Quelle Grafik: René Walter

Big Brother Obama — Quelle Grafik: René Walter

Haben wir es nicht wirklich schon früher gewusst? War uns wirklich nicht bewusst, dass unsere ganzen Daten, die ja sowieso schon auf US-Servern liegen dank Google, Facebook, AOL und Twitter präventiv auf irgendwelche terroristischen Absichten und Ahnungen von denen wir vielleicht jetzt noch nichts wissen überprüft werden?

Waren wir alle so naiv zu glauben es würde reichen gute Firewalls und Antivirenprogramme auf unseren Rechnern zu installieren um unser altmodisches Konzept von Privatsphäre auch im Cyberspace weiterleben zu können? Nun wissen wir es dank eines Edward Snowden sicher, dass Big Brother Obama mit seinen britischen Freunden einfach direkt in den Rechenzentren der Internetfirmen, Banken, Sozialen Netzwerke sowie den Verbindungen dorthin unsere Daten abfischt. Und wie wir nun wissen im ganz großem Stil, zum Glück habe ich nie dem Online-Banking vertraut. Was nützen alle Sicherheitsmaßnahmen auf dem eigenen Rechner wenn die Datenleitung sowieso einen Bypass hat, der direkt zu den Geheimdiensten der USA und Großbritanniens führt?!

Wir können uns also noch so gut schützen wie wir wollen, und da sind wir sogar in einem Boot mit unserer Bundesregierung und den anderen EU-Regierungen, unser großer Freund und Beschützer, ich nenne ihn jetzt nur noch Big Brother Obama, greift sich ganz ungeniert alles was er kriegen kann ab und liest sogar die Mails der Kanzlerin mit um sich unserer Bündnistreue auch ganz sicher sein zu können. Dass dann auch zufälligerweise ein paar Baupläne und Innovationen unserer Wirtschaft mitausspioniert werden lässt sich eben nicht vermeiden. Wir müssen unsere Bündnistreue beweisen indem wir mithelfen die kränkelnde US-Wirtschaft wieder voranzubringen.

Ich versuche das Ganze auch positiv zu sehen: früher habe ich immer gedacht, dass viele meiner eMails kaum oder gar nicht gelesen werden. Jetzt weiß ich, dass ich mich wenigstens auf die amerikanischen Freunde und meinem Big Brother Obama verlassen kann. Mit den richtigen Schlüsselwörtern und Begriffen wie zum Beispiel „Bananen“, „Bomben“, „Heiliger Krieg“, „heiße Geschenke“ und „Bombenjungs“ lässt sich die Aufmerksamkeit auch jenseits des großen Ozeans erheischen.

Das kann natürlich jeder von uns tun, die riesigen Datenspeicher der NSA sind groß genug für uns alle. Einfach eine neue Signatur am Ende jeder Mail mit schönen Grüßen an die Mitleser oder persönlich an Barack Hussein Obama sowie mit den richtigen Schlüsselwörtern garniert; das sorgt für Beachtung und die vielen tausenden Geheimdienstmitarbeiter in Washington, Virginia und anderen Orten der Welt wissen, dass sie gebraucht werden. 😉

P.S.: Dieser Blog liegt natürlich auf einem amerikanischen Server (WordPresss!). Daher lohnt es sich hier zu kommentieren wenn Interesse besteht den US-Freunden direkt und ohne Umwege nette Botschaften zu kommen zu lassen. Also ich wünsche uns allen ein Bombenwetter und eine Kiste Bananen fürs Weiße Haus!

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