Der hauseigene Streichelzoo

8. Februar 2012

Bennys Kannickel

Streicheln

Kinder und Tiere, ein unendliches Kapitel, das nun auch in unserem Haus aufgeschlagen wurde!

Luftangriff

Luftangriff

Seit letztem Jahr hat unser Benny nach viel Quengelei und Flehen einen Wellensittich bekommen mit dem er auch die ersten zwei Wochen intensivst gespielt hat, danach ließ sein Interesse ziemlich nach und er vernachlässigte den armen Vogel, dann sah er bei Facebook die vielen kleinen Karnickel, die ein guter Bekannter unverhofft bekommen hatte nachdem sich (zu spät) herausgestellt hat, dass unter den weiblichen Karnickeln doch aus Versehen auch ein männliches geraten war. Und so waltete die Natur ihres Amtes.

Karnickelfamilie

Karnickelfamilie

Seit einem knappen Monat hat Benny nun nach erneutem hartnäckigem Flehen auch ein süßes kleines Zwergkanninchen, und möchte sogar noch ein zweites haben. Das Interesse hat also diesmal noch nicht nachgelassen, sogar ans Füttern denkt unser kleiner Benny. Mit dem Nachbarjungen zusammen spielt er auch fast jeden Tag mit dem kleinen Kaninchen.

Übrigens hat unser Freund, der auch Vorsitzender des Integrationsrates ist, noch jede Menge kleine Karnickel, die er gerne dringend loswerden möchte! Wer eins haben möchte, garantiert umsonst, kann sich bei mir melden oder eine Mail an avci@g-a-service.de schicken. Ansonsten könnte es nämlich passieren, dass die kleinen Fellbündel im Zoo als Frischfutter für die Schlangen landen!

Karnickelbande

Schlangenfutter, oder neues Zuhause?

Gerade bekam ich per Post vom DITIB-Stadtverband eine Grußkarte zu den Feiertagen! Allerdings nicht wie die vielen sonstigen vielfach verschickten Grußkarten nur zu Weihnachten sondern auch zu den Feiertagen von Judentum und Islam!

In diesen Tagen treffen die wichtigsten Feiertage der drei großen monotheistischen Weltreligionen zufällig fast zeitgleich zusammen. Chanukka, das „Lichterfest“, Opferfest (Kurban Bayram), dessen Anlass überigens auch in der Bibel steht, und Weihnachten, das christliche Fest der Nächstenliebe!

Eine schöne Gelegenheit um Juden, Christen und Muslimen gleichermaßen gesegnete Feiertage zu wünschen und die Gemeinsamkeiten zu betonen. Und im Zusammenleben Respekt dem Andersgläubigen gegenüber zu zeigen. Nur so funktioniert eine offene tolerante Stadtgesellschaft.

Deshalb kann man dem islamischen Stadtverband DITIB in Duisburg zu dieser Idee nur beglückwünschen!

Hier gibt es weitere interessante Infos:

„Weinukka“, DITIB-Stadtverband Duisburg

Das ist wohl ein psychologisches Phänomen wenn Menschen trotz schlechter Chancen sich in langen Warteschlangen enreihen um ihr Geld zu verlieren!

Zeitweise sollen sogar die Lottoscheine ausgegangen sein. Aber wenn die Zahl „38 Millionen“ ruft dann gibt es eben kein Halten mehr. Und ich Blödmann habe mich sogar vom Lottofieber mitanstecken lassen. Obwohl ich doch selbst weiß, dass nur die Finanzminster die wahren Lottogewinner sind.

Aber so habe ich arme Sau heute wenigstens ein bischen mitgeholfen die öffentlichen Haushalte zu retten!

Das Duisburger Rathaus!

Normalerweise bin ich kein großer Fan von Gedenkveranstaltungen mit ihren steifen Zeremonial von Reden, Betroffenheit und Honoratiorenauftritten…

…aber diesmal war es stimmig und dem Anlass entsprechend auch nachdenklich ohne aufgesetzt und pflicherfüllend zu wirken! Gestern abend gedachten vor allem Schülerinnen und Schüler im Duisburger Rathaus der Reichsprogromnacht vom 9. November 1938, dem ersten Höhepunkt der Verfolgung von Juden in Nazi-Deutschland! Das Musikprogramm und viele Redebeiträge wurde von Schülern bestritten, die sich erkennbar mit dem Schicksal der Opfer von 1938 beschäftigten und den Bezug zu heute erkennbar machten.

Der Oberbürgermeister hielt mit leichter Verspätung eine Eröffnungsrede in der er betonte dass die Geschichte uns nicht loslässt und wir kein Recht auf Vergessen haben sondern eine Verpflichtung zum Erinnern und Mahnen weil Geschichte auch das Fundament der Zukunft ist! Und mit einem Zitat von Jean Paul Sartre machte er klar, dass niemand sich sicher fühlen darf solange Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft oder Religionszugehörigkeit verfolgt werden! Das passte in diese Zeit wo es wieder schick zu werden droht auf andere Menschen pauschal wegen ihrer Andersartigkeit einzudreschen!

Ich war ergriffen von der Veranstaltung und werde sicher auch nächstes Jahr wieder hingehen!

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