Arbeit und Politik

26. März 2016

Rote Herrschaft auf Kosten der Bürger

Licht und Schatten

Es ist schwer genug Zeit für Politik, Arbeit und Familie zusammen zu finden

Da es aber immer schwerer wird mit den Dienstplänen meiner derzeitigen Firma ein funktionierende Familienleben zu führen und meine politische Arbeit fortzusetzen habe ich mich entschlossen mir wieder eine neue Arbeitsstelle mit besseren Arbeitszeiten zu suchen. Ständig 12-Stunden-Schichten zu absolvieren wird einfach zuviel. Zumal ich in den letzten Tagen feststellen musste, dass die Verantwortlichen in der Führungsebene mir auch nach über anderthalb Jahren immer noch keine feste Arbeitsstelle geben wollen und ich auf ewig für wenig Geld hin und her pendeln soll. Dass man als Sicherheitsmitarbeiter jeden Tag in den Asylunterkünften für wenig Geld seine Haut riskiert erfährt keinerlei Wertschätzung. 10,90 € die Stunde, natürlich brutto, sind Gesundheit und Leben eines Wachmanns wert.

Jetzt durchsuche ich wieder eifrig die Stellenbörsen und werde wenn alles klappt schon nächste Woche kurzfristig kündigen um bei einem besseren Arbeitgeber anzufangen. Heutzutage ist das häufig die einzige Art sich als Arbeitnehmer gegen ungerechte Behandlung zur Wehr zu setzen.

Ein Glück, dass der Arbeitsmarkt zurzeit so gut aussieht!

Im Moment frage ich mich ja gerade ob ich meinen Job wegen der aktuellen Wirtschaftskrise, oder wegen wegen meiner am letzten Sonntag fehlender Krawatte verlieren werde!

Aber dass mein auslaufender Arbeitsvertrag nicht verlängert wird dürfte wohl sicher sein! Jedenfalls macht mein Vorgesetzter bei seinen sporadischen Besuchen vor Ort nur noch böse Miene zum schlechten Spiel!

Die Auftragsrückgänge der Firma in den letzten Wochen müssen wohl ziemlich heftig geworden sein.

Und auf einmal bekomme ich auch überraschenderweise einen Rüffel von „weisungsbefugten Personen des Auftraggebers“ (Hausmeister!) weil ich an einem heissen Sonntag mittag in der Bullenhitze keine Krawatte trug.

Wegen dieses schweren Vergehens durfte ich jetzt auch schon mehrere Gespräche mit anderen Aufsichtspersonen führen. Ebenso erfahre ich nun nach fast einem Jahr Tätigkeit dort, dass man mit meiner Arbeitsleistung nicht ganz zufrieden ist!

Also stehen nun alle Zeichen auf einen schnellen Arbeitsplatzwechsel, oder aber Arbeitslosigkeit!!!

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