten Parteien auch Alternativen für eine bürgernahe Politik im Rathaus gibt, und kein ernsthafter Grund vorhanden ist Nazis und Rechtspopulisten zu wählen. Leider hat die miese Stimmung in vielen Stadtteilen dafür gesorgt, dass nun politische Hassprediger im Rathaus das Wort ergreifen können. Beschämend für unsere Stadt, und eine große Herausforderung für alle Demokraten. Denn die brisanten Themen werden uns in Duisburg auch noch die nächsten Jahre beschäftigen. Armutszuwanderung und sozialer Niedergang in einigen Stadtteilen sind für Rechtsradikale beste Voraussetzungen um ihre menschenfeindlichen Thesen zu verbreiten. Zumal die rot-rot-grüne Ratsmehrheit mit dem blassen Oberbürgermeister an der Spitze überhaupt keine Lösungen anzubieten hat. Wieso diese unfähige linke Ratsmehrheit von den Wählern am vorletzten Sonntag bestätigt wurde ist mir ein absolutes Rätsel. Jetzt kriegen wir einen übervollen Ratssaal mit linker Mehrheit und rechtsradikalen Demagogen. Demokratie ist nicht immer leicht zu verstehen.

Seit dem Wahlabend führe ich auch viele Gespräche, sowohl mit den zukünftigen Partnern im Rat wie auch intern mit den Mitgliedern und Kandidaten der DAL. Wir sind entschlossen uns ab sofort in die Arbeit für das Gemeinwesen zu stürzen und nun 6 Jahre lang tagtäglich mit einer jungen Mannschaft den Bürgern dieser Stadt zur Verfügung zu stehen.

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Oberbürgermeisterkandidat

Oberbürgermeisterkandidat aus dem Norden

So langsam wird es ernst: morgen haben ich und einige Vorstandskollegen der DAL den ersten Termin mit Herrn Sünwoldt aus Kaltenkirchen, der sich zur Zeit in Duisburg aufhält und die Stadt nun auch in Natura kennenlernen möchte

Mal sehen ob Herr Sünwoldt einige Ideen parat hat um die großen strukturellen Probleme unserer Stadt anzugehen, insbesondere die gewaltige Verschuldung Duisburgs ist eine Mammutaufgabe, die auch sehr unpopuläre Maßnahmen erfordern wird mit denen sich nur schwer Freunde finden lassen.

Herr Sünwoldt beweist Mut sich als Auswärtiger auf so eine undankbare Aufgabe einzulassen, daher habe ich sein Gesprächsangebot auch angenommen.

Oberbürgermeisterkandidat

Oberbürgermeisterkandidat aus dem Norden

Der frühere Bürgermeister aus Kaltenkirchen, Herr Stefan Sünwoldt, scheint es wirklich ernst zu meinen: gerade eben habe ich (und andere Ratsmitglieder) seine eMail erhalten in der er seinen sofortigen Austritt aus der SPD bekannt gibt um als unabhängiger Kandidat in Duisburg zur Verfügung zu stehen.

Offensichtlich ist Herr Sünwoldt bitter enttäuscht darüber, dass seine SPD gestern einen Kandidaten vorgestellt hat ohne ihn darüber zu informieren obwohl er sich dort auch beworben hatte. Mein Eindruck ist, dass Herr Sünwoldt von seinen Ex-Genossen überhaupt nicht ernstgenommen wurde.

Ich habe ihm zugesagt, dass ich bei der DAL einen Gesprächstermin für ihn organisieren werde damit er sich und sein Programm vorstellen kann. Wir sind unabhängigen Kandidaten gegenüber offen eingestellt. Vielleicht haben ja auch andere Parteien und Wählergemeinschaften Interesse Herrn Sünwoldt mal kennenzulernen. Wieso sollte unsere Stadt nicht auch für auswärtige Verwaltungsfachleute offen sein wenn sie gut und qualifiziert sind. Eigentlich hätte ich ja erwartet, dass sich die Aktiven der ehemaligen BI „Neuanfang“ für freie Kandidaten interessieren anstatt einem jungen angepassten SPD-Parteisoldaten wie Sören Link den Weg ins Duisburger Rathaus zu ebnen.

Auf der Webseite der BI "Neuanfang für Duisburg"

Neue Duisburger Einheitspartei

Der erlauchte Kreis der neuen Duisburger Einheitspartei von lokaler SPD, Linke, Grüne, FDP und Aktivisten von nun gespaltener BI haben beschlossen am Dienstag den weißen Rauch aufsteigen zu lassen um den Bürgern der Stadt Duisburg ihren zukünftigen Erlöser vorzustellen.

Die offizielle Wahl am 17. Juni wird dann natürlich nur noch Formsache sein, denn die Bürger bekommen dann von WAZ/SPD/Linke/Grüne und auch FDP den einzig wahren Kandidaten für Duisburg vorgestellt. Wie könnten sie da anders entscheiden?!

Mit der DAL ist zu rechnen!

Mit der DAL ist zu rechnen!

Egal! Wir von der DAL spielen diesmal gerne den Spielverderber und halten uns ausdrücklich die Möglichkeit offen einen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten aufzustellen um sicherzustellen, dass eine Wahl auch wirklich eine Wahl ist, denn das bedeutet für die Bürger zwischen mehreren Kandidaten auswählen zu können. Warum sollen Parteifunktionäre in geheimen Hinterzimmerrunden bestimmen wer an der Spitze der Stadt stehen darf? Zumal wenn SPD, Linke, Grüne und FDP glauben sie hätten ein Monopol auf einen bis heute nebulösen „Neuanfang“.

Ich habe bereits mit mehreren Vorstandskollegen gesprochen, und wir waren uns einig, dass auch wir in die Oberbürgermeisterwahl eingreifen werden. Mit der DAL ist zu rechnen!

Die Wahl ist gelaufen und die Wähler haben gesprochen! Dass der Oberbürgermeister auch weiterhin Sauerland heißt überrascht nicht. Aber dass es noch soviel Leute in dieser Stadt gibt, die immer noch SPD wählen überrascht mich doch!

Da haben die Mädels mit den Hotpants am Samstag auf der Kö für den abge“brandt“en Stadtdirektor und seine Partei wohl leider doch noch einige Stimmen geholt.

Immerhin haben auch ich und meine Mitstreiter von der DAL fast 2000 Stimmen in Gesamt-Duisburg bei dieser Wahl bekommen. Leider hat es aber nur für einen Sitz im Rat der Stadt gereicht. Das bedeutet, dass ich demnächst dem Stadtrat angehören werde. Nur eben alleine, und das trübt die Freude am Mandat doch erheblich.

Dabei haben unsere Kandidaten gerade in Stadtmitte, Rheinhausen und dem Duisburger Süden mit viel Engagement ordentlich Stimmen geholt. Wir hatten alle so sehr auf mindestens zwei Sitze im Rat der Stadt und einen Sitz in jeder Bezirksvertretung gehofft. Trotz des Ratssitzes ist da verständlicherweise auch Enttäuschung vorhanden.

Jetzt gilt es das beste aus dem Ergebnis zu machen und nach Möglichkeiten zu suchen unsere Ziele umzusetzen, denn in Duisburg muss die Politik endlich wieder dem Bürger dienen und auf die Forderungen aus der Bürgerschaft hören. Dafür will ich mich so gut wie ich kann nun einsetzen!

Der Tag der Entscheidung!

30. August 2009

Heute entscheiden die Wähler wieviele Leute wir als Duisburger Alternative Liste — DAL ins Rathaus und in die Bezirksvertretungen schicken können!


Nach über 5 Wochen intensiven Wahlkampf haben wir hoffentlich viele Bürger erreicht und überzeugt auch Menschen ausländischer Herkunft als gleichberechtigte Bürger anzuerkennen und in die Rathäuser zu schicken. Wenn ich gestern auch einen unangenehmen Anruf aus Rheinhausen erhielt in dem mich eine der Stimme nach ältere Frau fragte wieso wir denn „drei Türken ins Rheinhauser Rathaus schicken wollten„! Und „jetzt wollen die Türken uns auch noch regieren!„, da nützten auch alle meine Erklärungen nichts, dass die Rheinhauser Kandidaten ordentliche Leute sind, die alle seriösen Berufen nachgehen. Zum Glück aber sind solche Anrufe die absolute Ausnahme in den letzten Wochen gewesen.

Vielmehr hatten wir das Problem, dass viele Bürger noch nichts von uns gehört hatten oder gar mit anderen Wählergemeinschaften wie der BL verwechselten. Aber ich hoffe doch, dass mein Name auf dem Stimmzettel und die vielen aktiven Kandidaten in den Stadtteilen auch Stimmen bringen werden. Denn diesmal soll es klappen mit mehreren Leuten in die Rathäuser reinzukommen und eine andere Politik durchzusetzen, die den Bürger auch außerhalb des Wahlkampfes mitreden lässt. Dafür will ich mich und die anderen DAL-Kandidaten auf jeden Fall einsetzen.



Heute abend wird sich zeigen ob die Bürger uns dafür auch ihr Vertrauen schenken. Die vielen Gespräche an den Infoständen und in den Vereinen machen uns da Mut. Es wird endlich Zeit für echte Mitbestimmung in den Rathäusern zu sorgen!



Ich habe ein gutes Gefühl, dass es diesmal gelingen wird, denn wenn schon SPD und CDU gleichermaßen schon im Wahlkampf das Gespräch mit uns suchen, dann scheint auch die Konkurrenz uns gut einzuschätzen!

SPD setzt alle Mittel ein!

29. August 2009

Die SPD und ihr abge“brandt“er Ex-Stadtdirektor in Duisburg schrecken vor nichts zurück um die drohende Wahlniederlage abzuwenden: junge Mädels mit Hotpants sollen die Bürger zur SPD-Wahl verführen!

Überhaupt versuchen die örtlichen aSozialdemokraten mit einer Materialschlacht sondergleichen ihre bevorstehende Niederlage abzuwenden! Nicht nur, dass an jeder Strassenecke übergroße Plakatwände für den gescheiterten Ex-Stadtdirektor werben, auch die Briefkästen werden alle paar Tage mit SPD-Broschüren beliefert!

Das ist ja auch noch Wahlkampf wie man ihn wohl akzeptieren muss, aber dass die örtliche SPD und ihr Ex-Stadtdirektor nun auch zu solchen Mitteln greifen und mit Sexappeal politische Werbung betreiben zeigt nocheinmal den Niveauverlust der heutigen SPD.

Zur gleichen Zeit waren heute auch die anderen Parteien auf der Duisburger Kö mit ihren Ständen vertreten. Ich war natürlich auch mit der DAL da. Ein Wahlkämpfer vom „Junges Duisburg“ (JuDu) meinte denn auch, dass die Mädchen wahrscheinlich gemietet waren, denn inhaltlich sagen konnten sie nichts zu ihrem verteilten Wahlkampfmaterial!



Ich finde es ja nur noch traurig wie heruntergekommen und unmoralisch die Duisburger SPD geworden ist. Da schickt man irgendwelche gemieteten jungen Hostessen auf die Kö, die nur lächeln und Bein zeigen brauchen um die Bürger vergessen zu machen wer Duisburg nach vielen Jahrzehnten absoluter Alleinherrschaft an den Rande des Abgrundes gebracht hat.

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