Opferfest

Heute beginnt wieder das Opferfest, im Türkischen auch „Kurban Bayramı“ genannt, dessen Anlass sich auch im Alten Testament der Bibel findet. Dieser islamische Feiertag soll uns den hohen Wert des menschlichen Lebens klarmachen und ich selbst betrachte es auch als Verpflichtung den Mitmenschen zu helfen…

…jedenfalls verstehe ich so die Verpflichtung anderen Menschen, aber auch Verwandten, das Fleisch vom Opfertier zu geben denen es materiell schlechter geht wenn man selbst genug hat. Das Opferfest ist also auch ein soziales und familiäres Fest zugleich das den Zusammenhalt in Familie und Gesellschaft stärkt. Jedenfalls werden ich und meine Familie viele Grüße von der Verwandschaft übermittelt bekommen, möglicherweise bringt der eine oder andere Nachbar etwas Fleisch vorbei, obwohl ich mich nicht als arm bezeichnen würde (aber leider auch nicht als reich)!

Ich grüße jedenfalls von hier und jetzt aus alle Mitmenschen, ob Muslim oder andersgläubig, und hoffe auf friedliche Tage im Kreise der Familie!

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Wieder in Safranbolu

4. Dezember 2008

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Die letzten Erledigungen sind auch schon fast bewältigt und mein Kurzurlaub ist praktisch zu Ende! Heute bin ich in Safranbolu und lese gerade im Internetcafe, dass ich wohl bald in eine Pleitestadt zurückkehren werde!

Allerdings hat die weltweite Krise auch die Türkei erfasst, und den türkischen Kommunen geht es auch nicht viel besser. Mein Schwager hat mir gestern erzählt, dass die Stadt Safranbolu ihren Angestellten monatelang nicht das vollständige Gehalt zahlen konnte.

Wollen mal hoffen, dass Duisburg nicht auch bald soweit ist!

Heute kaufe ich noch ein bischen Lokum bei „Imren“ und schlendere noch ein bischen durch die Stadt. Das Wetter ist immer noch recht mild mit Temperaturen um 18 Grad.

Da fällt es schwer zu gehen! Benny wird sich auch nur schwer von seiner Sezen und Saygin trennen können. Und meine Frau würde am liebsten zum Opferfest (Kurban Bayram) nächste Woche hier bleiben!

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