Schneehimmel

Schnee zu den Osterfeiertagen

Es ist kurz vor Ostern, genaugenommen ist es jetzt noch Karfreitag und es ist ziemlich kalt, kälter als Weihnachten sogar. Gestern und heute hat es auch geschneit, „Weiße Ostern“ sozusagen.

Nun feiern ich und meine Familie eh kein Ostern, wir freuen uns aber trotzdem über die freien Tage. Heute habe ich in einer Zeitung gelesen, dass der Zentralrat der Muslime auch die Einführung von gesetzlichen Feiertagen zu hohen islamischen Festen fordert. Der Gedanke ist mir durchaus symphatisch, dass auch Opferfest und/oder Zuckerfest von Staats wegen die gleich Anerkennung finden wie Ostern und Weihnachten. Das würde den in Deutschland beheimateten Muslimen zeigen, dass sie und ihr Glauben von diesem Lande endlich auch anerkannt wie respektiert werden. Nur sind in Deutschland über 80% der Bevölkerung nicht-muslimisch. Was sollen diese Menschen mit solchen gesetzlichen Feiertagen anfangen zu denen sie keinerlei Bezug haben? Deutschland ist von seiner Geschichte und von seiner Bevölkerungsmehrheit her eindeutig ein christlich geprägtes Land. 82 Millionen Menschen leben hier, ungefähr 3,5 Millionen davon sind Muslime. Für die Einführung von gesetzlichen Feiertagen reicht das meiner Ansicht nach nicht aus. Viel besser und passender fände ich es wenn Muslime einen Rechtsanspruch erhielten für hohe islamische Feiertage von der Arbeit freigestellt zu werden. Dafür könnten sie ihren christlichen Arbeitskollegen an Weihnachten und Ostern das Feiern im Kreise der Familie ermöglichen. Für diejenigen die Wert auf die religiösen Feste legen wäre das eine gute Lösung, ich würde mich freuen wenn ich und mein Sohn das Recht hätten für das Zuckerfest auf jeden Fall frei haben zu dürfen, ob nun gesetzlicher Feiertag oder nicht.

Überhaupt stellt sich aber die Frage inwieweit denn religiöse Feiertage heutzutage noch einen gesellschaftlichen Stellenwert jenseits der Konsumorgien haben. Partys und Vampirfilme zu den Feiertagen sind nicht unbedingt ein Hinweis auf eine christliche Verwurzelung der deutschen Gesellschaft und trotzdem sind Feiertage wie Karfreitag, Ostersonntag, Heiligabend oder Pfingsten eindeutig Bestandteil des Lebens in diesem Land.

Opferfest, Ramazan und Zuckerfest haben diesen Status noch lange nicht erreicht, und so lange sind Diskussionen über gesetzliche islamische Feiertage in Deutschland nur von symbolischen Wert.

Es ist wieder „Bayram“

19. August 2012

Zuckerfest in Deutschland

Zuckerfest in Deutschland

Urlaubszeit wie Fastenzeit sind heute vorbei und dafür beginnt das viertägige Zuckerfest. Seit gestern sind wir aus der Türkei zurück und Benny ist ein wenig traurig darüber, dass er nicht bei seiner Tante in Safranbolu den „Şeker Bayram“ verbringen kann.

Dafür hat er heute in der Nachbarschaft mit anderen Kindern zusammen Geldgeschenke und Süßigkeiten gesammelt. Obwohl wir eine nicht geringe Menge guten Lokums aus Safranbolu mitgebracht haben, die natürlich auch an Freunde und Bekannte verschenkt werden soll. Aber das Zuckerfest ist vor allem ein Fest für Kinder und Familie, weshalb neben Verwandtenbesuche das Wandern von Tür zu Tür der Kinder im Wohnviertel einfach dazugehört wie die vielen guten Festtagswünschen.

Angstkampagne

Angstkampagne

Im Integrationsrat wie auch gestern in meiner Fraktion wurde hitzig darüber diskutiert ob sich die Plakate und die Angstkampagne von „ProNRW“ gegen Muslime verbieten lassen!

Die Angstkampagne gegen den Islam und gegen Moscheen, die derzeit wiedereinmal auf unseren Straßen stattfindet sorgt für viel Verärgerung gerade bei jungen Muslimen, die schon seit längerer Zeit den Eindruck haben sie wären alleine wegen ihrer Herkunft und ihrer Religionszugehörigkeit Menschen zweiter Klasse in der Wahrnehmung der Mehrheitsgesellschaft. Durch die islamfeindliche Wahlkampfkampagne von Gruppierungen wie „ProNRW“ und diverser Propagandablogs wie „PI News“ wird dieser Eindruck auch noch verschärft. Wieso ist es nicht möglich die Hetze einer extremen Splittergruppierung wie „ProNRW“ gegen eine ganze Religionsgemeinschaft und ihre Gläubigen zu verbieten? Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Ist es erlaubt Angst, Ablehnung und Hass gegen andere Menschen zu propagieren nur weil sie einer bestimmten Glaubensgemeinschaft angehören? Ab wann hört die Meinungsfreiheit auf und beginnt die Volksverhetzung? Es sind schwierige Fragen, die in einer multireligiösen modernen Gesellschaft von heute auf ihre Beantwortung warten. Ich bin mir selbst nicht sicher wie die Lösung im Kampf gegen die geistigen Brandstifter und Angstmacher von „ProNRW“ aussehen kann, aber als jemand der gerne selbst auch hin und wieder provokant schreibt bin ich gegenüber Verboten sehr misstrauisch zumal die Erfahrung lehrt, dass das Verbotene für viele Menschen ja noch reizvoller ist und so noch mehr Beachtung findet.

Auf der Homepage der DiTiB fand ich eine Presseerklärung, die meiner Meinung nach die bessere Lösung aufzeigt wie mit den antiislamischen Angstpredigern von „ProNRW“ umzugehen ist:

Stimmungslage der Muslime in emotionalem Spannungsverhältnis

Köln, 07.05.2012: DITIB hat mit allen betroffenen DITIB-Moscheen beschlossen, den scheindemokratischen Demonstrationen, den Übergriffen und jeder provozierenden Aktion, die vor und in Richtung unserer Moscheen oder in Richtung unseres Propheten veranstaltet werden, fern zu bleiben. Und all jene rechten Scheindemokraten in ihrer Einsamkeit und Ignoranz allein zu lassen, die nichts von der globalen Welt, dem zivilisierten Leben, der toleranten Herangehensweise, der Bedeutung und dem Wert einer integrativen, verantwortungsbewussten Gesellschaft verstehen. Ruhe zu wahren, Größe und Reife zu zeigen ist die angebrachte Reaktion. Das Notwendige überlassen wir den zuständigen Behörden und Autoritäten und überantworten die Bewertung dieser Entwicklungen dem Gewissen der breiten Öffentlichkeit.

Die derzeitige Stimmungslage unter den Muslimen in Deutschland wird durch die aktuellen Entwicklungen in ein emotionales Spannungsverhältnis gesetzt. Auf der einen Seite verzeichnen wir zunehmend tätliche Übergriffe auf Moscheen, auf der anderen Seite materielle wie immaterielle und ideologische Übergriffe im Rahmen politischer Wahlpropaganda. Die Versuche, gesellschaftliche Unruhen zu stiften, indem darüber hinaus Offenbarungsbücher oder Propheten diffamiert werden, erschließt sich einem Menschen – egal welcher Religionsgemeinschaft oder welchem Kulturkreis er auch entstammen mag – nicht. Die Diffamierung des Islam durch die Karikaturen, die nichts anderes als Spaltung der Gesellschaft bedeuten, ist für die Entwicklung demokratischer Prinzipien und des gesellschaftlichen Friedens in Deutschland besorgniserregend. Auf die bedenkliche Dynamik und Zuspitzung in diesem sozio-politisch relevanten Verlauf hatten wir bereits im Vorfeld hingewiesen….

Quelle: http://www.ditib.de/detail1.php?id=300&lang=de

Die Rechtspopulisten von „ProNRW“ sind derzeit in aller Munde, und genau das wollen sie auch. Alle Diskussionen wie Gegendemonstrationen und erst recht die Prügeleien mit Salafisten wirken derzeit wie Wahlkampfhilfe für die islamfeindlichen Angstmacher von „ProNRW“. Vielleicht ist es am besten diese Leute zu missachten und keines Blickes zu würdigen. Ohne Aufmerksamkeit und ohne mediale Berichterstattung bleiben sie nur eine Splittergruppierung, die außer Angst und Hass nichts anzubieten hat.

Staatslimousinen in Marxloh

Bildquelle: wfrauhut@googlemail.com

Am letzten Montag, dem 30. April 2012 waren die Islamhasser von „ProNRW“ wieder mal nach Marxloh gekommen um in der Nähe der Merkez-Moschee ihre Hetze gegen Muslime öffentlichkeitswirksam betreiben zu können.

Wie in solchen Fällen üblich, und wie auch schon vor zwei Jahren der Fall, riefen alle üblichen Verdächtigen, also Stadt, DGB-Gewerkschaften, Grüne, Linke, SPD und Konsorten zum Gegenprotest auf um die Rechtspopulisten von der Moschee fernzuhalten. Ich selbst hatte die Mitglieder und Unterstützer der DAL zum spontanen Moscheebesuch an dem Tag aufgerufen.
Das kleine Häuflein der „ProNRW“-Anhänger, angeblich waren es kaum mehr als 10 Personen, musste ca. 50 Meter von der Moschee entfernt halt machen während ca. 100 Gegendemonstranten von den obengenannten Organisationen vor der Moschee ihre Kundgebung abhielten. Auf der Demo waren ich und noch ein Mitstreiter von der DAL auch dabei. Denn selbsredend lehnen wir natürlich die Hetze von „ProNRW“ ab.

Nur als wir die ganzen bekannten Parteien und Gruppen plus örtlicher Honoratioren und das Drumherum sahen kamen schon leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Aktion auf, soweit ich mich umsah konnte ich selbst fast nur Partei- oder Gewerkschaftsfunktionäre wie auch Bundestagsabgeordnete und den Landesinnenminister sehen. Auch einige OB-Kandidaten nutzten die Gelegenheit sich sehen zu lassen. Das Ganze natürlich garniert mit viel Polizei, Medien und Personenschützern des LKA (wahrscheinlich für den Innenminister Jäger) nebst drei gepanzerten Limousinen.

Reden gegen "ProNRW"

Reden gegen „ProNRW“

Vor dem Eingang zum Begegnungszentrum der Marxloher Moschee redeten dann der Bürgermeister der Stadt Duisburg, Benno Lensdorf, der übrigens eine gute Rede hielt, und die Vertreter von Kirche, Moschee, DGB sowie eine Schülerin. Der DGB-Vorsitzende, der auch gleichzeitig SPD-Landtagsabgeordneter ist hielt dann auch noch eine kleine Lobhudelei auf seinen Parteifreund, den Landesinnenminister Jäger. Der Eindruck auf einer verdeckten Wahlkampfveranstaltung für SPD und Grüne zu sein entstand dabei auch. Die Linke störte die Harmonie auf der Rednertribüne mit ihrer separaten Beschallung von hinten indem sie dazu aufrief „die Rechten zu begrüßen“, die wohl gerade eingetroffen waren.

Vorne kam die beste Rede von einer jungen Schülerin, die mit dem frischem Elan der Jugend dazu aufrief jeden Menschen einfach so zu akzeptieren wie er ist. Diese Rede brachte sie so überzeugend rüber, dass sie zu Recht den meisten Beifall bekam. Nur, dass eben auch der Beifall natürlich nur wieder von den Aktivisten und versammelten Funktionsträgern des öffentlichen Lebens kam. Kaum ein einfacher Bürger aus der Nachbarschaft hatte sich zu der Demo verirrt. Kein Mensch wurde an dem Tag überzeugt gegen rechtes Gedankengut aufzutreten, der es nicht ohnehin schon war. Und was ich noch schlimmer und bedenklicher finde: durch das ganze öffentliche Brimborium haben haben die Hetzer von „ProNRW“ genau die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, die sie auch wollten. Wir haben ohne es zu wollen vielleicht sogar Werbung für sie betrieben. Dazu noch ziemlich teure, denn der Spaß mit den Sicherheitsbeamten und den Staatslimousinen wird sicher nicht billig gewesen sein.

Als der Landesinnenminister dann am Ende der Veranstaltung in eine der drei gepanzerten Dienstwagen stieg meinte mein Kollege nur „was das wohl heute gekostet hat?“.

Ich frage mich selbst aber auch andere schon seit geraumer Zeit ob es nicht besser wäre Gruppierungen wie „ProNRW“ einfach zu ignorieren? Wenn am Montag dem 30. April 2012 keine Gegendemo in Marxloh gewesen wäre hätte vielleicht kein Mensch das kleine Häuflein der Rechtspopulisten bemerkt. Keine Schlagzeilen, keine Meldungen in Radio und Fernsehen, „ProNRW“ würde in der Wahrnehmung der Bürger gar nicht existieren. So aber redet jetzt wieder jeder über diese Splittergruppierung, die von der Angst vor dem Islam lebt und den Vorurteilen, die viele Menschen über Muslime haben.

Leben

Leben

 

Die Feiertage zum Osterfest haben sonnig begonnen, hoffentlich irren sich die Wetterexperten, die Kälte, Regen und Wind vorausgesagt haben. Ich werde jetzt mit meiner Familie die zwei freien Tage, die ich habe nutzen und in die Natur fahren sowie die Moscheefeiern in Wanheim und Rheinhausen besuchen. Allen christlichen Freunden und Kollegen wünsche ich natürlich auch frohe Ostern!

Leben

Leben

 

Die gestrige Pressekonferenz der drei Moscheevereine aus Hochfeld und Rheinhausen im Duisburger Rathaus hat deutlich gezeigt wie wenig die deutsche Presse die Stimmungslage der Migranten verstehen kann!

Der hoffentlich nur rhetorisch gemeinte Einwurf eines WDR-Journalisten, der von einer eher harmlosen über Google erstellten Adressensammlung der Naziterroristen sprach löste bei den Moscheevertretern Unverständnis aus. Warum sammeln Neonazis die Adressen von Moscheen und türkischen Kulturvereinen? Natürlich gibt es keine genauen eindeutigen Beweise, dass sie dort Anschläge planten, aber glaubt jemand ernsthaft die Nazis wollten vielleicht nur ein paar Grußkarten dorthin schicken?!

Und wenn die Vertreter der Moscheegemeinden sich und ihre Vereine in Gefahr sehen brauchen sie dafür keine konkreten Hinweise, die Mordopfer der sogenannten „Döner-Morde“ wurden auch ohne irgendeine Vorwarnung von den Naziterroristen regelrecht hingerichtet. Ebenso explodierte 2004 die Bombe in Köln-Mülheim, die die Polizei mit Schutzgelderpressung in Zusammenhang brachte. Von 1998 bis Oktober 2011, also rund 13 Jahre lang konnte die Terrortruppe aus Zwickau die ganze Republik mit Mord- und Bombenanschlägen wie Banküberfällen überziehen. 13 Jahre lang konnten die Polizei und der Verfassungsschutz in Thüringen, der die Nazis als V-Leute auf seiner Gehaltsliste führte, nicht herausfinden wo sie sich versteckt hielten, und das mitten in Deutschland.

Wer will es den Moscheevertretern verdenken wenn sie da den Aussagen der Polizei eher skeptisch gegenüberstehen? Die türkischen Medienvertreter verstanden das gestern sehr wohl, aber die deutschen Journalisten von WAZ, NRZ, WDR usw. wiederholten gebetsmühlenartig die Frage nach konkreten Bedrohungen. Wobei ich dann selbst als Moderator der Pressekonferenz nicht umhin konnte zu erinnern, dass auch die ermordeten türkischen und griechischen Migranten der letzten Jahre keine konkrete Bedrohung kannten wie auch die Menschen in Köln-Mülheim nicht als in ihrem Viertel die Nagelbombe hochging.

Ich selbst ließ es mir zudem auch nicht nehmen nochmal darauf hinzuweisen, dass die Naziterrorzelle von Zwickau eventuell immer noch aktive bis heute unentdeckte Mitglieder wie einflussreiche Unterstützer hat, was namhafte Sicherheitsexperten auch für durchaus wahrscheinlich halten. Das wissen die Vertreter der Moscheegemeinden und haben deswegen allen Grund besorgt zu sein. In den Moscheen gehen schließlich viele Kinder und Jugendliche ein wie aus.

Die Pressekonferenz ging nach einer Stunde, in der die Vertreter der Moscheen aus Hochfeld und Rheinhausen eindringlich an die Öffentlichkeit appellierten alles zu unternehmen um der Hetze gegen Migranten entgegenzutreten sowie rechtsextreme Gewalttäter und ihre Organisationen unschädlich zu machen, zu Ende. Denn schließlich wollen auch die Menschen in den Moscheen in Deutschland zuhause sein können ohne Angst um ihr Leben haben zu müssen.

Danach führten die Journalisten eines großen türkischen Fernsehsenders („Samanyolu“) Interviews vor der Kamera mit den einzelnen Sprechern der Vereine durch während das WDR-Fernsehteam und die anderen Journalisten der deutschen Medien schnell das Rathaus verließen. Auch so kann man zeigen wie ernst einem das Thema ist.

Braune Gefahr auch in Duisburg!

Gestern und heute habe ich erfahren, dass auch befreundete Moscheevereine in Duisburg und Rheinhausen in den Terrorlisten der Neonazi-Gruppe aus Zwickau als mögliche Anschlagsziele aufgetaucht sind!

Die Polizei hat die Vereinsvorsitzenden offiziell darüber informiert, dass bei den Ermittlungen gegen die Neonazi-Terrorgruppe aus Zwickau auch ihre Vereine als Anschlagsziele in den Materialien der Nazis aufgetaucht sind.

Da bis heute nicht sicher ist wieviele Anhänger, Helfer und Aktivisten diese Terroristengruppe hatte und hat, besteht die Gefahr wahrscheinlich auch bis heute. Und da es sogar wahrscheinlich zumindestens aus Teilen der Verfassungsschutz auch noch Unterstützung für die rassistischen rechtsextremistischen Verfassungsfeinde gab müssen alle unsere Aktiven wie Mitglieder sich besonders vorsichtig verhalten. Ich werde nun viele Gespräche mit den Freunden aus den Vereinen führen müssen um deren berechtigte Ängste zu berücksichtigen. Die örtliche Politik und die Polizei können diese Thematik nicht mehr herunterspielen!

Und ich selbst werde nun auch vorsichtiger sein müssen!

01.12.2011, 20:29 Uhr: Heute habe ich durch Gespräche mit einzelnen Vereinsvorsitzenden erfahren, dass mindestens drei Moscheevereine, zwei in Hochfeld und einer in Rheinhausen, wegen der Datenfunde bei der Nazi-Terrorgruppe in Eisenach von der Polizei schriftlich informiert wurden. In dem Schreiben heißt es dann man wisse nicht warum die Naziterroristen die Adressen und andere Daten von den Moscheevereinen gesammelt hätten und es lägen keine Hinweise auf möglicherweise geplante Anschläge vor. Wahrscheinlich wollten die Nazis den Moscheevereinen nur Grußkarten zu Neujahr schicken!

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